Allgemeine Geschäftsbedingungen
Präambel & Anbieterkennzeichnung
Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln den Verkauf von Produkten (Waren) und Dienstleistungen durch die IBIT GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer: Ralf Zimme, Breite Str. 38, 53111 Bonn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 19223, Telefon: +49 (0)228 / 42 99 26 90, E‑Mail: impressum@ibit.eu (im Folgenden „Anbieter“ oder „IBIT“ genannt).
§ 1 Anwendungsbereich & Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für sämtliche Verträge, die zwischen dem Anbieter und seinen Vertragspartnern – nachfolgend als „Teilnehmer“, „Käufer“ oder „Auftraggeber“ bezeichnet – geschlossen werden. Sie umfassen sowohl Privatkunden (Verbraucher im Sinne des § 13 BGB) als auch Geschäftskunden (Unternehmer im Sinne des § 14 BGB).
(2) Der Einbeziehung von abweichenden oder entgegenstehenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird ausdrücklich widersprochen, es sei denn, IBIT stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Der Umfang der angebotenen Produkte (Waren) umfasst: das Handbuch sowie etwaige weitere physische oder digitale Publikationen.
(4) Der Umfang der angebotenen Dienstleistungen umfasst: Seminare, Workshops, Trainings, die Fachtagung, sämtliche Beratungsleistungen sowie Inhouse-Schulungen.
§ 2 Vertragsabschluss (Online-Shop & Offline-Buchungen)
(1) Vertragspartner ist die IBIT GmbH, Breite Str. 38, 53111 Bonn. Die Vertrags- und Verhandlungssprache ist Deutsch.
(2) Das Angebot im Online-Shop unter https://ibit.eu/ richtet sich ausschließlich an Kunden mit einer Liefer- bzw. Rechnungsanschrift innerhalb der Europäischen Union. Der Kunde muss mindestens 18 Jahre alt sein.
(3) Die Präsentation der Produkte und Dienstleistungen im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (Invitatio ad offerendum).
(4) Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er den Online-Bestellprozess durchläuft und am Ende den Button „Jetzt kaufen“ (oder „Zahlungspflichtig buchen“) anklickt. Der Eingang der Bestellung wird durch eine automatische E‑Mail bestätigt; diese stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
(5) Der Kaufvertrag kommt erst durch eine ausdrückliche Annahmebestätigung per E‑Mail seitens IBIT, durch den Versand der Ware oder durch die Bereitstellung/Erbringung der Dienstleistung zustande. Bei Verträgen, die außerhalb des Online-Shops (z. B. Inhouse-Schulungen oder Beratungsleistungen) per individuellem Angebot geschlossen werden, kommt der Vertrag durch schriftliche Bestätigung oder beidseitige Unterzeichnung des Vertrages zustande.
(6) Bestellungen, die haushaltsübliche Mengen überschreiten, bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Anbieters.
(7) Die Bestelldaten werden nach Vertragsschluss gespeichert und können bei Online-Käufen im Kunden-Login eingesehen werden. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ausschließlich elektronisch (per E‑Mail oder im Kundenkonto bereitgestellt) zu erhalten.
§ 3 Preise, Versandkosten und Zahlungsbedingungen
(1) Alle im Online-Shop angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben (z. B. bei reinen B2B-Angeboten). Die Preise verstehen sich zuzüglich etwaiger Versandkosten, sofern nicht anders ausgewiesen.
(2) Sollte ein Produkt im Online-Shop versehentlich mit einem offensichtlich falschen Preis ausgezeichnet sein, kontaktiert IBIT den Kunden vor Versand/Durchführung. Der Kunde kann wählen, ob er zum korrekten Preis kaufen oder stornieren möchte. Bei einem offensichtlich zu niedrigen Preis behält sich IBIT das Recht vor, den Vertrag anzufechten.
