Fachtagung, News

Das Programm der 8. IBIT Fachtagung Veranstaltungssicherheit 4/5

Zum Wochenabschluss widmen wir uns noch einmal einem Thema, das für uns als IBIT schon immer wichtig war, dass wir mit Blick auf die Welt da draußen aber mehr denn je in den Vordergrund rücken möchten: Die Nachhaltigkeit unseres Tuns. Dazu gehört natürlich der Umweltschutz, aber auch die Themen Verantwortung, Teilhabe etc.

Unser Ziel ist es, die Veranstaltung klimapositiv durchzuführen – das wird am Ende nicht ohne Kompensation klappen, aber wir wollen auch noch mehr als sonst versuchen, Ressourcen zu sparen.

Hierzu gibt es zum Beispiel das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn, ein Fokus auf regionale Zutaten beim Catering und vor allem eine transparente Dokumentation zum Thema. Wir wollen uns nicht greenwashen – sondern wir wollen was Gutes tun, Verantwortung für uns und die Welt, in der wir agieren, übernehmen.

Eine der Ideen möchten wir Euch auch hier gleich vorstellen:

 

Taler statt Goodies

 

Die Aktion haben wir schon im letzten Jahr eingeführt und enorm positive Rückmeldungen bekommen. Statt der obligatorischen „Fachtagungstasche“, die vollgestopft ist mit Kram, den niemand braucht, gibt es bei uns neben nützlichen Dingen zum Selbstauswählen (Stifte und Blöcke etc. kommen von uns) TALER. Jede Person, die im Rahmen der Fachtagung aktiv ist (also wirklich alle, denn alle sind ja auch daran beteiligt, dass die Fachtagung so super wird, wie wir uns das vorstellen), bekommen von uns TALER, die sie spenden können. Hierfür haben wir 3 Projekte ausgesucht, die wir unterstützen möchten.

Auch die Projekte haben wir lokal ausgesucht und wir denken, dass da für jede:n etwas dabei ist (Zusätzliche TALER können natürlich bei uns erworben werden 😊).

Ausgesucht haben wir

Wir werden Euch alle Vereine und die tollen Sachen, die die jeweils machen, natürlich auch noch genauer vorstellen.

Und selbstverständlich haben wir auch wieder ein paar Infos zum Programm

 

Impulsausbreitung: Schubsen, Warten, Drängeln – die Forschungsprojekte CrowdDNA und CroMA

 

Besucher:innen der Fachtagung 2021 kennen das Projekt bereits, da wir es schon im letzten Jahr vorgestellt haben – aber es gibt so viel Neues und Spannendes in diesem Projekt, dass wir Dr. Juliane Adrian noch einmal gebeten haben, zu berichten, was inzwischen passiert ist, welche Erkenntnisse die Projektbeteiligten aus den unzähligen Experimenten, die sie durchgeführt haben, noch gewinnen konnten. Und das Beste ist: Juliane berichtet nicht nur über CrowdDNA, sondern bringt auch noch Ergebnisse aus den Engstellenexperimenten im Rahmen des Forschungsprojektes CroMA mit.

 

Normalise: Desinfektion, Abstände, Masken: was ist geblieben? (Ist überhaupt etwas geblieben?)

 

Eigentlich heißt der Vortrag ja „Planungs- und Entscheidungshilfe für Veranstaltungen unter pandemischen Bedingungen – eine Handreichung für Genehmigungsbehörden und Veranstaltende“ aber die Frage, ob eigentlich irgendwas übrig geblieben ist von dem ganzen Aufwand hat sich sicherlich jede:r schon mal gestellt. Malte Schönefeld, Dr. Patricia M. Schütte und Yannic Schulte von der Bergischen Universität Wuppertal haben sich nicht darauf verlassen, dass vielleicht etwas bleibt, sondern haben eine Planungs- und Entscheidungshilfe entwickelt, die besonders wichtige Punkte im Rahmen der Genehmigung behandelt und den Beteiligten künftig als Hilfestellung dienen können. Diese werden sie im Rahmen dieser Session vorstellen und mit den Teilnehmenden besprechen, wie eine künftige „Best Practice“ in diesem Bereich aussehen kann.

 

Learning from disasters – oder auch nicht?

 

Die meisten werden sich erinnern können: die Bilder aus Wembley oder auch vom Astroworld Festival und die über allem schwebende Frage: WIESO? Wieso passieren solche Sachen immer noch, obwohl wir sie hundertfach schon haben schiefgehen sehen? Haben wir wirklich so ein schlechtes Gedächtnis, gar eine Demenz? Oder sind wir zu arrogant und glauben, dass uns das nicht passieren kann? Auf der anderen Seite gibt es aber auch die guten Dinge zu berichten: ShowStopps wohin man schaut – oftmals durch den Künstler/ die Künstlerin selbst veranlasst – lernen wir also doch was? Wir werden uns mit diesen Fragen beschäftigen, fragen, was wir hätten lernen können und natürlich auch darüber diskutieren, was uns davon abhält.

 

Rechtliche Aspekte der Veranstaltungssicherheit; Neues, Aktuelles, zu Erwartendes und zu Befürchtendes

 

Auch das ein Klassiker: Der Blick auf aktuelle Entwicklungen im Bereich Recht, auf konkrete Beispiele und deren Konsequenzen, auf zu erwartende und / oder zu befürchtende Entwicklungen. Wie geht es weiter mit der ewigen Frage nach der Sinnhaftigkeit (und Rechtgrundlage) von Zuverlässigkeitsüberprüfungen? Was hat § 26 POG „Gefahrenvorsorge und Gefahrenabwehr bei öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel“ (RLP) gebracht, was der §31 SOG „Genehmigungspflicht von öffentlichen Veranstaltungen“ (HH)? Und wer zahlt denn nun eigentlich für die „Terrorsperren“?

 

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