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Programm

Foto der IBIT Fachtagung Veranstaltungssicherheit
Hier finden Sie die sechs Themenschwerpunkte, die dazugehörigen Themen und das Rahmenprogramm der IBIT Fachtagung Veranstaltungssicherheit 2017. Das Programm werden wir in den kommenden Wochen vervollständigen und den Vorträgen Sprecher zuordnen.

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Dienstag, den 28. November 2017

Übersicht der Themenschwerpunkte

Im letzten Jahr eingeführt, hat sich der Themenschwerpunkt Dienstleister, Infrastruktur, Sicherheitskultur – Herausforderungen & Möglichkeiten nun als fester Teil der Tagung etabliert.
Strukturelle Sicherheit, der Schutz der Mitarbeitenden, der Schutz und die Lenkung der Besucher sowie das jeweilige Notfallmanagement bedingen sich unter Umständen gegenseitig und müssen eng miteinander verknüpft werden. Dabei spielen auch beteiligte Dienstleister eine wesentliche Rolle – besonders im Rahmen der Notfallplanung – tatsächlich eingebunden sind sie aber nur selten.
Die Sicherstellung der Kommunikation ist dabei genauso wesentlich wie die Frage nach dem geeigneten Personal. Wie sind die Dienstleister in die Kommunikation eingebunden, wie verlaufen Alarmierungsprozesse und welche Mittel gibt es, die Kommunikation in einem oft schwierigen Umfeld sicherzustellen? Welche Aus- und / oder Weiterbildungen, welche Erfahrungen braucht es – nicht nur in der Realisierung der jeweiligen Fachverantwortung, sondern auch im Gesamtkontext, in den die Dienstleistung eingebunden ist?
Hier stellt sich auch die Frage, welche Rolle der Dienstleister im Hinblick auf die Beratung innehat: Reduziert auf das eigene Produkt oder mit Blick aufs Ganze? Verkaufen und Erfüllen von Kundenwünschen um jeden Preis oder Beratung im Sinne der Sicherheit?
Die Anforderungen haben sich im Hinblick auf Wissen, Erfahrungswerte, rechtliche Grundlagen oder bestehende Normen geändert, weshalb sich der Themenschwerpunkt explizit auch an Dienstleister aus dem Bereich Infrastruktur und Technik, an Produktionsleiter, Technische Leiter etc., genauso aber auch an Genehmigungsbehörden, Veranstalter und Agenturen richtet.

11.30 Uhr Auswahlverantwortung bei Veranstaltungen: Qualifikation, Titel und Ausbildungen

Raum: tba
Referent: Frank Witte (Thüringer Event Akademie)
Inhalt:

13.30 Uhr Dienstleister als Teil der Sicherheitskultur – Räumung und Akkreditierung

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt: Denkt man an die Sicherheit der Besucher von Veranstaltungen und die zugehörige Notfallplanung, kommt man um technische Sicherheitsaspekte, sowie die Lenkung und Leitung der Besucher durch den Sicherheits- und Veranstaltungsordnungsdienst nicht herum. Eine Einbindung weiterer Akteure einer Veranstaltung wird häufig vernachlässigt, obwohl diese mit einer Vielzahl Personal unterstützend einwirken könnten (und unbedingt müssten!). Im Panel Dienstleister als Teil der Sicherheitskultur werden Möglichkeiten erörtert, wie Dienstleister, z.B. das Gastronomiepersonal oder die Site-Crew, sinnig und nachhaltig in die Sicherheitsorganisation der Veranstaltungen eingebunden werden können.

14.30 Uhr Technische Kommunikationsmittel – Nutzen und Tücken

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt:


15.30 Uhr Die Normenreihe DIN EN 13200 Zuschaueranlagen – Übersicht und Bearbeitungsstand

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt: Mit Normen ist das ja so eine Sache. Dass es sie gibt, weiß eigentlich jeder. Aber was drin steht? Im Gegensatz zu den kostenfreien Unfallverhütungsvorschriften, auf die jeder zugreifen kann, sind die DIN Normen strengen Verwendungsvorschriften unterworfen – vergleichsweise gering ist daher auch die tatsächliche Verbreitung außerhalb eines spezifischen Interessentenkreises.
Dies ist auf der einen Seite problematisch – etwa, wenn in einer Stellungnahme auf eine Norm verwiesen wird, deren Inhalt zumindest nicht ohne größeren (finanziellen) Aufwand hinterfragt werden kann, auf der anderen Seite aber auch frustrierend, da dem Transfer von Wissen und damit letztendlich auch der Realisierung der mit den Normen angestrebten Verbesserungen natürlich ein Riegel vorgeschoben wird.
Der Vortrag gibt einen Überblick über eine Normenreihe, die grundlegend für die Sicherheitsplanung von Veranstaltungen sein könnte, den meisten Anwendern aber vollkommen unbekannt ist – die DIN EN 13200 „Zuschaueranlagen“



 

Aussagen wie „das haben wir schon immer so gemacht“ sind ja insgesamt kritisch – besonders aber im Wandel der Gesellschaft, in der wir veranstalten.
Neue Möglichkeiten, neue Phänomene, neue Herausforderungen – nur wenige Dinge sind heute so, wie sie früher waren. Besonders relevant und auffällig im Bereich der Kommunikation, z.B. in Bezug auf den rasanten Wandel der sozialen Netzwerke.
Aber auch die Tatsache, dass mehr Menschen an unseren Veranstaltungen teilhaben, die in irgendeiner Weise „besondere Anforderungen“ haben – sei es in Bezug auf Unterstützung und Hilfestellung oder in Bezug auf die Etablierung unserer Veranstaltungsregeln“. Mobilitätseingeschränkte Menschen, Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen, mit Wahrnehmungseinschränkungen oder ohne Veranstaltungserfahrung… alle diese Menschen kommen zu unseren Veranstaltungen. Das ist gut so, kann aber nicht ohne Folgen bleiben. Nicht nur, wenn es darum geht, unsere Notfallorganisation an die geänderten Bedürfnisse der Besucher anzupassen, sondern auch um den negativen Aspekten einer sich wandelnden Gesellschaft (Stichwort Gaffer oder Übergriffe auf Einsatzkräfte) geeignete Antworten und Reaktionen entgegenzuhalten.

11.30 Uhr Einführungsdiskussion – wer ist eigentlich unser Publikum

Raum: tba
Referent: Ralf Zimme (Düsseldorf Congress Sport & Event)
Inhalt: 2016 haben wir uns auf der Fachtagung mit „neuartigen Veranstaltungen“ beschäftigt und uns einen Überblick über Phänomene wie YouTube-Stars, Influencer, Beauty Conventions oder Pokémon Go verschafft. In diesem Jahr widmen wir uns dem Publikum solcher Angebote, die wir aber natürlich auch auf traditionellen Festivals und Events antreffen: Wir heißen vier Jugendliche mit erster Festival- und Veranstaltungserfahrung auf der Bühne willkommen und beschäftigen uns mit deren Verhalten, Bedürfnissen und Eindrücken unserer Maßnahmen. Sind Facebook und Twitter zeitgemäß oder sollten Veranstalter vielleicht ganz andere Kanäle bedienen? Wird der Ordnungsdienst als Ansprechpartner wahrgenommen oder wo kommen Infos her? Wir werden uns im Austausch mit dieser jungen Zielgruppe die Augen öffnen lassen und hoffentlich Einiges lernen können.

13.30 Uhr Der Rollator im Räumungskonzept – Neue Anforderungen einer sich ändernden

Gesellschaft

Raum: tba
Referent: Bernd Steinhofer (Steinhofer Ingenieure)
Inhalt: Im Zuge des demographischen Wandels unserer Gesellschaft ergeben sich zunehmend Herausforderungen – z.B. in Bezug auf die mitgebrachten Gehhilfen (einer nicht zu vernachlässigenden Anzahl) unserer Besucher. Der Umgang mit diesen Neuerungen in unserem Veranstaltungsalltag fordert neue Handlungskonzepte. Denn im Gegensatz zu den etablierten und definierten „Rollstuhlfahrerplätzen“, gibt es (noch) keine vereinheitlichte Regelung für die Verwahrung von Rollatoren oder ähnlichen Gehhilfen. Wo kann man diese sinnvoll und sicher platzieren, ohne die Mobilität der Besucher für die gesamte Zeit der Veranstaltung einzuschränken? Und was passiert eigentlichem Falle einer Räumung des Veranstaltungsgeländes?

14.30 Uhr Planung für Menschen mit besonderen Herausforderungen

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt:


15.30 Uhr “Und dabei tun sie doch nur Gutes” – Übergriffe auf Einsatzkräfte bei Veranstaltungen

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt: Was treibt Menschen an, Andere bei der Bewältigung eines Schadenereignisses zu stören oder ihnen sogar zusätzlich zu schaden? Derzeit häufen sich Beispiele bewusst aufgehaltener und beschädigter Einsatzfahrzeuge oder von Gaffern, die erst die Anfahrt der Rettungskräfte erschweren und anschließend Widerstand gegen Beamte leisten – Körperverletzung, Beleidigung und versuchte Nötigung inklusive. Teils werden zusätzliche Einsatzkräfte nur zur Kontrolle von Schaulustigen an Unfallstellen gerufen.
Doch wie können wir diese Menschen zukünftig isolieren und die, die positives und hilfreiches Verhalten zeigen, unterstützen? Wie können wir durch aktive Ansprache und Aufklärung Hilfestellung für „richtiges“ Verhalten geben? Wie können wir das Verhältnis zwischen Besuchern und Einsatzkräften verbessern?
Im Vortrag geben Einsatzkräfte Antworten auf diese Fragen, erklären das Phänomen der sozialen Identität und warum es immer Gruppen geben wird, in denen Störung als „cool“ und damit positiv bewertet wird.


 

Die best practice sessions haben sich zu einem festen Bestandteil der Fachtagung entwickelt und erfreuen sich regelmäßig großem Zuspruch bei den Teilnehmern.
Dies liegt nicht nur an den spannenden und lehrreichen Erfahrungen, die im Rahmen der Sessions präsentiert werden, sondern auch an der hier gelebten Fehlerkultur. Hier werden nicht ausschließlich repräsentative Hochglanzprojekte vorgestellt – sondern Lösungen, Erfahrungen, Herausforderungen aber auch „Bauchlandungen“. Die best practice Sessions sind Präsentationen auf Augenhöhe – so haben die Teilnehmer immer auch die Möglichkeiten, Fragen zu stellen oder Aspekte zu hinterfragen und zu vertiefen.

11.30 Uhr Die Erfolgsgeschichte Ferropolis, Entwicklung einer Event Location

Raum: tba
Referent: Lars Riemann (Event Administration Riemann)
Inhalt: Ferropolis (gr.-lat. ferro & polis „Stadt aus Eisen“) liegt östlich von Dessau auf einer Halbinsel im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord. Anstelle von Werkstätten, Energieversorgung und Sozialeinrichtungen des Tagebaus findet man hier inzwischen einen imposanten Veranstaltungsort. Mit Ende des Braunkohlebergbaus entstand hier 1991 die Idee eines Freilichtmuseums, für das man fünf Großgeräte zusammenführte. Ende 1995 wurde „Ferropolis – Die Stadt aus Eisen“ eingeweiht.
Anfangs nur mit separaten Bauanträgen und Einzelgenehmigungen begann eine lange Reise auf dem Weg zur permanenten Spielstättengenehmigung. Diese wurde 2015 erteilt und wurde im Jahr 2016 mit einer Kapazitätserweiterung auf 28.000 Besucher sogar ausgebaut. Durch intensive Zusammenarbeit mit den genehmigenden Behörden sowie externe Mediation wurde ein attraktives Zuhause für mittlerweile 3 große Musikfestivals geschaffen.


