BaSiGo

Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen

Die Gewährleistung der Sicherheit von Großveranstaltungen stellt für Veranstaltende, Betreibende, Genehmigungsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienste und die Polizei eine verantwortungsvolle Herausforderung dar.

Lokal erprobte Konzepte sorgen zwar vielerorts für sichere Veranstaltungen, jedoch ist eine unmittelbare Übertragbarkeit dieses Erfahrungswissens auf andere Veranstaltungen aufgrund unterschiedlicher Rechtsnormen, Zuständigkeiten, Örtlichkeiten, Besucherstrukturen, Gefährdungen, Fußgänger- und Verkehrsströmen etc. nicht ohne weiteres möglich. Überdies existieren sowohl bei den zuständigen Behörden als auch bei den nichtstaatlichen Verantwortungstragenden keine einheitlichen Ausbildungskonzepte hinsichtlich der Planung und Durchführung von Großveranstaltungen.

Vor dem Hintergrund dieser Ausgangssituation wurden im Rahmen des Projektes „BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ (Förderkennzeichen: 13N12043) Ansätze und Strategien für das Management von Großveranstaltungen erarbeitet und für die praktische Nutzung aufbereitet.

Die Projektziele von „BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ wurden unmittelbar geleitet durch die Absicht, Innovationspotentiale im Zusammenhang mit der Sicherheit von Großveranstaltungen aufzudecken und praktikable sowie zukunftsfähige Lösungen für alle Beteiligten zu schaffen. Dazu wurden vorhandene Expertisen zusammengeführt und mit den Ergebnissen bereits durchgeführter, aber auch eigener neuer Forschungsarbeiten ergänzt.

Das Sicherheitsforschungsprogramm der Bundesregierung hatte konsequenterweise die Grundlage dafür geschaffen, dass sich im Rahmen der szenarienorientierten Sicherheitsforschung ein interdisziplinäres Team aus Endnutzer*innen, Sicherheitsakteur*innen, Wissenschaftler*innen und Industrieanbietenden mit Fragestellungen rund um die Sicherheit bei Großveranstaltungen auseinandersetzen konnte.

Das Vorhaben „BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ bezog sich auf das Förderprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ und wurde im Themenfeld „Schutz und Rettung von Menschen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Neben der Bergischen Universität Wuppertal mit verschiedenen beteiligten Fachgebieten unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich als Verbundkoordinator und dem BBK mit seiner Expertise im Bereich der Ausbildung waren die übrigen Verbundpartner:

  • die Feuerwehren der Großstädte München und Berlin,
  • die deutsche Hochschule der Polizei,
  • das Institut für Medienforschung der Universität Siegen,
  • das Supercomputing Centre des Forschungszentrums Jülich,
  • die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb e.V.),
  • Unternehmen der Datenverarbeitung, Simulationstechnik und Softwareentwicklung (u.a. IST GmbH, Frankfurt/Main und ptv AG, Karlsruhe).

Projektlaufzeit

  • 03/2012 – 06/2015

Die Rolle des IBIT:

Das IBIT bearbeitete mit dem Ziel der Vernetzung von Forschung und Wissenschaft mit der Praxis im Rahmen des Projektes unter anderem die Themenbereiche

  • Interorganisationale Zusammenarbeit
  • Veranstalterbezogene Sicherheitsaspekte
  • Ausbildung der privaten Akteur*innen

Die IBIT GmbH war unterstützender Partner der Bergischen Universität Wuppertal.

Weiterführende Links und Informationen: