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Programm

Foto der IBIT Fachtagung Veranstaltungssicherheit
Hier finden Sie die sechs Themenschwerpunkte, die dazugehörigen Themen und das Rahmenprogramm der IBIT Fachtagung Veranstaltungssicherheit 2017. Das Programm werden wir in den kommenden Wochen vervollständigen und den Vorträgen Sprecher zuordnen.
Das vollständige Fachtagungsprogramm 2017 finden Sie hier als PDF-Datei: Download

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Dienstag, den 28. November 2017

Übersicht der Themenschwerpunkte

Im letzten Jahr eingeführt, hat sich der Themenschwerpunkt Dienstleister, Infrastruktur, Sicherheitskultur – Herausforderungen & Möglichkeiten nun als fester Teil der Tagung etabliert.
Strukturelle Sicherheit, der Schutz der Mitarbeitenden, der Schutz und die Lenkung der Besucher sowie das jeweilige Notfallmanagement bedingen sich unter Umständen gegenseitig und müssen eng miteinander verknüpft werden. Dabei spielen auch beteiligte Dienstleister eine wesentliche Rolle – besonders im Rahmen der Notfallplanung – tatsächlich eingebunden sind sie aber nur selten.
Die Sicherstellung der Kommunikation ist dabei genauso wesentlich wie die Frage nach dem geeigneten Personal. Wie sind die Dienstleister in die Kommunikation eingebunden, wie verlaufen Alarmierungsprozesse und welche Mittel gibt es, die Kommunikation in einem oft schwierigen Umfeld sicherzustellen? Welche Aus- und / oder Weiterbildungen, welche Erfahrungen braucht es – nicht nur in der Realisierung der jeweiligen Fachverantwortung, sondern auch im Gesamtkontext, in den die Dienstleistung eingebunden ist?
Hier stellt sich auch die Frage, welche Rolle der Dienstleister im Hinblick auf die Beratung innehat: Reduziert auf das eigene Produkt oder mit Blick aufs Ganze? Verkaufen und Erfüllen von Kundenwünschen um jeden Preis oder Beratung im Sinne der Sicherheit?
Die Anforderungen haben sich im Hinblick auf Wissen, Erfahrungswerte, rechtliche Grundlagen oder bestehende Normen geändert, weshalb sich der Themenschwerpunkt explizit auch an Dienstleister aus dem Bereich Infrastruktur und Technik, an Produktionsleiter, Technische Leiter etc., genauso aber auch an Genehmigungsbehörden, Veranstalter und Agenturen richtet.

11.30 Uhr Auswahlverantwortung bei Veranstaltungen: Qualifikation, Titel und Ausbildungen

Raumfarbe:
Referent: Frank Witte (Thüringer Event Akademie)
Inhalt: Bei der Arbeit in der Veranstaltungsbranche handelt es sich oft um sicherheitsrelevante Tätigkeiten, von denen Gefahren für den Ausführenden selbst und – bei nicht fachgerechter Ausführung – für Dritte bestehen. Deshalb müssen Veranstalter im Rahmen der Auswahlverantwortung strenge Maßstäbe für die Auswahl geeigneter Verantwortlicher anwenden. Nicht einfach in einer Branche, in der es für die Durchführung von Veranstaltungen – auch die, zu denen mehrere zehn- oder hunderttausend Besucher erwartet werden –kaum standardisierte oder adäquate Ausbildungen gibt. Zwar gibt es einige Titel, doch neben dem „Geprüften Meister für Veranstaltungstechnik“ und dem „Veranstaltungskaufmann (IHK)“ wird der Markt bereits unübersichtlich und Titel werden auch schon mal gerne in Eigenregie erfunden und vergeben. Das erschwert die Aufgabe, den für die eigene Veranstaltung geeigneten Dienstleister oder Verantwortlichen auszuwählen, der nicht nur mit der Realisierung der erforderlichen Fachverantwortung betraut ist, sondern darüber hinaus auch in puncto Sicherheit mit dem Blick aufs Ganze handelt. Wie weit die Auswahlverantwortung bei Veranstaltungen geht, welche Qualifikationen, welche Titel und welche Ausbildungen der Dienstleister tragen könnte und sollte und auch, was wir aus dem Bereich der Veranstaltungstechnik lernen können, wird in diesem Vortrag diskutiert.