13.30 Uhr Pilotprojekt: Warnsysteme für Wettergefahren im Rahmen von Fußballspielen

Raum: tba
Referent: Stefan Kirchner (Coptr Warn- und Schutzsysteme GmbH)
Inhalt: Jedes Jahr werden hunderte Menschen in Deutschland durch Blitzschlag verletzt und z.T. sogar getötet. Zuletzt wurden im Jahr 2016 bei einem Jugendspiel in Rheinland-Pfalz 29 Kinder und vier Erwachsene verletzt. Eine frühzeitige Warnung vor Blitzschlag könnte Unfälle vorbeugen und Todesfälle vermeiden.
Die Gewitter-Saison deckt sich jährlich von Mai bis September mit dem Zeitraum, in dem auf deutschen Fußballplätzen und in den Stadien Hochbetrieb herrscht und das schöne Wetter sowie die warmen Temperaturen die meisten Zuschauer im gesamten Jahresverlauf anlocken. Bei der Planung und Durchführung des Spiel- und Trainingsbetriebs der Vereine spielten Gewitter und Blitzschlag allerdings bisher keine Rolle.
Der Vortrag präsentiert anhand mehrerer Pilotprojekte, die in der Gewitter-Saison 2017 in Zusammenarbeit mit Amateur- und Proficlubs durchgeführt wurden, die Funkrionalität und den Wirkungsgrad collautomatischer Gewitterwarnsysteme.

14.30 Uhr Lenken und Sperren im öffentlichen Raum am Beispiel „Grand Depart Düsseldorf

2017“

Raum: tba
Referent: Bernd Belka (Special Security Service)
Inhalt: Dass Düsseldorf Großveranstaltungen „kann“, hat es 2011 mit der Beherbergung des Eurovision Song Contests, spätestens aber 2016 mit der Feier 70 Jahre NRW“ bewiesen. Mit der Ausrichtung des Tour de France-Starts 2017 – dem „Grand Depart“ – hat sich die Stadt neuen Herausforderungen in Hinblick auf Organisation, Sicherheitsaspekte und Besucherlenkung gestellt. Bernd Belka berichtet über die Planung, Abstimmung und Erfahrung, die er im Rahmen des Tourstarts bei der Lenkung und Sperrung von und für Besucher des Grand Departs im öffentlichen Raum gemacht hat, erläutert Herausforderungen und stellt Lösungsansätze vor.


16.00 Uhr Veranstaltungen für Menschen mit besonderen Herausforderungen

Raum: tba
Referent: Conrad Seyfert (Landschaftsverband Rheinland)
Inhalt: Die genaue Beschreibung der Zielgruppe einer Veranstaltung ist meist eine anspruchsvolle Aufgabe. Hängen doch von eben dieser Definition viele Maßnahmen ab, die hinsichtlich der Besuchersicherheit getroffen werden müssen. Adressiert eine Veranstaltung gezielt Menschen mit und ohne Behinderungen, müssen viele Maßnahmenpakete neu zusammengestellt und hinsichtlich der Anwendbarkeit auf ein barrierefreies, inklusiv gestaltetes Veranstaltungskonzept geprüft werden. Der Landschaftsverband Rheinland hat im Mai 2017 im Kölner Rheinpark Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderungen durchgeführt. Conrad Seyfert, Projektleiter des LVR stellt die Veranstaltung „Tag der Begegnung“ vor und erklärt anhand einiger Beispiele, welchen Herausforderungen sich die Besucher, aber auch die Planer bei der Durchführung des Festes stellen.

 

Stetig haben wir seit 2014 das Rahmenprogramm zur Tagung erweitert und mit Formaten wie der allbuyone Konferenzparty, dem Professionals Meeting für Absolventen unserer beliebtesten Kursreihe oder dem eps Innovationsforum für die deutschsprachige Branche einzigartige Plattformen geschaffen, auf denen man vor, zwischen und nach den Fachvorträgen das eigene Netzwerk pflegen und erweitern kann. Klar, dass all diese Formate auch 2017 wieder stattfinden werden. Die technische Stadionführung werden wir nach dem Erfolg des letzten Jahres mehrfach anbieten und so hoffentlich die Warteliste aus dem letzten Jahr erfolgreich abarbeiten. Mit einer neuen “Coffee-Lounge” schaffen wir für alle, die zwischen den Vorträgen doch mal arbeiten müssen ein professionelles aber bequemes Umfeld und ermöglichen hier unseren Teilnehmern, Termine untereinander vereinbaren und durchführen zu können.

18.00 Uhr eps Innovationsforum

Raum: 12. Mann
Referent: Dirk Boda (eps Holding GmbH)
Inhalt: Durch das Bedürfnis, inhaltliche Fachvorträge klar von Werbung für das eigene Produkt zu trennen, entstand bereits im vergangenen Jahr das eps Innovationsforum. Hier haben Anbieter 10 Minuten lang die Möglichkeit, Ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen einem interessierten Fachpublikum vorzustellen – ob als Vortrag, Vorführung oder Diskussion ist dabei eigentlich egal. Hier kann und soll Werbung für Produkte gemacht werden, die das Leben der Veranstalter verbessern und Überzeugungsarbeit geleistet werden – kein Problem. Die Pitch Präsentationen sind der definierte „Werbeblock“ der Fachtagung: definiert, transparent und auf absolut freiwilliger Besuchsbasis.

18.00 Uhr Stadionführung

Raum: tba
Referent: Kai Klaassen (Kölner Sportstätten)
Inhalt: Die technische Stadionführung gewährt einen Blick hinter die Kulissen einer Veranstaltungsstätte für knapp 50.000 Personen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Führung auf dem Aspekt der Sicherheit sowie dem infrastrukturellen Umgang bei Veranstaltungen in diesen Größenordnungen. Sie erhalten Informationen über eigens für das Kölner Stadion entwickelte Speziallösungen sowie die Beantwortung fast all ihrer Fragen.

18.00 Uhr Poster Seesion

Raum: tba
Referent:
Inhalt: Die Postersession ist eine Neuheit auf der IBIT Fachtagung. Hier stellen Ihnen die beteiligten Akteure aus aktuellen Projekten der Sicherheitsforschung ihre Projekte, den aktuellen Entwicklungsstand oder konkrete Ergebnisse vor. Auch hier steht der Netzwerkaspekt unserer Fachtagung im Vordergrund um Forschungsergebnisse direkt an mögliche Anwender in Wissenschaft und Praxis zu bringen. Das IBIT selbst ist hier mit der Beteiligung an den BMBF-geförderten Projekten ORPHEUS und ProVOD vertreten.

19.30 Uhr allbuyone Konferenzparty

Raum: Business-Lounge Ost
Inhalt: Mit der Tagung möchten wir auch eine Plattform für den Austausch, für Diskussionen und fürs Netzwerken bieten. Die Konferenzparty ist wie im letzten Jahr in der Tagungspauschale enthalten und steht damit allen Teilnehmern der Tagung offen. Am ersten Abend der Tagung laden wir Sie gemeinsam mit unserem Partner allbuyone zum entspannten Austausch in die Business Loge OST im RheinEnergieSTADION ein. Lernen Sie bei Fingerfood, einem Kölsch an der Theke oder Longdrinks an der Cocktailbar in angenehmer Atmosphäre Ihre Branchenkollegen besser kennen und tauschen Sie interessante Informationen und Eindrücke vom ersten Veranstaltungstag und Ihrem Berufsalltag aus.

