20. YES Group Meeting auf dem Reeperbahnfestival

Das REEPERBAHN FESTIVAL bietet als Deutschlands größtes Clubfestival jährlich Ende September mehrere hundert Programmpunkte rund um die Reeperbahn in Hamburg und zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Musikwirtschaft weltweit. Im Rahmen des Festivals findet ein internes Treffen der YES Yourope Event Safety Group (Health & Safety) statt, von dem wir an dieser Stelle eine ausführliche Zusammenfassung bereitstellen.
Tag 1: Bereits zum 20. Mal findet in diesen Tagen ein Health & Safety Meeting der YES Group statt. Das Branchentreffen auf dem Reeperbahnfestival hat sich längst als fester Veranstaltungsort dafür etabliert und so kamen auch heute Morgen viele Teilnehmer aus u.a. Deutschland, Finnland, Schweiz, UK, Dänemark, Schweden, Norwegen und den Niederlanden zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, den zahlreichen Vorträgen und Workshops beizuwohnen und natürlich um zu Netzwerken.

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (u.a. 2x Feuerwehr aus Finnland und zwei dänische Polizisten) waren dabei genauso im Teilnehmerfeld anzutreffen wie Wissenschafter und Mitarbeiter von Universitäten – Leiter des professionellen Veranstaltungsordnungsdienstes (VOD), Health & Safety Officer oder Produktions- und Veranstaltungsleiter. Auch einige der größten europäischen Festivals (Roskile [DK], St. Gallen Paleo [beide CH], Das Fest oder das Lollapallooza Festival [beide D]) sind einmal mehr mit Vertretern zum YES Group Workshop gereist.

In der ersten Session wurden die wichtisgen (Sicherheits-)Themen des abgelaufenen Festivalsommers dikstiert. Wichtigster Diskussionspunkt dabei war das Wetter und wie extreme Wetterereignisse die Planung und Durchführung von (Open Air-)Veranstaltungen beeinflusst haben. Auch das bereits von der vergangenen IBIT Fachtagung bekannte Thema Last Mile – Wer trägt eigentlich die Verantwortung vor und nach Veranstaltungen in der Stadt oder auf auf Ab- und Zuwegung. Ein großes Thema der abgelaufenen Saison sind Drohnen. Besonders der ungefragte und unerlaubte Einsatz durch Sponsoren und Besucher. Diverse Drohnen – besonders von Nicht-Profis – sind inzwischen abgestürzt und haben Leute verletzt, wobei besonders die billigen Exemplare aus dem Supermarkt Probleme verursachen. Diese Probleme wiederum haben Veranstalter in allen Ländern, eine umgreifende Lösung gibt es (bisher) nicht. Diesem Thema werden wir uns auch im November auf der Fachtagung Veranstaltungssicherheit widmen.

Simon Dittmann vom Roskilde Festival stellt vor, wie dort der PublikuJames Cobb, UK spricht über den Nutzen von Heatmaps…msfluss beim Festival per App beobachtet und ausgewertet wird.

Anschließend stellte Simon Dittmann vom Roskilde Festival vor, wie dort der Publikumsfluss beim Festival per App beobachtet und ausgewertet wird, James Cobb (UK) wiederum sprach über den Nutzen von Heatmaps als Analysetool sowie Crowd Flow, also wo Personen i.d.R. her kommen und wo sie hingehen. Informationen dazu finden sich auch unter www.crowdconnected.co.uk.

Im nächsten Programmpunkt, eine von Sabine Funk gehostete Session, widmete sich Garth West (UK) in einen Vortrag dem Thema Terrorismus auf Festivals. Abgerundet wurde der erste Seminartag durch einen Gruppen-Workshop, in dem sich die Teilnehmer erneut mit Alltagsproblemen der Veranstaltungssicherheit beschäftigt haben.

Einige Fotos des Meetings finden Sie hier.

 

DETAILS

YES Group Meeting
Termin: 23.09. – 24.09.2015
Ort: Hamburg
VeranstalterYES GROUP – YOUROPE EVENT SAFETY GROUP
IBIT Dozentin vor OrtSabine Funk

 

 

 

 

On September 23rd, 2015, posted in: News by