13.30 Uhr Dienstleister als Teil der Sicherheitskultur – Räumung und Akkreditierung

Raumfarbe:
Referent: Marten Pauls (campo EVENT ENGINEERING)
Inhalt: Denkt man an die Sicherheit der Besucher von Veranstaltungen und die zugehörige Notfallplanung, kommt man um technische Sicherheitsaspekte, sowie die Lenkung und Leitung der Besucher durch den “Sicherheits- und Veranstaltungsordnungsdienst” nicht herum. Eine Einbindung weiterer Akteure einer Veranstaltung wird häufig vernachlässigt, obwohl diese mit einer Vielzahl Personal unterstützend einwirken könnten (und unbedingt müssten!). Im Vortrag “Dienstleister als Teil der Sicherheitskultur” werden Möglichkeiten erörtert, wie Dienstleister, z.B. das Gastronomiepersonal oder die Site-Crew, sinnig und nachhaltig in die Sicherheitsorganisation der Veranstaltungen eingebunden werden können.

14.30 Uhr Die Verantwortung des Dienstleisters – Eine rechtliche Einordnung

Raumfarbe:
Referent: Volker Löhr ((kanzleiLoehr)
Inhalt: Rechtsanwalt Volker Löhr gibt einen Überblick über die rechtlichen Beziehungen zwischen Dienstleister und Veranstalter. Ist der Dienstleister wirklich für alles, was ihm häufig zugewiesen und anvertraut wird, zuständig? Beleuchtet werden dabei sowohl Verantwortung und Pflichten des Dienstleisters gegenüber seinem Auftraggeber, als auch die unternehmerische Pflicht des Dienstleisters gegenüber seinen Angestellten. Wie lange der Dienstleister (Unternehmer) seine Kräfte dem Unwetter auf offenem Feld aussetzen darf, bevor eine Pflichtverletzung (Bereitstellung eines sicheren Arbeitsumfeldes) vorliegt oder wie damit umzugehen ist, wenn durch mangelhafte Planung des Veranstalters gar nicht die Möglichkeit besteht, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen, sind Beispiele die hier diskutiert werden.

16.00 Uhr Die Normenreihe DIN EN 13200 Zuschaueranlagen – Übersicht und Bearbeitungsstand

Raumfarbe:
Referent: Dr.-Ing. Stefan Nixdorf (agn Niederberghaus & Partner GmbH)
Inhalt: Mit Normen ist das ja so eine Sache. Dass es sie gibt, weiß eigentlich jeder. Aber was drin steht? Im Gegensatz zu den kostenfreien Unfallverhütungsvorschriften, auf die jeder zugreifen kann, sind die DIN Normen strengen Verwendungsvorschriften unterworfen – vergleichsweise gering ist daher auch die tatsächliche Verbreitung außerhalb eines spezifischen Interessentenkreises.
Dies ist auf der einen Seite problematisch – etwa, wenn in einer Stellungnahme auf eine Norm verwiesen wird, deren Inhalt zumindest nicht ohne größeren (finanziellen) Aufwand hinterfragt werden kann, auf der anderen Seite aber auch frustrierend, da dem Transfer von Wissen und damit letztendlich auch der Realisierung der mit den Normen angestrebten Verbesserungen natürlich ein Riegel vorgeschoben wird.
Der Vortrag gibt einen Überblick über eine Normenreihe, die grundlegend für die Sicherheitsplanung von Veranstaltungen sein könnte, den meisten Anwendern aber vollkommen unbekannt ist – die DIN EN 13200 „Zuschaueranlagen“



 

Raumfarbe:
Aussagen wie „das haben wir schon immer so gemacht“ sind ja insgesamt kritisch – besonders aber im Wandel der Gesellschaft, in der wir veranstalten.
Neue Möglichkeiten, neue Phänomene, neue Herausforderungen – nur wenige Dinge sind heute so, wie sie früher waren. Besonders relevant und auffällig im Bereich der Kommunikation, z.B. in Bezug auf den rasanten Wandel der sozialen Netzwerke.
Aber auch die Tatsache, dass mehr Menschen an unseren Veranstaltungen teilhaben, die in irgendeiner Weise „besondere Anforderungen“ haben – sei es in Bezug auf Unterstützung und Hilfestellung oder in Bezug auf die Etablierung unserer Veranstaltungsregeln“. Mobilitätseingeschränkte Menschen, Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen, mit Wahrnehmungseinschränkungen oder ohne Veranstaltungserfahrung… alle diese Menschen kommen zu unseren Veranstaltungen. Das ist gut so, kann aber nicht ohne Folgen bleiben. Nicht nur, wenn es darum geht, unsere Notfallorganisation an die geänderten Bedürfnisse der Besucher anzupassen, sondern auch um den negativen Aspekten einer sich wandelnden Gesellschaft (Stichwort Gaffer oder Übergriffe auf Einsatzkräfte) geeignete Antworten und Reaktionen entgegenzuhalten.

11.30 Uhr Einführungsdiskussion – wer ist eigentlich unser Publikum

Raumfarbe:
Referent: Ralf Zimme (Düsseldorf Congress Sport & Event)
Inhalt: Betrachtet man diejenigen, die Veranstaltungen planen und diejenigen, die sie besuchen, so ergibt sich häufi g ein Delta – in Bezug auf das Alter, die Erfahrung, die Lebensrealität. Wie aber plant man eine Beauty Messe mit YouTuber Autogrammstunde, wenn man selbst erst einmal googeln muss, um was es da eigentlich geht? Dieses Delta auszugleichen und zu wissen, was unser Publikum erwartet, was es braucht oder wie es kommuniziert ist eine der wesentlichen Aufgaben der modernen Sicherheitsplanung. Wen könnte man also besser befragen, wer unser Publikum ist, als unser Publikum selbst? Wir diskutieren mit jugendlichen Veranstaltungsbesuchern und einer begeisterten Konzertbesucherin, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, über Anforderungen, Bedürfnisse und Veranstaltungsrealitäten.

13.30 Uhr Der Rollator im Räumungskonzept – Neue Anforderungen einer sich ändernden

Gesellschaft

Raumfarbe:
Referent: Bernd Steinhofer (Steinhofer Ingenieure)
Inhalt: Im Zuge des demographischen Wandels unserer Gesellschaft ergeben sich zunehmend Herausforderungen – z.B. in Bezug auf die mitgebrachten Gehhilfen (einer nicht zu vernachlässigenden Anzahl) unserer Besucher. Der Umgang mit diesen Neuerungen in unserem Veranstaltungsalltag fordert neue Handlungskonzepte. Denn im Gegensatz zu den etablierten und definierten „Rollstuhlfahrerplätzen“, gibt es (noch) keine vereinheitlichte Regelung für die Verwahrung von Rollatoren oder ähnlichen Gehhilfen. Wo kann man diese sinnvoll und sicher platzieren, ohne die Mobilität der Besucher für die gesamte Zeit der Veranstaltung einzuschränken? Und was passiert eigentlich im Falle einer Räumung des Veranstaltungsgeländes?

14.30 Uhr Planung für Menschen mit besonderen Herausforderungen

Raumfarbe:
Referentinnen: Kerstin Hoffmann-Wagner (events-barrierefrei.de), Gudrun Jostes (events-barrierefrei.de)
Inhalt: Welche besonderen Herausforderungen bringen Teilnehmer und Besucher für Veranstalter, Eventplaner und Anbieter von Locations mit? Wo steht die Veranstaltungsbranche heute in Fragen der Inklusion und Barrierefreiheit? Der Vortrag gibt dazu die wichtigsten Grundlagen und zeigt, warum barrierefreie Veranstaltungskonzepte – ganz gleich, ob für Public oder Corporate Events – heute Standard sein sollten. Neben konkreten Tipps zur Einbindung von barrierefreien Aspekten in die Veranstaltungskonzeption werden Hinweise zu einem besonderen Bereich der Barrierefreiheit gegeben: der Barrierefreiheit im Krisenfall. Die Referentinnen geben fundierte Einblicken und wertvolle Praxistipps aus ihren jahrelangen Erfahrungen in den Bereichen Event- und Messeplanung sowie barrierefreies Bauen.