 

Mittwoch, den 29. November 2017

Übersicht der Themenschwerpunkte

Aufgrund des hohen Zuspruchs und der knappen Zeit im letzten Jahr widmen wir den rechtlichen Fragstellungen in diesem Jahr einen eigenen Schwerpunkt.
Dabei wird es natürlich um aktuelle Fragestellungen gehen, die in 2017 diskutiert wurden – ganz sicher um die Frage nach Verantwortlichkeiten und Abbruchentscheidungen, aber auch um zeitliche und räumliche Abgrenzungen von Verantwortung. Die Frage, ob der Veranstalter als Zweckveranlasser eigentlich für alles verantwortlich ist (und wenn nicht, für was in welchen Grenzen) ist dabei genau so interessant wie die immer noch nicht geklärte Diskussion um die „Last Mile“.
Da der Diskussionsbedarf der Teilnehmer zu diesem Thema erfahrungsgemäß immer sehr hoch ist, endet der Themenschwerpunkt mit einem Sonderformat: „Sie fragen – wir versuchen zu antworten

10.15 Uhr Rechtliche Fragen aus 2017 im Überblick

Raum: tba
Referent: RA Volker Löhr ((kanzleiLoehr)
Inhalt:

11.15 Uhr Last Mile – Der Veranstalter als Zweckveranlasser

Raum: tba
Referent: RA Volker Löhr ((kanzleiLoehr)
Inhalt: Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: ein Gast Ihrer Veranstaltung stürzt auf dem Weg zu, oder auch von, Ihrem Veranstaltungsgelände, aufgrund einer aus dem Boden ragenden Baumwurzel und bricht sich das Bein. Nicht selten stellt sich bei solchen Ereignissen anschließend die Frage der Zuständigkeit. Wer haftet eigentlich, wenn aufgrund von Stolperstellen, losen Pflastersteinen oder nicht gestreuten Flächen im Winter, vor dem Veranstaltungsgelände Unfälle passieren? Einerseits liegt es außerhalb des Veranstaltungsgeländes, andererseits ist die stattfindende Veranstaltung der Grund weshalb sich Besucher überhaupt auf diesem – möglicherweise unwegsamen – Gelände aufhalten… da die Beleuchtung dieser „Grauzone“ gleichermaßen spannend wie komplex sein kann, räumen wir ihr gleich zwei Vortragsplätze ein.

13.15 Uhr Last Mile II

Raum: tba
Referent: RA Volker Löhr ((kanzleiLoehr)
Inhalt: Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: ein Gast Ihrer Veranstaltung stürzt auf dem Weg zu, oder auch von, Ihrem Veranstaltungsgelände, aufgrund einer aus dem Boden ragenden Baumwurzel und bricht sich das Bein. Nicht selten stellt sich bei solchen Ereignissen anschließend die Frage der Zuständigkeit. Wer haftet eigentlich, wenn aufgrund von Stolperstellen, losen Pflastersteinen oder nicht gestreuten Flächen im Winter, vor dem Veranstaltungsgelände Unfälle passieren? Einerseits liegt es außerhalb des Veranstaltungsgeländes, andererseits ist die stattfindende Veranstaltung der Grund weshalb sich Besucher überhaupt auf diesem – möglicherweise unwegsamen – Gelände aufhalten… da die Beleuchtung dieser „Grauzone“ gleichermaßen spannend wie komplex sein kann, räumen wir ihr gleich zwei Vortragsplätze ein.


14.15 Uhr Rechtliche Fragestellungen: Sie fragen, wir versuchen zu antworten

Raum: tba
Referent: RA Volker Löhr ((kanzleiLoehr)
Inhalt:


 

„Besucherstromlenkung“, „Personenstromanalyse“ sind Schlagworte, die heutzutage selbstverständlichen Eingang in die Terminologie der Sicherheitsplanung gefunden haben. Sowohl in der Planung von Veranstaltungen als auch im Monitoring der anwesenden Besucher ist es wichtig, das Bewegungsverhalten der Besucher als Grundlage für die Planung heranzuziehen. Der Themenschwerpunkt möchte verschiedene Möglichkeiten aufzeigen – beginnend mit Bleistift und Taschenrechner, über die Nutzung und Auswertung von Daten mittels Apps und Anwendungen, bis hin zur Verwendung der Erkenntnisse im Rahmen der Notfall- & Szenarienplanung.

