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Vorträge, Workshops, Diskussionspanels
Das IBIT26 Programm
Wie immer setzt sich das Programm zusammen aus aktuellen Themen, Grundlagenwissen, best practice Beispielen, Forschungsergebnissen und allem, was für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen wichtig ist. Wichtig: Zeiten und/oder Inhalte können sich noch ändern.
8:00
Registrierung, Empfang & Netzwerken
9:30
Eröffnung Tag 1: Sicherheit 2026 – Was ist? Was kommt? Was bleibt? (Sabine Funk)
Wie in jedem Jahr blickt Sabine Funk auf die Ereignisse der abgelaufenen Veranstaltungssaison und formuliert die Herausforderungen für das kommende Veranstaltungsjahr.
Von Wetterereignissen über die Diskussion rund um das Thema Zufahrtsschutz – der Rückblick schaut auf Ereignisse, die möglicherweise im Rahmen der sich überschlagenden Ereignisse schon längst wieder vergessen sind, auf Ereignisse, die bis heute die Diskussion bestimmen und solche, die – eher unbemerkt von der Öffentlichkeit – relevanten Einfluss auf die Sicherheitsplanung der nächsten Jahre haben werden.
Im Ausblick werden die zu erwartenden Entwicklungen und die vorhandenen sowie die noch zu entwickelnden Lösungsmöglichkeiten skizziert: ehrlich, realistisch und immer verbunden mit der Aufforderung, sich an der Lösungsfindung zu beteiligen.
10:40
Kaffeepause
Back to Basics
Themenstrang 1:
Back to Basics – Einführung in eine moderne Sicherheitsplanung 2026
Dieser Themenstrang führt zurück zu den Grundlagen – jedoch im Kontext aktueller Herausforderungen. Er zeigt, welche essenziellen Elemente eine zeitgemäße Sicherheitsplanung ausmachen: von der qualitativen Risikoanalyse und den Festlegungen von LOS (Level of Service) über Verantwortungsstrukturen bis hin zu Kommunikation, Dokumentation und Entscheidungswegen. Der Themenstrang ist ideal für Einsteiger, aber auch für diejenigen, die ihre Basis festigen oder auf den neuesten Stand bringen wollen.
Moderation: Jörg Kalitowitsch
Moderation: Jörg Kalitowitsch
Zufahrtsschutz
Themenstrang 2:
Zufahrtschutz als Garant für sichere Veranstaltungen?
Zufahrtsschutz ist wichtig – aber er ist nur ein Baustein im komplexen Gefüge der Veranstaltungssicherheit. Dieser Themenstrang beleuchtet die aktuelle Diskussion aus verschiedenen Blickrichtungen, zeigt den aktuellen Diskussionsstand auf und hinterfragt das, was und wie zum Thema diskutiert wird. Ebenfalls thematisiert wird, warum die Fokussierung auf Fahrzeugbarrieren allein zu kurz greift, um „sichere“ Veranstaltungen zu planen.
Moderation: Dennis Eichenbrenner
Moderation: Dennis Eichenbrenner
Best Practice
Themenstrang 3:
Best Practice
In diesem Themenstrang werden konkrete Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt: Lösungen, die sich bewährt haben, Innovationen, die im Feld entstanden sind, und Vorgehensweisen, die komplexe Situationen erfolgreich gemeistert haben. Der Fokus liegt auf übertragbaren Erkenntnissen und pragmatischen Ansätzen – aber auch auf der Frage, welchen Platz Forschung und Wissenschaft in den praktischen Ansätzen haben.
Moderation: Yannick Stegehuis
Moderation: Yannick Stegehuis
11:00
Einführung in die moderne Sicherheitsplanung für Veranstaltungen (Sabine Funk)
Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen einer modernen Sicherheitsplanung für Veranstaltungen. Er beleuchtet aktuelle Herausforderungen und die Konsequenzen für die Übernahme von Verantwortung. Der Schwerpunkt liegt aber nicht nur auf den neuen Herausforderungen, sondern auch auf den aktuellen Anforderungen in Bezug auf die „Hausaufgaben“ – sei es die Flächenplanung, den Umgang mit der „Last Mile“ oder die Anforderungen an die Arbeit einer Koordinierungsgruppe.
Zufahrtschutz: Ein Blick auf den Stand der Dinge (Dennis Eichenbrenner)
Die Diskussionen, die sich zum Thema Zufahrtsschutz ergeben haben, „unübersichtlich“ zu nennen, wäre noch untertrieben – passender wäre wohl „aufgeheizt“, „verunsichert“ oder auch „angsterfüllt“.
Dennis Eichenbrenner eröffnet den Themenstrang mit einem Versuch, die aktuelle Lage zu ordnen, die jeweiligen Sichtweisen zu sortieren und einen Überblick über die jeweiligen Argumente zu geben.
Was bedeutet es, den „Stand der Technik“ tatsächlich einzuhalten? Und warum herrscht in der Praxis dennoch so viel Unsicherheit?
Typische Fragestellungen und aktuelle Problemfelder werden aufgezeigt – wo Kommunen, Veranstalter und Planer derzeit stehen und welche Schritte nötig sind, um rechtssicher und praxisnah Zufahrtsschutz zu gewährleisten.
Last mile management with early arrivals of (young) audience (Ruud van Buren)
When does your responsibility begin? From the doors of your event? But what about the arrival of your audience @ the last mile (aka Zone‑X)? And what if there are multiple events in the neighborhood with a completely different audience profile?
In this session Ruud van Buren takes you into a deep dive of this last mile management, the risks assessment and working with young audience to set the tone already before they enter the event. Proven (ancient) principles are demonstrated how to do this management and with a K‑Pop use case it will be made tangible for the participants at this session.
12:00
Mittagspause
13:00
Quantitativ vs. qualitativ: “Kapazität, Nutzung, Verteilung, Dichte” als Grundlagen der Flächenplanung (Ralf Zimme)
Zufahrtsschutz bei Open Air Veranstaltungen – wer zahlt die Rechnung? (RA Volker Löhr)
Nicht nur auf operativer Ebene, sondern auch aus juristischer Perspektive wirft das Thema Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen zahlreiche Fragen auf. Zwischen Sicherheitsanforderungen, Haftungsrisiken und Zuständigkeitsstreitigkeiten ist längst deutlich geworden: Die Absperrung eines Platzes ist rechtlich weit mehr als das Aufstellen von Pollern und Betonblöcken.
Rechtsanwalt Volker Löhr gibt in seinem Vortrag einen fundierten Überblick über die aktuelle Rechtsprechung, zeigt die unterschiedlichen Sichtweisen von Veranstaltern, Behörden und Grundstückseigentümern auf und erläutert, welche rechtlichen Konsequenzen sich aus der (Nicht-)Umsetzung von Zufahrtsschutzmaßnahmen ergeben können.
Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse und der wachsenden Diskussion über Verantwortlichkeiten im öffentlichen Raum beleuchtet Löhr außerdem, wer tatsächlich entscheidet, aufstellt – und bezahlt. Dabei greift er aktuelle Urteile, Praxisbeispiele und Erfahrungen aus laufenden Verfahren auf und zeigt, wo dringend Klarheit und einheitliche Regelungen nötig sind.
Sicherheit an Bahnhöfen – Erkenntnisse für’s CrowdManagement und die Last Mile (Florian Horn)
Die Deutsche Bahn arbeitet seit mehreren Jahren intensiv daran, Sicherheit an Bahnhöfen neu zu denken. Im Rahmen des BMFTR-geförderten Forschungsprojektes Sicherheit an Bahnhöfen (SicaB) wurden Zugangskontrollen und Bahnsteigbarrieren in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und der UAS Frankfurt unter realistischen Bedingungen erprobt. Dazu fand ein groß angelegtes Experiment am Bahnhof Berlin Olympiastadion statt.
Am 1. September 2025 wurden dort mit rund 400 Proband:innen Zugangskontrollen in Form von Drehsperren sowie Bahnsteigbarrieren getestet und möglichst realitätsnahe Szenarien simuliert, die insbesondere im Zeiten hoher Belastung (Von Veranstaltungen bis zum verkausfsoffenen Adventssonntag) entscheidend sind: Gedränge an Engstellen, parallele Bewegungsströme, Auseinandersetzungen durch rivalisierende Gruppierungen und die besondere Dynamik der „last mile“ zwischen Veranstaltungsort und Bahnanschluss.
Hieraus konnten zwei zentrale Erkenntnisse gewonnen werden:
- Bahnsteigbarrieren als Sicherheitsinstrument schützen nicht nur vor Gleisstürzen, sondern können auch helfen, Personenflüsse gezielt zu steuern und unbefugten Zutritt zu verhindern
- Subjektives Sicherheitsempfinden hat erheblichen Einfluss auf die Veranstaltungsfreude. Besucher:innen, die sich geschützt fühlen, bewegen sich entspannter durch die Infrastruktur – und sind damit auch leichter anzusprechen und zu steuern.
Die sichere und effiziente Verbindung zwischen Veranstaltungsort und ÖPV-Haltepunktenrückt auch im Rahmen der Diskussion um die „Last Mile“ in den Mittelpunkt. Der Bahnhof als Zugangstor zur Veranstaltung wird somit selbst zu einem sicherheitskritischen Raum, dessen Gestaltung maßgeblicher Teil einer modernen Sicherheitplanung ist.
14:00
Wechselpause
14:10
Vom Dienstplan bis zum Einsatzbericht: Wo KI das Sicherheitsmanagement wirklich unterstützt – und wo nicht (Andreas Kosmowicz, Aaron Kokal)
Andreas Kosmowicz und Aaron Kokal (festiware) geben einen praxisnahen Einblick in den Umgang mit der „Verwaltung“ von Sicherheitspersonal bei Veranstaltungen. Anhand eines durchgängigen Workflows zeigen sie, wie Planung, Einsatz und Dokumentation von agentischer KI unterstützt werden können.
Der Vortrag macht die neue Dreiteilung der Arbeitsprozesse deutlich. Es wird beleuchtet, wo klassische Automatisierung reicht, wo KI echten Mehrwert bietet und welche Rolle menschliche Verantwortung dabei weiterhin spielt.
Und was, wenn das Auto schon auf der Fläche steht? Und was, wenn es doch ein Gewehr ist? (Sabine Funk)
Auch wenn die Nachrichten voll von „Ereignissen“ sind: Der Wille, sich mit Bedrohungen zu beschäftigen, konzentriert sich aktuell ausschließlich auf das Thema “Zufahrtsschutz” oder endet häufig mit den obligatorischen Checklisten zur Bombendrohung und dem Fund eines sprengstoffverdächtigen Gegenstandes.
Ob Zufahrtsschutz oder Checklisten aber überhaupt Sinn machen, ob sie bei allen, die es wissen müssten, bekannt oder in einen sinnvollen Kontext eingebunden sind, wird häufig schon nicht mehr hinterfragt.
Die Realität zeigt: Es gibt sie, die realen Bedrohungen, und auch wenn wir sie in vielen Fällen nicht verhindern können, so gibt es doch einiges, das wir tun können.
Wir müssen über Prozedere sprechen und über Hilfsmittel, über Reaktionsmöglichkeiten und Kommunikation – um Auffälligkeiten nach Möglichkeit zu erkennen, um dazu beizutragen, dass Menschen aufmerksamer sind und im Falle eines Ereignisses besser und schneller reagieren können.
Es geht nicht um „Terrorabwehr“ oder darum, sich einem Angreifer entgegenzustellen. In diesem Vortrag geht es um „Ordnung halten“ oder „sichere Orte“ – kurz: es geht um all die vielen kleinen und größeren Dinge, die wir tun können, um besser vorbereitet und besser aufgestellt zu sein.
Notwendige Entwicklungen im Einlassdesign – am Beispiel verschiedener Zielgruppen (Bernd Belka)
Wie sieht der ideale Einlass eigentlich aus? Diese scheinbar einfache Frage wird zunehmend schwerer zu beantworten komplexer – denn die Gesellschaft verändert sich, und mit ihr die Besucher:innen von Veranstaltungen. Unterschiedliche Zielgruppen bringen unterschiedliche Erwartungen, Bedürfnisse und Verhaltensweisen mit sich – und das betrifft längst nicht mehr nur den Komfort, sondern auch Aspekte wie Sicherheit, Kommunikation, Orientierung und Vertrauen.
Aber es verändern sich nicht nur die die Zielgruppen: Auch die Komplexität der Veranstaltungsplanung durch variable Zugangszeiten, diverse Servicelevel und besondere Zusatzleistungen für verschiedener Gästegruppen fördert ein höheres, individuell angepasstes Planungsniveau.
Der Vortrag beleuchtet, warum ein „One-fits-all“-Einlassdesign nicht mehr funktioniert und wie Veranstalter:innen, Sicherheitsplaner:innen und Betreiber:innen darauf reagieren können. Anhand konkreter Beispiele werden typische Zielgruppen, ihre spezifischen Anforderungen und mögliche Lösungen vorgestellt.
Im Fokus stehen Fragen wie:
- Wie kann dieser neuen Komplexität Rechnung getragen werden?
- Wie verändern sich Ansprüche an Information, Organisation und Management im Einlass Bereich?
- Welche Designmodelle können die neuen Herausforderungen bewältigen?
Der Beitrag zeigt praxisnah, wie ein zeitgemäßes, differenziertes Einlassdesign gestaltet werden kann.
15:10
Kaffeepause
15:30
Sie fragen, wir (versuchen zu) antworten (Bernd Belka, Sabine Funk, Ralf Zimme)
2018 haben wir dieses Experiment erstmalig gewagt. Drei IBIT Dozent:innen auf dem Podium, ca. 120 Teilnehmer:innen im Publikum – und: Stille. Niemand sagte etwas, alle warteten gespannt darauf, dass die Referent:innen das Wort ergreifen würden. Die schwiegen nach einer Begrüßung aber auch, denn angekündigt war das Ganze ja als Fragerunde.
Das irritierte Schweigen hielt jedoch nicht lange an: mit der ersten Frage war der Bann gebrochen und es folgte eine Stunde voll intensiver Diskussionen zu allen möglichen Themen rund um die Sicherheit von Veranstaltungen. Zum Teil haben die Referent:innen geantwortet und erklärt, zum Teil kamen die Antworten aus dem Publikum selbst – und es waren alle erstaunt (und auch ein bisschen enttäuscht), als die Stunde rum war.
Seit 2019 ist Stille Vergangenheit – das Prinzip ist klar, die Teilnehmer:innen sind erfahrungsgemäß gut vorbereitet – die Session ist seither ein Selbstläufer.
Fragen können im Vorfeld eingereicht oder aber natürlich auch einfach vor Ort „mitgebracht“ werden.
Das Konzept der Veranstaltungszonen (Sven Bartmann)
Veranstaltungen sind ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – doch ihre sichere Durchführung stellt Kommunen zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Zwischen gesetzlichen Anforderungen, realen und abstrakten Bedrohungslagen sowie dem politischen Anspruch, als „Möglichmacher“ kulturelles und öffentliches Leben zu fördern, bewegen sich Fachleute der Veranstaltungssicherheit in einem sensiblen Spannungsfeld.
Als zentraler Ansprechpartner für Veranstaltungssicherheit in der Stadt Dorsten berichtet der Referent aus der kommunalen Praxis einer großen kreisangehörigen Gemeinde. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich Sicherheit realistisch, verhältnismäßig und transparent gestalten lässt, ohne die Durchführbarkeit von Veranstaltungen zu gefährden. Denn eines ist allen Beteiligten bewusst: absolute Sicherheit kann es nicht geben – dennoch gilt es, Risiken zu minimieren und Gefahren verantwortungsvoll einzuordnen.
Vor diesem Hintergrund wurde in Dorsten das Konzept der Veranstaltungszonen entwickelt. Dieses praxisnahe Modell schafft einen Rahmen, in dem Sicherheitsanforderungen, Kosten und Planungsaufwand in ein umsetzbares Verhältnis gebracht werden. Ziel ist es beim Veranstalter als auch Bürgerinnen und Bürger die Nachvollziehbarkeit behördlicher Auflagen zu stärken und Vertrauen in kommunale Sicherheitsstrategien zu fördern.
Der Vortrag beleuchtet die Entstehung, praktische Anwendung und die bisher gewonnenen Erfahrungen mit dem Zonenmodell. Die Präsentation bietet Einblicke in die tägliche Balance zwischen Sicherheitsdenken und Ermöglichungskultur – und zeigt Wege auf, wie Kommunen auch unter wachsenden Herausforderungen ein lebendiges Veranstaltungswesen erhalten können.
Fußgängerdynamik: Vom Labor in die Praxis – von der Praxis ins Labor (Dr. Jette Degenhardt, Anna Sieben)
Format: Workshop, 10–15 Min Impulsvortrag, dann Diskussion, Teilnehmende können vorab Fragen einreichen
Mit dem Thema “Sicherheit von Menschen in Menschenmengen” beschäftigen sich nicht nur Praktiker:innen sondern auch Forschende. Im Bereich der Fußgängerdynamik erforschen Wissenschaftler:innen, wie sich Menschen in dichten Menschenmengen bewegen bzw. verhalten. Hier entsteht an vielen Stellen Wissen, das aber nicht immer den Zugang in die Praxis findet. Dabei sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse für alle relevant, da sie kontinuierlich in Richtlinien und Normen einfließen.
Praktiker:innen auf der anderen Seite verfügen über ein umfassendes Wissen über Menschenmengen, das oft anders kommuniziert wird als wissenschaftliche Erkenntnisse und daher nicht immer in der Wissenschaft aufgegriffen wird. Es fehlt an Mechanismen, mit denen Impulse aus der Praxis die Forschung aktiv gestalten (und umgekehrt). Dieser Workshop schafft beidseitiges Verständnis und sammelt konkrete Bedarfe zur Stärkung des Wissenstransfers.
Nach einem kurzen Einblick in das Forschungsfeld der Fußgängerdynamik und aktuelle Forschungsfragen werden in einem offenen Gesprächsformat gemeinsam zentrale Fragen diskutiert: Welche Impulse zu aktuellen Forschungsansätzen gibt es? Welche Erkenntnisse finden den Weg in den Alltag – und welche nicht? Wie können wir besser voneinander lernen? Was braucht die Praxis von der Forschung, und welche Erwartungen hat die Forschung an die Anwender:innen?
16:30
Wechselpause
16:40
Diskussionsrunde: Wie kommen wir wieder zusammen: von unterschiedlichen Meinungen, Druck und Zerwürfnissen (Ralf Zimme, Adrian Zemp, Philipp Ballschuh u.a.)
Die Planung von Veranstaltungen funktioniert nur gemeinsam – eigentlich. Doch aktuell zeigen sich wieder Grenzen und Abgrenzungen, die zum Teil schon überwunden waren. Oftmals geht es dabei um die Übernahme von Verantwortung.
Besonders deutlich tritt dies aktuell beim Thema Zufahrtsschutz zutage, ein Thema, das sich vielerorts zu einem Brennpunkt verhärteter Diskussionen entwickelt hat.
Dieses Panel geht der Frage nach, wie es so weit kommen konnte – und vor allem: Wie finden wir wieder zueinander?
Expert:innen aus Praxis und Verwaltung diskutieren,
- welche strukturellen und kommunikativen Hürden die Zusammenarbeit derzeit belasten,
- warum gemeinsame Ziele aus dem Blick geraten sind,
- und welche Schritte notwendig sind, um Vertrauen, Austausch und Kooperation wieder zu stärken.
Das Panel lädt dazu ein, offen zu sprechen, Perspektiven zu wechseln und die Grundidee der Sicherheitsplanung wieder ins Zentrum zu rücken: Es geht nur gemeinsam!
17:40
Wechselpause
18:00
Rahmenprogramm (Technische Stadionführung // Innovationsforum // XperienceLAB // Workshops)
Aus der Forschung für die Praxis: Ein Simulations-Tool für die Untersuchung von Personenströmen (Dr. Mohcine Chraibi)
Am Institute for Advanced Simulation (IAS‑7) des Forschungszentrums Jülich wird erforscht, wie sich Menschen in Menschenmengen bewegen.
Wir haben verschiedene Modelle zur Beschreibung der Fußgängerdynamik entwickelt und in der Software JuPedSim (Juelich Pedestrian Simulator) implementiert, die bisher vorwiegend in der wissenschaftlichen Community eingesetzt wird. Nun gehen wir den nächsten Schritt und haben unseren Simulator über eine Online- Plattform, app.jupedsim.org, verfügbar gemacht. Unser Tool macht validierte Open-Source-Modelle nutzbar und ermöglicht die Konfiguration und Simulation von Szenarien, um die Dynamik von Personenströmen zu untersuchen. Langfristig soll es auch für komplexere Szenarien eingesetzt werden können. Unser Ziel ist es, das Tool weiterzuentwickeln und zu verbessern, um es für eine breitere Anwendung in der Praxis zugänglich zu machen.
