IBIT Unterwegs – ProVOD Vortrag beim Verband Deutscher Event und Sicherheitsdienstleister

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute waren Sabine Funk und Martin Houbé (Special Security Services) auf Einladung des Verband Deutscher Event und Sicherheitsdienstleister in München, um über das Thema Veranstaltungsordnungsdienst vs Veranstaltungssicherheitsdienst zu sprechen.
Etwas überrascht waren die beiden, dass das Ganze nicht nur eine” Kaffeerunde” war, sondern, dass sich fast 100 Interessierte aus allen Sparten (incl. Vertreter von Behörden, IHK, Polizei etc.) zusammengefunden haben.
Immer wieder werden Positionen pauschal als “34a” deklariert – nicht etwa, um mehr Sicherheit zu realisieren (was mit der zugrunde liegenden Unterrichtung auch wirklich schwer wäre), sondern um eine Grundlage für die Zuverlässigkeitsüberprüfung zu haben. Neben der Frage, was eine Zuverlässigkeitsüberprüfung eigentlich aussagt, ist vor allem die willkürliche Behandlung des Themas durch einige Vertreter von Ordnungsbehörden problematisch. Dass sich heute so viele Interessierte zusammengefunden haben, zeigt, dass das Thema dringend eine Klärung braucht, mit der alle Beteiligten leben können. Natürlich geht es auch um Qualifizierung: Solange die IHKen ein Monopol auf die ja durchaus teure Durchführung der Unterrichtung haben, wird diese Unterrichtung, die so gar nicht auf die Arbeit bei Veranstaltungen vorbereitet, kaum mit der Arbeitsrealität der Teilbranche überein zu bringen sein. Explizit geht es hier dabei nicht darum, sich aus einer Verantwortung herauszunehmen, sondern den Weg für einen tatsächliche, aufgabenspezifische Qualifizierung der Kräfte (ob nun Sicherheit oder Ordnung) zu finden.
Ein Treffen wie das heutige ist im Hinblick auf die aktuell einfach problematische gesetzliche Regelung der einzige Weg, sinnvolle Lösungen aus dem Kreis der Beteiligten heraus zu finden.

 

On Februar 18th, 2020, posted in: News by