10.15 Uhr “Ein bisschen Mathematik” – Ingenieurmethoden und Handrechenverfahren

Raum: tba
Referent: Natalie Waldau Drexler (Ingenieurbüro WALDAU)
Inhalt: Bei den Schlagworten „Besucherstromlenkung“ oder „Personenstromanalyse“ denken viele sofort an aufwändige Simulationen – und ignorieren dabei vollkommen, dass man viele der notwendigen Erkenntnisse auch mittels einfacher rechenverfahren selbst berechnen kann. Für beides ist das Wissen um die Einflussfaktoren von Bedeutung: Weglängen, -breiten, Besucherprofil (Gehgeschwindigkeit), Untergrund, Ecken, Treppen usw. Mittels einfacher Grundgrößen kann man grundlegende Erkenntnisse über das Veranstaltungsgelände und das Bewegungsverhalten erlangen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Faktoren und einige der grundlegenden Handrechenverfahren, die die Besucher unmittelbar vor Ort mit Stift und Papier nachrechnen können.

11.15 Uhr Personenströme messen, überwachen, lenken: Intelligente Lösungen und neue

Raum: tba
Referent: Prof. Dr. Paul Lukowicz (DFKI)
Inhalt: Neben der Planung ist auch die Überwachung, das Monitoring und die Steuerung der Besucherströme ein wichtiger Teil der Sicherheitsplanung für Veranstaltungen. Zum einen gilt es zu erkennen, ob die getroffenen Annahmen tatsächlich auch so zutreffen, sprich, ob die Besucher sich so bewegen, wie es der Planung zu Grunde gelegt wurde, zum anderen gilt es natürlich auch, Abweichungen oder kritische Entwicklungen zu entdecken. Die fast universelle Verbreitung von persönlichen Geräten wie Smartphones und Smartwatches eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten. Solche Geräte erlauben ein genaues Echtzeit-Tracking der Menschenmenge. Dies kann mithilfe von partizipativen Lösungen (z.B. durch Apps, die mit Benutzerzustimmung anonymisierte Sensordaten senden) oder durch passives Scannen aktiver WLAN und Bluetooth Geräte erfolgen. Gleichzeitig können die persönlichen Geräte zur Beeinflussung und Lenkung der Menschenmenge benutzt werden. So kann im Prinzip jederzeit, jedem Besucher ein persönlicher, an seine momentane Situation angepasster Hinweis geschickt werden.

13.15 Uhr Sicherheit durch Handlungssicherheit: Planspiele & Übungen

Raum: tba
Referent: Georg Geczek (Wiener Rotes Kreuz)
Inhalt: Neben der Planung und der Nutzung der Zur-Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten ist Üben ein bedeutender Faktor für die Sicherheit von Veranstaltungen. Außerhalb der „privaten“ Bereiche ist dies seit langem Konsens – man könnte auch sagen: alle üben – nur die Privaten nicht.
Obwohl – so ganz stimmt das nicht, denn auch das interorganisationale Üben ist bei Veranstaltungen eher selten. Gründe hierfür sind vielfältig: keine Zeit, keine Ressourcen, Sorge, dass in der Übung Themen oder Fragen zur Sprache kommen, die nicht beantwortet werden können.
Dass dieses Denken unberechtigt und falsch ist, erklärt sich von selbst, da Lücken, die in der Übung erkannt werden, natürlich deutlich besser geschlossen werden können, als wenn sie erst im Laufe des Ereignisses auftauchen – und dennoch stößt man immer wieder auf Ablehnung einer die Veranstaltung oder den (Notfall-)Betrieb einer Versammlungsstätte vorbereitenden Übung.
Dabei kann Üben so einfach sein. Es muss nicht immer die Vollübung mit 1.000 Statisten sein, auch das Zusammensitzen über einem Szenario und das Abgleichen der jeweils gemeinsamen und individuellen Handlungen der Beteiligten ist ein erster wichtiger Schritt. Ob Table-Top, Szenarienübung oder Großübung – Übungen helfen, ein gemeinsames Denken zu entwickeln, Ziele abzugleichen und sicherzustellen, dass in einer Ereignissituation alle Beteiligten nicht nur auf gelernte Prozedere innerhalb der eigenen Organisation zurückgreifen, sondern auf ein gemeinsames Denkmodell („gemeinsames mentales Modell“) in Bezug auf die konkrete Veranstaltung zurückgreifen können. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Übungsmöglichkeiten und gibt Tipps zu deren Umsetzung.