16.00 Uhr “Und dabei tun sie doch nur Gutes” – Übergriffe auf Einsatzkräfte bei Veranstaltungen

Raumfarbe:
Referent: Oliver Koch (Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft)
Inhalt: Was treibt Menschen an, andere bei der Bewältigung eines Schadenereignisses zu stören oder ihnen sogar zusätzlich zu schaden?
Derzeit häufen sich Beispiele bewusst aufgehaltener und beschädigter Einsatzfahrzeuge oder von Gaff ern, die erst die Anfahrt der Rettungskräfte erschweren und anschließend Widerstand gegen Beamte leisten – Körperverletzung, Beleidigung und versuchte Nötigung inklusive. Teils werden zusätzliche Einsatzkräfte nur zur Kontrolle von Schaulustigen an Unfallstellen gerufen. Doch wie können wir diese Menschen zukünftig isolieren und die, die positives und hilfreiches Verhalten zeigen, unterstützen? Wie können wir durch aktive Ansprache und Aufklärung Hilfestellung für „richtiges“ Verhalten geben? Wie können wir das Verhältnis zwischen Besuchern und Einsatzkräften verbessern? Der Vortrag versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben.


 

Die best practice sessions haben sich zu einem festen Bestandteil der Fachtagung entwickelt und erfreuen sich regelmäßig großem Zuspruch bei den Teilnehmern.
Dies liegt nicht nur an den spannenden und lehrreichen Erfahrungen, die im Rahmen der Sessions präsentiert werden, sondern auch an der hier gelebten Fehlerkultur. Hier werden nicht ausschließlich repräsentative Hochglanzprojekte vorgestellt – sondern Lösungen, Erfahrungen, Herausforderungen aber auch „Bauchlandungen“. Die best practice Sessions sind Präsentationen auf Augenhöhe – so haben die Teilnehmer immer auch die Möglichkeiten, Fragen zu stellen oder Aspekte zu hinterfragen und zu vertiefen.

11.30 Uhr Ferropolis, Entwicklung einer Event Location

Raumfarbe:
Referent: Lars Riemann (Event Administration Riemann)
Inhalt: Ferropolis (gr.-lat. ferro & polis „Stadt aus Eisen“) liegt östlich von Dessau auf einer Halbinsel im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord. Anstelle von Werkstätten, Energieversorgung und Sozialeinrichtungen des Tagebaus findet man hier inzwischen einen imposanten Veranstaltungsort. Mit Ende des Braunkohlebergbaus entstand hier 1991 die Idee eines Freilichtmuseums, für das man fünf Großgeräte zusammenführte. Ende 1995 wurde „Ferropolis – Die Stadt aus Eisen“ eingeweiht.
Anfangs nur mit separaten Bauanträgen und Einzelgenehmigungen begann eine lange Reise auf dem Weg zur permanenten Spielstättengenehmigung. Diese wurde 2015 erteilt und wurde im Jahr 2016 mit einer Kapazitätserweiterung auf 28.000 Besucher sogar ausgebaut. Als besondere Herausforderung im Bezug auf die Entfluchtung hat sich dabei die Lage als Halbinsel erwiesen. Aber durch intensive Zusammenarbeit mit den genehmigenden Behörden wurde ein attraktives Zuhause für mittlerweile drei große Musikfestivals geschaffen.


