#Fachtagungsnews Nr. 4

Nachdem erst vor kurzem die Allianz-Arena mit einer Großrazzia beim Sicherheits- und Ordnungsdienst in den Schlagzeilen war, gab es am Wochenende im Gazi-Stadion in Stuttgart sowie bei einem Musikfestival in Ludwigsburg erneut Kontrollen durch den Zoll. Von den 76 kontrollierten Mitarbeitern waren 47 nicht bei der Sozialversicherung angemeldet. Zudem fehlten Nachweise über die Teilnahme an den erforderlichen Unterrichtungen gem. § 34a GewO. Neun Personen wurden wegen Sozialleistungsbetrugs angezeigt. Nun ermittelt der Zoll auch gegen die Arbeitgeber (www.zvw.de/inhalt.kontrolle-im-stadion-und-bei-festival-sch…).

Dieses Beispiel zeigt abermals, wie aktuell die Debatte über die Qualifikation und die Verfügbarkeit von Mitarbeitern im Sicherheitsgewerbe ist. Aus diesem Grund widmen wir dem Thema im Rahmen der 6. IBIT Fachtagung ein eigenes Diskussionspanel: „Ohne Personal keine Dienstleistung: von Qualifizierungsanforderungen und Personalproblemen” (12.11.2019 – 15:45 Uhr) im Themenschwerpunkt „Dienstleistung und Infrastrukturen“:
Seit Jahren steigen die Anforderungen an das die Leistungen der Sicherheits- und Ordnungsdienste bei Veranstaltungen. Die neue DIN 77200-2, Erkenntnisse aus dem BMBF-geförderten Forschungsprojekt ProVOD – Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes, das neue Sicherheitsdienstleistungsgesetz oder auch die ständige Beobachtung durch die Medien rücken die Dienstleistungen der Sicherheits- und Ordnungsdienstleister in den Fokus und üben Druck auf die Unternehmen aber auch die Veranstalter aus. Worin sich alle einig sind: Der Schlüssel ist das Personal. Oder genauer gesagt: das qualifizierte Personal. Und genau da beginnt das Problem, das sich quer durch alle Dienstleistungsbereiche der Veranstaltungsbranche streckt: Der Mangel an gutem Personal, das die Arbeit nicht nur als Zwischenstop und / oder Nebenjob sieht. Oder die Frage, ob „schlechtes“ Personal immer noch besser ist als gar kein Personal (und damit u.a. den Verlust von Aufträgen). Was aber ist, wenn dann aber gerade das „schlechte“ Personal das Bild des Dienstleisters bestimmt? Über diese und eine Reihe verbundener Fragen diskutieren Vertreter aus verschiedenen Branchenzweigen.

#ibitft19
#fachtagungveranstaltungssicherheit

Wer sich darüber hinaus für das Thema Interessiert, den möchten wir nochmal auf die Abschlussveranstaltung des BMBF geförderten Forschungsprojektes ProVOD – Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes (Förderkennzeichen: 13N14114), am 22. Oktober 2019 in Wuppertal aufmerksam machen. Alle Informationen und die Anmeldung unter www.provod.de

Alle Informationen zur 6. Fachtagung Veranstaltungssicherheit finden sich unter www.ibit.eu/fachtagung

On September 12th, 2019, posted in: News by