Wir laden Euch ein, unser Tool zu testen und Impulse zur Weiterentwicklung zu geben, um gemeinsam das Potential von Personenstrom-Simulation zu erschließen.
Die M‑Box von Eventenergie Deutschland (Philipp Bertram)
Die M‑Box ist ein multifunktionaler Lichtmast für Events und temporäre Einsatzorte, der Beleuchtung, Sicherheit und Kommunikation in einem System vereint. Entstanden aus langjähriger Praxiserfahrung, ergänzt sie klassische Lichtlösungen um Sprachdurchsagen und Evakuierungsunterstützung, Video-Sicherheit sowie dynamische Informations- und Werbedisplays. Mobil, robust und vernetzbar lässt sich die M‑Box flexibel einsetzen – als Einzelmodul oder im Verbund mehrerer Einheiten. In Kombination mit optionalem Rundum-Service von Planung bis Abbau bietet sie eine kompakte, durchdachte Infrastrukturlösung für moderne Veranstaltungsanforderungen.
Die Zukunft von Event-Monitoring und ‑Kontrolle (Yannick Stegehuis)
Safesight und CrowdCom bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam mit den Besucher die Möglichkeiten des „Event Control Centers von morgen” zu erkunden. Sie zeigen, wie ihre Innovationen Veranstaltern und Gemeinden helfen, Veranstaltungen optimal im Griff zu behalten – von Crowd Management bis zur aktuellen Wetterlage. Wie optimieren Sie die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Parteien?
Safesight
Die benutzerfreundlichste Sicherheitsmanagement-Plattform ermöglicht Organisationen nachweislich sicherere, effizientere und bessere Zusammenarbeit. Bereits innerhalb von 10 Minuten ist das Logbuch betriebsbereit und die ersten Protokolle werden erstellt.
Crowdcom
Crowdcom entwickelt Cdesk – einen maßgeschneiderten Event-Kontrollraum für Sicherheitsfachleute. Erstellen Sie mit Cdesk ein einheitliches Lagebild für alle Rettungsdienste und bearbeiten Sie Vorfälle auf Basis fundierter Informationen. Crowdcom sorgt für Übersicht und Ruhe im Kommandoraum.
Anwenderworkshop: KI in Planungsworkflows mit Personen
In diesem Workshop geht es um die Frage, wie sich komplexe Planungs- und Koordinationsworkflows mit Personen durch Automatisierung und KI sinnvoll unterstützen lassen. Gemeinsam analysieren wir reale Workflows aus dem Veranstaltungsumfeld und arbeiten heraus, welche Schritte regelbasiert automatisierbar sind, wo KI entlasten kann und an welchen Punkten menschliche Entscheidung zwingend notwendig bleibt.
Der Workshop ist interaktiv angelegt und arbeitet mit konkreten Beispielen der Teilnehmenden.
Die Teilnahme ist begrenzt und nur nach Anmeldung möglich (Anmeldung vor Ort).
Da im Workshop reale Beispielfälle behandelt werden, können nur eine begrenzte Anzahl an Gruppen berücksichtigt werden.
Im Rahmen der Anmeldung sind Teilnehmende eingeladen, einen eigenen Workflow einzureichen. Dafür genügt eine kurze stichpunktartige Beschreibung der wesentlichen Schritte sowie eine Übersicht der aktuell eingesetzten Software und Tools. Diese Beispiele bilden die Grundlage für die gemeinsame Arbeit im Workshop.
World-Café “Vom Labor in die Praxis – von der Praxis ins Labor”
Wir führen in entspannter Atmosphäre eines “World-Cafés” (ein Diskussionsformat, in dem – sehr kurz gesagt – alle miteinander “am Tisch” sitzen) die Diskussion fort, die im normalen Programm begonnen hat:
Wie bauen wir die immer noch bestehenden Berührungsängste zwischen “Wissenschaft und Praxis” ab? Wie kommen wir zusammen? Was wollen und erwarten wir überhaupt voneinander? Was sind “die Themen”?
Diskutiert mit Jette und Anna in einem entspanntem Umfeld, lernt Euch mit einem Getränk in der Hand kennen und helft dabei, dass wir alle besser miteinander reden, mehr miteinander interagieren und letztendlich auch mehr voneinander profitieren können.
19:00
Wir haben es uns verdient: Die Party (inkl. Finalspiele der 3. IBIT MASTERS)
8:30
Registrierung, Empfang & Netzwerken
9:30
Diskussionsrunde: Wo ist all das Wissen? (Sabine Funk, Dr. Jette Degenhardt, Christian Löper u.a.)
Spätestens seit der Loveparade 2010 ist Sicherheitsforschung in aller Munde – und es wurde seither wirklich viel geforscht. Eigentlich müsste man also davon ausgehen, dass heute deutlich mehr Wissen vorhanden ist als früher. Die ernüchternde Frage lautet jedoch: Wo ist dieses Wissen – und warum wirkt es so selten in der Praxis?
Das Gleiche gilt für das Prinzip „Learning from Disasters“. Alle wissen, wie wichtig das ist – aber warum wiederholen sich bestimmte Muster trotzdem immer wieder? Warum tauchen dieselben Schwachstellen, Entscheidungsdilemmata und Kommunikationsprobleme immer wieder auf – obwohl wir theoretisch wissen, wie sie entstehen und wie man ihnen begegnen müsste?
In diesem Diskussionspanel setzen wir uns daher konkret mit der Frage auseinander: Warum wird Wissen so oft nicht handlungswirksam?
10:35
Kaffeepause
Woher kommen die Regeln?
Themenstrang 4:
Woher kommen die Regeln?
Regeln, Standards und Leitfäden entstehen selten „von allein“. Sie sind das Ergebnis meist ehrenamtlicher Arbeit, intensiver fachlicher Diskussionen und kollektiver Verantwortung in Fachgremien, Normungsgruppen und Arbeitskreisen. Dieser Themenstrang macht sichtbar, wie viel Engagement hinter diesen Prozessen steckt, warum diese Strukturen so wichtig sind und wie Praktiker sich einbringen können.
Moderation: Dr. Angelika Kneidl
Moderation: Dr. Angelika Kneidl
Operative Aspekte und Prozedere
Themenstrang 5:
Operative Aspekte und Prozedere
Von Aufbau über Öffnung bis hin zu Notfallentscheidungen: Dieser Themenstrang widmet sich dem operativen Alltag. Es geht um Abläufe, Rollenverständnisse, Entscheidungswege sowie die Koordination von Teams und Partnern. Ziel ist es, operative Klarheit zu schaffen und praktikable Verfahren vorzustellen, die im Tagesgeschäft wie auch in kritischen Momenten funktionieren.
Moderation: Martin Hommel
Moderation: Martin Hommel
Rechtliche Aspekte
Themenstrang 6:
Rechtliche Aspekte
Dieser Themenstrang beleuchtet das rechtliche Fundament der Veranstaltungsplanung. Behandelt werden Pflichten und Verantwortlichkeiten, Haftungsfragen, Verwaltungsrecht und die Bedeutung aktueller Rechtsprechung.
Moderation: Thomas Rüsche
Moderation: Thomas Rüsche
11:00
Die (ehrenamtlichen) Arbeitsgruppen beim FGSV: hier AK 1.9.3 (Dr. Angelika Kneidl)
ControlRoom Management at the Vierdaagsefeesten in Nijmegen (Joris Bouwmeister)
Aktuelles zur Reform der MVStättVO (RA Thomas Rüsche)
Rechtsanwalt Thomas Rüsche gibt einen umfassenden Einblick in den aktuellen Reformprozess der Muster-Versammlungsstättenverordnung. Er zeigt auf, wann mit ersten Entwürfen zu rechnen ist, welche Themen derzeit kontrovers diskutiert werden und welche Anpassungen bereits erkennbar sind. Im Anschluss besteht Gelegenheit, über mögliche Auswirkungen auf die Veranstaltungsbranche zu sprechen.
12:00
Mittagspause / Netzwerken
13:00
Crowd Management und Veranstaltungssicherheit Umsetzung bei der Stadtpolizei Zürich und Vorbild für die Schweiz
Stabsrahmenübung: Die Kunst des Führens in der Ungewissheit. Ein Interaktiver Workshop zum professionellen Ereignismanagement (Niklas Luebbe, Phillipp Ballschuh, Nico Oestreich)
In diesem interaktiven Workshop erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in moderne Stabsarbeit und professionelles Ereignismanagement. Anhand einer realistisch gestalteten Simulation erleben sie, wie sich eine Lage dynamisch entwickeln kann und welche Bedeutung strukturierte Entscheidungsprozesse dabei haben.
Gemeinsam mit dem Publikum werden Risiken erkannt, priorisiert und in konkrete Maßnahmen übersetzt. Die Gruppe übernimmt die Rolle eines Entscheidungsteams und steuert eine Lage, die sich in Echtzeit entwickelt – mit allen typischen Herausforderungen, die auch in echten Einsatz- und Veranstaltungsszenarien auftreten.
Der Workshop richtet sich an alle, die Stabsarbeit, Krisenmanagement oder Sicherheitsplanung praxisnah kennenlernen, vertiefen oder trainieren möchten. Er verbindet Fachwissen, Interaktion und erlebbare Dynamik zu einem intensiven Lernerlebnis, das lange im Kopf bleibt.
Crowd-Crush – Die Haftung des Veranstalters (Dr. Samuel Gafus)
In seiner Arbeit Crowd-Crush: Die Berufshaftung des Veranstalters und des Betreibers von Versammlungsstätten bei „Massenpanik“ untersucht Samuel Gafus ein Phänomen, das trotz tragischer Ereignisse wie der Loveparade 2010 in der zivilrechtlichen Literatur bislang kaum behandelt wurde. Eine Crowd-Crush beschreibt Situationen, in denen Menschen durch den auf sie einwirkenden Druck in dichten Menschenmengen zu Schaden kommen.
Die Studie führt erstmals Erkenntnisse aus Verkehrsphysik, Soziologie und Verhaltenspsychologie zusammen und verknüpft sie mit verwaltungsrechtlichen Rahmenbedingungen. Auf dieser Basis leitet Gafus die beruflichen Pflichten von Veranstaltern und Betreibern von Versammlungsstätten ab und analysiert die möglichen Schadensersatzansprüche – einschließlich der komplexen prozessualen Fragestellungen.
