Bildung, Beratung, Forschung für die Sicherheit von Menschen in Menschenmengen

Das Pro­gramm der 8. IBIT Fach­ta­gung Ver­an­stal­tungs­si­cher­heit 5/5

So – und noch ein­mal ein Schwung Infor­ma­tio­nen zur Fach­ta­gung – bevor wir uns auch mal wie­der den ande­ren wich­ti­gen IBIT The­men wid­men.

Natür­lich wer­den wir Euch hier und auf der Fach­ta­gungs­sei­te auch wei­ter­hin mit Neu­ig­kei­ten und Inter­es­san­tem zur Fach­ta­gung ver­sor­gen – schaut also wei­ter­hin ger­ne mal in unse­rem Blog vor­bei.

Neu­es aus der Pro­gramm­ge­stal­tung:

Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten. (!)

Alle, die sich mit Ver­an­stal­tun­gen beschäf­ti­gen, haben sich schon ein­mal mit Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten aus­ein­an­der­ge­setzt – oft­mals durch­aus auch auf der Basis einer mehr oder weni­ger soli­den Eigen­in­ter­pre­ta­ti­on, was man dar­un­ter ver­ste­hen kön­ne und wer dafür ver­ant­wort­lich sei. Der Vor­trag beleuch­tet das The­ma anhand eines aktu­el­len Urteils, das rele­van­te Kon­se­quen­zen für die Ver­an­stal­tungs­bran­che haben kann.

„Das Gedrän­ge war groß“ – aber wie groß, weiß nie­mand.

Sowohl im Rah­men von Sicher­heits­kon­zep­ten als auch von Nach­be­spre­chun­gen oder Bericht­erstat­tung über­wie­gen sie immer noch: die blu­mi­gen Beschrei­bun­gen. Von der „gro­ßen“ Men­schen­men­ge über das „dich­te“ Gedrän­ge bis hin zu den „meh­re­ren tau­send Besu­chern“. Aber was soll man mit sol­chen Infor­ma­tio­nen anfan­gen? Wel­che Maß­nah­men soll man auf die­ser Grund­la­ge imple­men­tie­ren? Und wem obliegt die Deu­tungs­ho­heit, ob es nun (unpro­ble­ma­tisch) voll, (nur) voll oder (zu) voll ist? Der Vor­trag beschäf­tigt sich mit den häu­fig soft­ware­ba­sier­ten Mög­lich­kei­ten, sub­jek­ti­ve Ein­schät­zun­gen und Sicht­wei­sen durch tat­säch­li­che Daten und Fak­ten zu erset­zen und die­se für eine Ver­bes­se­rung der pro­ak­ti­ven aber auch reak­ti­ven Sicher­heits­or­ga­ni­sa­ti­on zu nut­zen.

NLP als Mit­tel zur Per­so­nen­len­kung? Blick auf ein kon­tro­ver­ses Kon­zept.

Wenn wir eines nicht sind, dann ist es dis­kus­si­ons­scheu. Oder scheu­klap­pig. Also beschäf­ti­gen wir uns durch­aus auch mit Ideen, über die dis­ku­tiert wer­den kann und muss. Bekom­men wir den Vor­schlag für ein sol­ches The­ma, stel­len wir uns die Fra­ge: bie­tet es einen Mehr­wert? Und wir den­ken: ja, das tut es.

Das Kon­zept des Neu­ro-Lin­gu­is­ti­schen Pro­gram­mie­rens (NLP) wird häu­fig als „unwis­sen­schaft­lich“ kri­ti­siert – ehr­li­cher­wei­se könn­te uns die­ser Vor­wurf aber ja bei einer gan­zen Rei­he von Din­gen, die wir im Rah­men der Pla­nung und Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen tun, gemacht wer­den. Wir arbei­ten erfah­rungs­ba­siert, pra­xis­be­zo­gen, rea­lis­tisch. Und weil wir auch nicht war­ten kön­nen, bis die Wis­sen­schaft uns sagt, was das Bes­te wäre, schau­en wir uns um, was uns hilft, Din­ge gut zu machen.

Der Vor­trag stellt die Fra­ge, ob das Kon­zept des NLP Hil­fe­stel­lun­gen bie­ten kann, Ver­an­stal­tungs­teil­neh­men­de sinn­vol­ler und vor allem nach­hal­ti­ger anzu­spre­chen und wir sind sehr gespannt auf die Ant­wor­ten…

Wenn wir ange­spro­chen wer­den bzgl. eines Stand­plat­zes, ist unse­re ers­te Fra­ge immer: Bringt das einen Mehr­wert für die Besucher:innen? Glück­li­cher­wei­se sehen die meis­ten Aus­stel­len­den das genau­so und so bie­ten sich über­all im Rah­men der Fach­ta­gung, in der der Aus­stel­lungs­be­reich wie immer im Netz­werk­be­reich eta­bliert sein wird, eine Men­ge an „ibits‘n ´pie­ces“ – hier etwas zu ler­nen, dort etwas zu essen 😊, inter­es­san­te Gesprä­che natür­lich inbe­grif­fen.

PS: Die­ser Tat­sa­che und den lan­gen Lauf­we­gen Rech­nung tra­gend haben wir übri­gens auch die Pau­sen etwas ver­län­gert …

What would you do if …

Nach­dem es im letz­ten Jahr lan­ge Lis­ten und War­te­schlan­gen am Stand von Eric Kant gege­ben hat, haben wir ihn in die­sem Jahr gebe­ten, noch ein­mal vor­bei­zu­kom­men. Wer sich also noch nicht sei­nen „wie wür­dest Du jetzt ent­schei­den“ Sze­na­ri­en gestellt hat, hat in die­sem Jahr noch ein­mal die Gele­gen­heit dazu – inter­es­san­te Gesprä­che und Dis­kus­sio­nen inbe­grif­fen. Aber Ach­tung: Eric wird nur am ers­ten Tag der Fach­ta­gung vor Ort sein.

Der IBIT Stand

Eine Info? Etwas Süßes? Strom oder ein biss­chen Play­Mo spie­len? Das alles ist am IBIT Stand mög­lich. Hier ist immer jemand für Euch da, für Eure Fra­gen, Eure Anmer­kun­gen, den Ersatz von ver­lo­re­nen Lan­yards aber natür­lich auch für fach­li­che Dis­kus­sio­nen. Und das Bes­te ist: wer die Gele­gen­heit nutzt und direkt am Stand einen Kurs bucht oder (Ach­tung: Über­ra­schung) kauft, erhält auch noch einen hüb­schen Rabatt!

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