13.30 Uhr Pilotprojekt: Warnsysteme für Wettergefahren im Rahmen von Fußballspielen

Raumfarbe:
Referent: Stefan Kirchner (Coptr Warn- und Schutzsysteme GmbH)
Inhalt: Jedes Jahr werden hunderte Menschen in Deutschland durch Blitzschlag verletzt und z.T. sogar getötet. Zuletzt wurden im Jahr 2016 bei einem Jugendspiel in Rheinland-Pfalz 29 Kinder und vier Erwachsene verletzt. Eine frühzeitige Warnung vor Blitzschlag könnte Unfälle vorbeugen und Todesfälle vermeiden.
Wie bei jeder Open-Air Veranstaltung müssen auch für Fußballspiele – sei es im Ligabetrieb oder im Training – entsprechende Wetterszenarien vorbereitet werden. Die Vorwarnzeit ist dabei ein ausschlaggebender Faktor, Handlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.
Der Vortrag präsentiert anhand mehrerer Pilotprojekte, die in der Gewitter-Saison 2017 in Zusammenarbeit mit Amateur- und Proficlubs durchgeführt wurden, die Funktionalität und den Wirkungsgrad vollautomatischer Gewitterwarnsysteme.

14.30 Uhr Lenken und Sperren im öffentlichen Raum am Beispiel „Grand Depart Düsseldorf

2017“

Raumfarbe:
Referent: Bernd Belka (Special Security Service)
Inhalt: Dass Düsseldorf Großveranstaltungen „kann“, hat es 2011 mit der Beherbergung des Eurovision Song Contests, spätestens aber 2016 mit der Feier „70 Jahre NRW“ bewiesen. Mit der Ausrichtung des Tour de France-Starts 2017 – dem „Grand Depart“ – hat sich die Stadt neuen Herausforderungen in Hinblick auf Organisation, Sicherheitsaspekten und Besucherlenkung gestellt. Bernd Belka, der für die Planung der Besucherführung verantwortlich war, berichtet über die Planung, Abstimmung und Erfahrungen, die er im Rahmen des Tourstarts bei der Lenkung und Sperrung von und für Besucher des Grand Departs im öffentlichen Raum gemacht hat, erläutert Herausforderungen und stellt Lösungsansätze vor.


16.00 Uhr Veranstaltungen für Menschen mit besonderen Herausforderungen

Raumfarbe:
Referent: Conrad Seyfert (Landschaftsverband Rheinland)
Inhalt: Die genaue Beschreibung der Zielgruppe einer Veranstaltung ist meist eine anspruchsvolle Aufgabe. Hängen doch von eben dieser Definition viele Maßnahmen ab, die hinsichtlich der Besuchersicherheit getroffen werden müssen. Adressiert eine Veranstaltung gezielt Menschen mit und ohne Behinderungen, müssen viele Maßnahmenpakete neu zusammengestellt und hinsichtlich der Anwendbarkeit auf ein barrierefreies, inklusiv gestaltetes Veranstaltungskonzept geprüft werden. Der Landschaftsverband Rheinland hat im Mai 2017 im Kölner Rheinpark Europas größtes Fest für Menschen mit und ohne Behinderungen durchgeführt. Conrad Seyfert, Projektleiter des LVR stellt die Veranstaltung „Tag der Begegnung“ vor und erklärt anhand einiger Beispiele, welchen Herausforderungen sich die Besucher, aber auch die Planer bei der Durchführung des Festes stellen.

 

Stetig haben wir seit 2014 das Rahmenprogramm zur Tagung erweitert und mit Formaten wie der allbuyone Konferenzparty, dem Professionals Meeting für Absolventen unserer beliebtesten Kursreihe oder dem eps Innovationsforum für die deutschsprachige Branche einzigartige Plattformen geschaffen, auf denen man vor, zwischen und nach den Fachvorträgen das eigene Netzwerk pflegen und erweitern kann. Klar, dass all diese Formate auch 2017 wieder stattfinden werden. Die technische Stadionführung werden wir nach dem Erfolg des letzten Jahres mehrfach anbieten und so hoffentlich die Warteliste aus dem letzten Jahr erfolgreich abarbeiten. Mit einer neuen “Coffee-Lounge” schaffen wir für alle, die zwischen den Vorträgen doch mal arbeiten müssen ein professionelles aber bequemes Umfeld und ermöglichen hier unseren Teilnehmern, Termine untereinander vereinbaren und durchführen zu können.

ganztägig Catering

Das Tagungscatering, sowohl tagsüber und abends auf der allbuyone Konferenzparty, geben wir ab diesem Jahr gerne in die Hände von DEINSpeisesalon.