 

Dass wir uns mit „Bedrohungslagen“ auseinandersetzen müssen, ist heutzutage sicherlich Konsens – gefragt ist dabei ein Ansatz, der fern von Aktionismus und Hysterie Maßnahmen definiert, die nicht nur zielführend, sondern auch nachhaltig sind. Die Zusammenarbeit und der Wissenstransfer zwischen den Beteiligten ist dabei genauso wichtig wie das Überdenken bereits bestehender Prozedere oder die Implementierung und Übung neuer Prozesse.
Ein wichtiger Faktor hierbei ist das geschulte Personal, das nicht nur diese Prozesse umsetzen muss, sondern das vor allem auch eine wichtige Rolle in Bezug auf das Erkennen und das Alarmieren spielen muss.

10.15 Uhr Neue Ansätze im Umgang mit Terror und Amok

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt:

11.15 Uhr Internationale Strategien im Umgang mit Bedrohungslagen: Lock-Down-Prozedere

Raum: tba
Referent: Sean Williams (GB, Event Safety Solutions)
Inhalt:

13.15 Uhr Aufgaben und Zusammenarbeit der privaten und öffentlichen Sicherheit

Raum: tba
Referent: tba
Inhalt: Im Hinblick auf die Gewährleistung von Sicherheit gab es in den letzten Jahren auch Veränderungen in der Zusammenarbeit privater und öffentlicher Sicherheit. Es werden nicht nur öffentliche Sicherheitsaufgaben von privaten Sicherheits- und Ordnungsdiensten übernommen (z.B. Luftsicherheitskontrollen, Bewachung öffentlicher Gebäude und Militäranlagen, Verkehrsüberwachung) sondern auch die direkte Kooperation wird im Sinne des „Public Private Partnership“ gestärkt. Erfahrungswerte in diesem Bereich werden im folgenden Vortrag sowohl von der öffentlichen, als auch von der privaten Seite dargestellt.


 

  • Themenverbindene Abschlussdiskussion ⇓
    15.15 Uhr
  • Raum: tba
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH)
    Inhalt: Abgerundet werden die Tage durch themenverbindende Abschlussdiskussionen, in denen vor allem das Fachpublikum zu Wort kommen soll. Gemeinsam diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, zukünftige Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit.
     



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Auszug der Geschäftsbedingungen:

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Platzbestätigung, die Rechnung und Informationen zur Anfahrt. Rücktritt: Bis vier Wochen vor Leistungsbeginn oder Beginn der Leistungserbringung ist ein schriftlicher Rücktritt kostenfrei möglich. Der Rücktritt bleibt bis Lehrgangsbeginn kostenfrei, falls ein Ersatzteilnehmer gestellt wird oder der Platz über die Warteliste des IBIT nachbesetzt wird. Ist dies nicht der Fall, werden ab 4 Wochen vor Lehrgangsbeginn 50% der Lehrgangsgebühren (zzgl. 19% USt.), ab 2 Wochen vor Lehrgangsbeginn 100% der Lehrgangsgebühren (zzgl. 19% USt.) fällig. Maßgebend ist der Zeitpunkt des schriftlichen Eingangs des Rücktritts. Bei kurzfristigen Anmeldungen verändern sich die Fristen gemäß gesonderter schriftlicher Vereinbarung. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung kann der Platz durch Interessierte der Warteliste besetzt werden.

Die gesamten Geschäftsbedingungen können Sie hier einsehen.

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Konferenzpartner:

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Medienpartner:

 

Von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen anerkannt als Fortbildung für Mitglieder der AKNW in den Fachrichtungen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie Stadtplanung mit 8 Unterrichtsstunden.

Förderung: Für die Fachtagung kann sowohl der Bildungsscheck NRW als auch die Bildungsprämie beantragt werden.