(3) Dem Kunden stehen die im Online-Shop angegebenen Zahlungsmethoden (abgewickelt über den Zahlungsdienstleister Mollie, z. B. PayPal, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay) sowie die Zahlung per Vorkasse (Überweisung) zur Verfügung.
(4) Zahlungsmodalitäten:
- Vorkasse (Überweisung): Der vollständige Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Kalendertagen nach Bestelleingang auf das angegebene Konto zu überweisen. Der Versand von Waren bzw. die finale Platzreservierung bei Seminaren erfolgt nach Zahlungseingang. Bei sehr kurzfristigen Anmeldungen ist ein Zahlungsnachweis am Seminartag vorzulegen.
- PayPal / Kreditkarte / Apple Pay / Google Pay: Die Belastung bzw. Zahlungsabwicklung erfolgt unmittelbar mit der Autorisierung durch den Kunden im Bestellprozess.
(5) Rechnungen sind sofort nach Erhalt, spätestens bis zum angegebenen Termin, fällig. Teilrechnungen sind zulässig. Rechnungsbeanstandungen sind innerhalb von 14 Tagen schriftlich mitzuteilen. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
§ 4 Organisation und Durchführung von Seminaren, Workshops und Trainings
(1) Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen ist begrenzt. Seminare finden nur bei Erreichen einer festgelegten Mindestteilnehmerzahl statt. Bei Absage einer Veranstaltung durch IBIT (z. B. wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl oder Erkrankung von Dozent:innen) wird ein Ersatztermin benannt. Wird dieser abgelehnt, werden bereits gezahlte Gebühren vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
(2) Programm‑, Termin- und Ortsänderungen bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten. Teilnehmende erhalten Schulungsunterlagen sowie eine Teilnahmebescheinigung bzw. ein Zertifikat (bei bestandener Prüfung). In der Gebühr ganztägiger Präsenzveranstaltungen sind Pausengetränke und Mittagessen enthalten.
§ 5 Rücktritt und Stornierung von Seminaren durch den Kunden
(1) Ein Rücktritt (Stornierung) von einer verbindlichen Seminar- oder Kursbuchung muss in Schriftform (per Post oder E‑Mail) erfolgen. Maßgeblich ist der Eingang des Rücktritts bei IBIT.
(2) Es gelten – vorbehaltlich eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts für Verbraucher – folgende Stornierungsgebühren:
- Bis 4 Wochen vor Leistungsbeginn: kostenfrei möglich.
- Bis 2 Wochen vor Leistungsbeginn: 50 % der vereinbarten Gebühren (zzgl. MwSt.).
- Ab 2 Wochen vor Leistungsbeginn oder bei Nichterscheinen: 100 % der vereinbarten Gebühren (zzgl. MwSt.).
(3) Bei nicht rechtzeitiger Zahlung des Rechnungsbetrages behält sich IBIT das Recht vor, den Platz über die Warteliste anderweitig zu vergeben. Die Pflicht zur Zahlung der Stornogebühr bleibt davon unberührt.
§ 6 Lieferung, Versand und Eigentumsvorbehalt (für Waren / Handbücher)
(1) Die Lieferzeit für Handbücher beträgt, sofern beim Angebot nicht anders angegeben, voraussichtlich 10 Werktage innerhalb Deutschlands. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang (bei Vorkasse) bzw. nach Vertragsschluss (bei Online-Zahlungsarten).
(2) Sollten bestellte Waren dauerhaft nicht verfügbar sein, wird der Kunde unverzüglich informiert und bereits geleistete Zahlungen werden erstattet. Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind; zusätzliche Versandkosten entstehen hierbei nur bei ausdrücklicher Vereinbarung.
(3) Eigentumsvorbehalt: Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises im Eigentum der IBIT GmbH. Der Kunde ist verpflichtet, die Ware während des Eigentumsvorbehalts pfleglich zu behandeln und Pfändungen oder Zugriffe Dritter unverzüglich schriftlich zu melden.