Wir lieben Essen. Deshalb gibt es DEINspeisesalon. DEINspeisesalon ist Catering und Location zugleich. Lecker und freundlich. On the road und zuhause. Regional und international. Hoch anspruchsvoll und zutiefst sympathisch, im Kleinen wie im großen Ganzen. New-York-Style und down to earth in Köln Ehrenfeld. In jedem Fall und immer wieder:
Genuss ohne Dogma, dafür mit viel Vergnügen…


18.00 Uhr eps Innovationsforum

Raumfarbe:
Referent: Dirk Boda (eps Holding GmbH)
Inhalt: Durch das Bedürfnis, inhaltliche Fachvorträge klar von Werbung für das eigene Produkt zu trennen, entstand bereits im vergangenen Jahr das eps Innovationsforum. Hier haben Anbieter 10 Minuten lang die Möglichkeit, Ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen einem interessierten Fachpublikum vorzustellen – ob als Vortrag, Vorführung oder Diskussion ist dabei eigentlich egal. Hier kann und soll Werbung für Produkte gemacht werden, die das Leben der Veranstalter verbessern und Überzeugungsarbeit geleistet werden – kein Problem. Die Pitch Präsentationen sind der definierte „Werbeblock“ der Fachtagung: definiert, transparent und auf absolut freiwilliger Besuchsbasis.

18.00 Uhr Stadionführung

Treffpunkt: Foyer // nur mit vorheriger Anmeldung
Referent: Kai Klaassen (Kölner Sportstätten)
Inhalt: Die technische Stadionführung gewährt einen Blick hinter die Kulissen einer Veranstaltungsstätte für knapp 50.000 Personen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Führung auf dem Aspekt der Sicherheit sowie dem infrastrukturellen Umgang bei Veranstaltungen in diesen Größenordnungen. Sie erhalten Informationen über eigens für das Kölner Stadion entwickelte Speziallösungen sowie die Beantwortung fast all ihrer Fragen.

19.30 Uhr allbuyone Konferenzparty

Raum: Business-Lounge Ost
Inhalt: Mit der Tagung möchten wir auch eine Plattform für den Austausch, für Diskussionen und fürs Netzwerken bieten. Die Konferenzparty ist wie im letzten Jahr in der Tagungspauschale enthalten und steht damit allen Teilnehmern der Tagung offen. Am ersten Abend der Tagung laden wir Sie gemeinsam mit unserem Partner allbuyone zum entspannten Austausch in die Business Loge OST im RheinEnergieSTADION ein. Lernen Sie bei Fingerfood, einem Kölsch an der Theke oder Longdrinks an der Cocktailbar in angenehmer Atmosphäre Ihre Branchenkollegen besser kennen und tauschen Sie interessante Informationen und Eindrücke vom ersten Veranstaltungstag und Ihrem Berufsalltag aus.

 

Mittwoch, den 29. November 2017

Übersicht der Themenschwerpunkte

Aufgrund des hohen Zuspruchs und der knappen verfügbaren Zeit, die wir im letzten Jahr diesem Thema widmen konnten, bilden wir in diesem Jahr einen neuen Schwerpunkt:
Sicher – aber richtig! Sicherheit und Recht – die aktuellen Herausforderungen

Dabei wird es natürlich um aktuelle Fragestellungen gehen, die in 2017 diskutiert wurden – ganz sicher um die Frage nach Verantwortlichkeiten und Abbruchentscheidungen, aber auch um zeitliche und räumliche Abgrenzungen von Verantwortung – insbesondere auch im Zusammenhang mit den derzeitig diskutierten Bedrohungslagen. Die Frage, ob der Veranstalter als Zweckveranlasser eigentlich für alles verantwortlich ist (und wenn nicht, für was in welchen Grenzen) ist dabei genauso interessant wie die immer noch nicht geklärte Diskussion um die „Last Mile“.