14:00
Wechselpause
14:10
ShowStop Procedures – Clear Decisions Under Pressure (Steve Allen and Dr. Mark Hamilton)
When situations escalate, intuition alone is not enough. ShowStop Procedures provide a structured framework for stopping and restarting events in a controlled, transparent, and defensible way. This session examines the origins, logic, and real- world application of ShowStop concepts, highlighting why clearly defined decision- making processes are a cornerstone of modern event safety—especially in complex, fast-changing environments where time pressure and uncertainty dominate. At the same time, it raises an uncomfortable question: who actually makes the rules? Too often, the procedures we now consider essential were not developed proactively, but written in response to failure – after incidents had already occurred. Tragedies such as the Astroworld Festival starkly illustrate how regulatory clarity and formal ShowStop-decision mechanisms frequently emerge only once the absence of rules has had irreversible consequences.
Positive Beeinflussung des Besucherverhaltens bei Veranstaltungen (Sander Teunissen)
Bei Veranstaltungen treffen Besucher ständig Entscheidungen: Wohin gehe ich? Wie reagiere ich auf Menschenmengen? Folge ich Anweisungen – oder nicht? Der Großteil dieser Entscheidungen wird nicht bewusst getroffen, sondern vom unbewussten Gehirn gesteuert. Genau hier liegt eine enorme, oft ungenutzte Chance für Veranstalter.
In dieser Präsentation zeigt Sander Teunissen, wie sich Besucher effektiv steuern lassen, ohne Zwang oder Widerstand – indem gezielt auf menschliches Verhalten und unbewusste Entscheidungsprozesse eingegangen wird. Auf Basis von Erkenntnissen aus Psychologie, Neurowissenschaften und Crowd Dynamics wird erklärt, wie unser Gehirn funktioniert, wie Entscheidungen tatsächlich entstehen und warum klassische Kommunikation häufig weniger wirksam ist als angenommen.
Die Präsentation verbindet Theorie und Praxis. Psychologische Prinzipien werden direkt in konkrete Anwendungen für Veranstaltungen übersetzt, etwa in den Bereichen Besucherströme, Warteschlangenverhalten, Sicherheit und Besuchererlebnis.
Praxisbeispiele zeigen, wie subtile Kommunikation, visuelle Reize, Timing und Kontext das Verhalten großer Menschenmengen positiv beeinflussen können.
Die Session ist interaktiv aufgebaut und wird durch Videos sowie kurze Tests unterstützt. So lernt das Publikum nicht nur, wie Verhaltensbeeinflussung funktioniert, sondern erlebt sie unmittelbar selbst. Das sorgt für hohe Wiedererkennbarkeit und direkte Anwendbarkeit.
Abgrenzung der Hausrechtsbefugnisse bei (Fremd-)Veranstaltungen (RA Timon Löhr von Karchowski)
Das Hausrecht bei (Fremd-)Veranstaltungen stellt eine zentrale Schnittstelle zwischen Betreiber‑, Veranstalter- und Behördenverantwortung dar. Rechtsanwalt Timon Löhr von Karchowski beleuchtet in seinem Vortrag die klassischen Probleme und Unklarheiten und gibt praktische Empfehlungen zur optimierten Zusammenarbeit der Beteiligten.
15:10
Wechselpause
15:20
Und wie machen wir jetzt weiter? Aufgabenverteilung, Arbeitsgruppen und Ideen (Sabine Funk)
Ganz am Schluss richtet sich der Blick noch einmal nach vorn: Welche Themen verdienen Vertiefung? Wo braucht es konkrete nächste Schritte? Und wer übernimmt Verantwortung?
In diesem offenen Austausch geht es um Aufgabenverteilung, mögliche Arbeitsgruppen und neue Ideen. Ziel ist es, Engagement zu bündeln, Zuständigkeiten klar zu benennen und gemeinsam vom Diskutieren ins Handeln zu kommen.
16:00
Ende
Weitere Angebote
Es handelt sich hierbei um kostenpflichtige Angebote, die nicht Bestandteil des
Fachtagungstickets sind.
BehördenConnect: Veranstaltungssicherheit
Von Behörde zu Behörde – was wir voneinander lernen können (Organisiert und präsentiert von: Stadt Bielefeld)
Mit BehördenConnect: Veranstaltungssicherheit startet ein neuer Netzwerktag für einen offenen Austausch unter Behörden* mit fachlichem Input rund um das Thema „Veranstaltungen“. In praxisnahen Diskussionen und Fachimpulsen werden aktuelle Fragen beleuchtet, wie etwa:
- Zufahrtschutz: Rechtslage, Anordnung, Beschaffung, Kosten
- Länderspezifische Regelungen (NRW, Rheinland-Pfalz, Hamburg)
- Auflagen bei Veranstaltungen ohne Gesamtgenehmigung
- Einbindung von Hinweisen Dritter (Feuerwehr, Bauamt) in Genehmigungsverfahren
- Schwellenwerte für Kleinstveranstaltungen
- Best-Practice-Beispiele aus der Praxis
- Digitale Verfahren zur Veranstaltungsanmeldung
- Länderspezifische Regelungen (NRW, Rheinland-Pfalz, Hamburg)
*Die Veranstaltung steht ausschließlich Vertreter:innen von Behörden und kommunalen Einrichtungen offen. Wir behalten uns die Prüfung der Teilnahmeberechtigung vor. Zusätzlich bieten wir Teilnehmenden des Meetings, die sich auch zur IBIT26 anmelden wollen, einen 10 % Rabatt auf den regulären Fachtagungspreis (für diejenigen, die sich bereits angemeldet haben, wird dies nachträglich verrechnet).
