Programm

Foto der IBIT Fachtagung

Die ersten Programmpunkte der Tagung.

Zu den Themen, an denen man insbesondere in 2020 nicht vorbeikommt, gehört die Loveparade – sowohl im Hinblick auf die Frage nach den Gründen für die Ereignisse selbst, als auch im Hinblick auf die hieraus zu ziehenden Konsequenzen. Umso erfreulicher, dass Univ-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gerlach, der der Sachverständige im Rahmen der Hauptverhandlung des Landgerichtes Duisburg zur Loveparade 2010 war, im Rahmen der Fachtagung sowohl über die Ergebnisse seines Gutachtens berichten, als auch über notwendige Änderungen diskutieren wird. Ergänzt wird das Themenfeld durch einen “Forschungsworkshop“ zur Gestaltung von Einlassbereichen: theoretische Forschungsergebnisse werden vor Ort im Rahmen eines Workshops umgesetzt und angewendet. Workshops bestimmen auch den Themenstrang „Notfallplanung“ – statt Vorträge werden zwei Szenarienworkshops angeboten, in denen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen alle Funktionen der Übungsdurchführung am Beispiel eines Übungsszenarios selbst umsetzen können. Umgestaltet und erweitert wurde der bei den vorherigen Fachtagungen sehr erfolgreiche Komplex „Sie fragen, wir (versuchen zu) antworten“. In verschiedenen Sessions können Anwälte, Vertreter und Vertreterin von Behörden oder auch Vertreter und Vertreterinnen des IBIT zu Fachfragen oder auch Meinungen befragt werden. Eine Fachtagung in diesen Zeiten kann natürlich nicht stattfinden ohne Blick auf das Thema Corona: Eine Best Practice Session,
Rechtliche Betrachtungen sowie ein Blick in die Inhalte von Hygienekonzepten geben dem Thema die notwendige Aufmerksamkeit, legen den Fokus aber auf die Handlungsoptionen, nicht auf den Stillstand.

Das Thema „Zukunft“ bekommt entsprechend auch einen eigenen Themenstrang. Ob ein Blick auf die zu erwartenden oder notwendigen Rechtlichen Entwicklungen, eine Diskussionsrunde zu den Erwartungen der Veranstaltungsbranche oder ein Blick auf aktuelle Forschungsprojekte – die Blickrichtung geht immer nach vorne. Fehlen darf natürlich auch nicht der Best Practice Themenstrang, in dem sowohl operative als auch technische Lösungen aufgezeigt werden: von den Softwares für die digitale Koordinierungsstelle bis hin zu einem Beispiel von der Erstellung eines Zufahrtsschutzkonzeptes in einem komplexen Umfeld.