(4) Der Kunde kann seine Warenbestellung bis zum Versand kostenfrei stornieren. Nach dem Versand ist eine Stornierung nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zum Widerrufsrecht für Verbraucher möglich.
§ 7 Transportschäden (Gilt nur für Warenlieferungen)
(1) Erhält der Kunde Waren mit offensichtlichen Transportschäden, wird gebeten, diese Fehler sofort beim Zusteller zu reklamieren und unverzüglich Kontakt mit IBIT aufzunehmen.
(2) Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für die gesetzlichen Gewährleistungsrechte von Verbrauchern keinerlei Konsequenzen. Sie hilft dem Anbieter jedoch, eigene Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können.
§ 8 Erbringung von Dienstleistungen & Mitwirkungspflichten
(1) Gegenstand von Beratungen, Inhouse-Schulungen oder Seminaren ist die Erbringung der vereinbarten Leistung nach den anerkannten Regeln der Wissenschaft, Technik und Gesetzgebung, nicht jedoch ein bestimmter wirtschaftlicher oder persönlicher Erfolg.
(2) Der Auftraggeber bzw. Teilnehmer unterstützt IBIT bei der Leistungserbringung, insbesondere durch die rechtzeitige Bereitstellung notwendiger Informationen, Unterlagen, Räumlichkeiten und technischer Voraussetzungen. Diese Mitwirkungspflichten gelten als vertragliche Hauptleistungspflichten.
(3) Von IBIT eingesetzte Dozent:innen und Berater:innen handeln ausschließlich im Namen von IBIT. Folge- oder Zusatzaufträge sind zwingend über IBIT abzuwickeln.
§ 9 Gewährleistung
(1) Für Privatkunden (Verbraucher): Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Lieferung der Ware bzw. Erbringung der Dienstleistung.
(2) Für Geschäftskunden (Unternehmer): Ist der Kunde kein Verbraucher, wird ein Mangel nach Wahl von IBIT durch Neulieferung oder Nachbesserung behoben. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche wird bei Unternehmern auf ein Jahr ab Lieferung bzw. Abnahme verkürzt. Diese Beschränkung gilt ausdrücklich nicht für Schadensersatzansprüche aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
§ 10 Haftung
(1) IBIT haftet unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen von Mängeln sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet IBIT nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Eine Kardinalpflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
(3) Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung ist in diesen Fällen auf maximal folgende Summen begrenzt:
- 500.000 € für Personen- und Sachschäden
- 125.000 € für Vermögensschäden
(4) Im Falle eines reinen Lieferverzuges bei Waren beträgt die maximale Haftung bei leichter Fahrlässigkeit 5 % des Auftragswertes. Eine Haftung für unvorhersehbare Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder sonstige mittelbare Schäden ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten sinngemäß auch für die Angestellten, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen von IBIT. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 11 Urheberrecht, Geheimhaltung und Bildrechte
(1) Alle vom Anbieter erstellten Unterlagen, Handbücher, Ergebnisse und Schulungsmaterialien unterliegen dem Urheberrecht. Eine Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von IBIT erlaubt.
(2) IBIT verpflichtet sich zur strikten Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Leistungserbringung bekannt gewordenen geschäftlichen Informationen des Auftraggebers.
(3) Mit der Anmeldung erklären sich Teilnehmende einverstanden, dass während der Veranstaltungen erstellte Bild- und Tonaufnahmen zu IBIT-eigenen Dokumentations- und Werbezwecken verwendet werden dürfen. Der Nutzung kann jederzeit schriftlich widersprochen werden.
§ 12 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter unbestritten ist.
(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 13 Online-Streitbeilegung (OS) und Verbraucherschlichtung
(1) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter https://www.ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar ist.
(2) Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder verpflichtet noch bereit. IBIT ist jedoch stets bemüht, eventuelle Meinungsverschiedenheiten einvernehmlich direkt mit dem Kunden zu klären.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist der Erfüllungsort und ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Bonn.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt (Salvatorische Klausel). Anstelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.