Professionals’ Meeting presents: Professional Certificate in Showstop® Procedure
Für das Professionals’ Meeting lassen wir uns ja immer etwas einfallen: Table Top oder Stabsrahmenübungen, Aufarbeitung aktueller Ereignisse und jetzt nun das:
Wir freuen uns, erstmalig in Deutschland das Professional Certificate in Showstop Procedure anbieten zu können. Der Kurs, der seinen (traurigen) Ursprung in den Ereignissen der AstroWorld Tragödie findet, setzt neue Maßstäbe in Bezug auf den Umgang mit Unterbrechungen und der Zusammenarbeit in Kontrollräumen.
Get together
Das „Get together” am Vorabend der IBIT Fachtagung hat Tradition. Hier gibt es die Möglichkeit, in entspannter Runde zu netzwerken – einige kommen auf ein Getränk, andere bleiben zum Essen, viele gleich den ganzen Abend. Wir freuen uns auf Austausch in gemütlichem Rahmen und erweitern unser Netzwerk. Speisen und Getränke werden von den Teilnehmenden selbst übernommen. Die ein oder andere Runde geht hierbei trotzdem sicher auf das IBIT. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
26.01.26 | ab 19 Uhr | XII Apostel
Heumarkt 68–72, 50667 Köln
Rahmenprogramm
Die IBIT26 wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet.
Innovationsforum
Das Innovationsforum ist eine Plattform für die Vorstellung neuer Ideen, Erfindungen oder Produktentwicklungen. Unter den kritischen Blicken der Zuhörenden und potentiell Anwendenden werden Neuheiten präsentiert und diskutiert – oftmals verbunden mit intensiven Diskussionen im Nachgang des Forums. Einige der in den letzten Jahren vorgestellten Ideen sind inzwischen in der Praxis im Einsatz – nicht zuletzt motiviert durch das gezeigte Brancheninteresse und den erfahrenen Zuspruch im Rahmen des Innovationsforums.
Stadionführung
Die Stadionführung gehört zu jeder Fachtagung – so ist es doch immer wieder interessant, auch mal hinter die Kulissen zu schauen – insbesondere, wenn es sich um eine solch imposante Spielstätte wie das RheinEnergieSTADION handelt. Die Schwerpunkte der Führung liegt dabei auf den Themen Brandschutz, Besuchersicherheit bei Großveranstaltungen und der Umsetzung des Sicherheitskonzepts im Stadion.
Die Anmeldung für die Führung erfolgt am IBIT-Stand, die genauen Modalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben. Aber aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus können wir schon einmal sagen: Interessent:innen sollten sich ranhalten, die Führung ist meist schnell ausgebucht.
XperienceLAB
7 Personen pro Quadratmeter? Multidirektionale Personenströme? Leicht gesagt, aber: was bedeutet das eigentlich? Und warum macht es einen Unterschied, ob Leute Spaß dabei haben, Müll in eine Tonne zu werfen? Im XperienceLAB können diese Sachen (natürlich unter Anleitung) einmal ausprobiert werden – getreu dem Motto: Nicht nur schauen, auch anfassen. Spaß und ein paar erste Getränke sind garantiert!
Die Party „Wir haben es uns verdient“
Präsentiert von: 
Die Party am Abend des ersten Tages ist ein fester Programmpunkt der IBIT Fachtagung. Unter dem Motto: Wir haben es uns verdient! bietet die Party neben gutem Essen und einer ausgezeichneten Getränkeauswahl eine entspannte Atmosphäre für den Austausch, für Diskussionen und fürs Netzwerken.
3. IBIT-Masters 2026
Präsentiert von: 
Das direkte Zuspielen von Bällen auf der IBIT-Fachtagung ist bekanntlich in jedem Jahr einer der wichtigsten (inoffiziellen) Programmpunkte. Wir wissen auch, dass hier der eine oder andere Treffer bereits erfolgreich in eurem Netz(werk) gelandet ist. Gründe genug, die 3. IBIT-Kickertisch-Masters 2026 auszurufen. Und das auch noch Im RheinEnergieStadion zu Köln. Wer wollte nicht von sich behaupten, an diesem fußballhistorischen Ort mal einen eigenen gewonnenen Pokal in die Höhe gestemmt zu haben?
Themenstränge
Back to Basics
Einführung in die moderne Sicherheitsplanung für Veranstaltungen
Back to Basics
Zufahrtsschutz
Zufahrtsschutz ist nur ein Baustein im komplexen Gefüge der Veranstaltungssicherheit.
Zufahrtsschutz und sonst nichts?
Best Practice Beispiele
Konkrete Erfahrungen aus der Praxis
Best Practice Beispiele
Woher kommen die Regeln?
Regeln, Standards und Leitfäden entstehen selten „von allein“.
Woher kommen die Regeln?
Operative Aspekte und Procedere
Dieser Themenstrang widmet sich dem operativen Alltag.
Operative Aspekte und Procedere
Rechtliche Aspekte
Das rechtliche Fundament der Veranstaltungsplanung