Da der Diskussionsbedarf der Teilnehmer zu diesem Thema erfahrungsgemäß sehr hoch ist, beschließen wir diesen Themenschwerpunkt mit einem offenen Format: „Sie fragen – wir (versuchen zu) antworten“ – streng nach dem Motto „Es kommt drauf an“.

10.00 Uhr Begrüßung und Impuls

Raumfarbe:
Referent: RA Daniel Schlatter (Schlatter & Zahl)
Inhalt: Die Veranstaltungswelt steht im Spannungsfeld sich rasant verändernder Rahmenbedingungen. Neben der noch immer wachsenden Zahl an Events und dem grundsätzliche steigenden Sicherheitsbewusstsein der beteiligten Akteure verändert sich zugleich auch sehr stark die Erwartungshaltung der Teilnehmer an die Programminhalte, die Veranstaltungssicherheit, an Service und Infrastruktur. Zugleich fühlen wir, dass uns die verschiedenen Gefährdungslagen immer näher kommen – gleich ob Unwetter oder politisch oder religiös motivierte Bedrohungen. Schnell wird der Ruf nach mehr „Staat“, nach mehr Polizei lauter, aber gerade dort scheinen Leistungsgrenzen erreicht. Damit stellt sich die Frage nach der Verantwortung. Wer ist eigentlich für die Sicherheit der Veranstaltung und ihres Umfelds und die zugehörige Gefahrenabwehr verantwortlich? Und wer haftbar? Und wo liegen die Grenzen der Verantwortung und Haftung? Steht irgendwann ein bewaffnetes Team am Einlass einer Veranstaltung? Ist das Zukunft oder nicht schon bittere Realität?

10.15 Uhr Rechtliche Fragen aus 2017 im Überblick

Raumfarbe:
Referent: RA Daniel Schlatter (Schlatter & Zahl)
Inhalt: Das Jahr 2017 war und ist ein sehr bewegtes Veranstaltungsjahr. Auch im Jahr 2017 waren verschiedene Veranstaltungen von Unterbrechungen oder Absagen betroffen. Im Moment schwelt der Streit, wer in den verschiedenen Versammlungsstätten und auch im öffentlichen Raum „die Sicherheit“ wie und auf welche Weise und mit welchem Aufwand und auf wessen Kosten absichern soll oder muss. RA Daniel Schlatter nähert sich dieser Fragestellung mit Fällen und Beispielen aus dem Veranstaltungsjahr 2017 und gibt auch einen Ausblick auf Lösungsmöglichkeiten.

11.15 Uhr Im Namen des Volkes…

Raumfarbe:
Referent: RA Martin Reitmaier (REITMAIER RECHTSANWÄLTE)
Inhalt: Seit der Katastrophe auf der Loveparade von 2010 in Duisburg sind nun mehr als sieben Jahre vergangen. Eine strafrechtliche juristische Aufarbeitung hat bis jetzt keinen Abschluss fi nden können. Anlass genug, auch in diesem Forum einmal die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortung von an der Sicherheitsorganisation beteiligten Akteuren zu stellen. Martin Reitmaier ist Fachanwalt für Strafrecht und profunder Kenner der Veranstaltungswelt. Anhand verschiedener Schadensfälle aus den Jahren 2016 und 2017 werden die strafrechtlichen Aspekte der Schadensbewältigung erläutert und diskutiert.

13.15 Uhr Über Versicherungen – und vom akzeptierten Restrisiko…

Raumfarbe:
Referent: Christian Raith (erpam)
Inhalt: Von der Störung in der Stromversorgung über Brände, den medizinischen Notfall, dem Unwetter bis hin zur terroristischen Bedrohung wird in den Szenarien vieler Sicherheitskonzept geschrieben. Risiken gilt es zu minimieren oder werden oftmals toleriert. Wir stellen die Frage, wie aus der Sicht des Versicherungsfachmanns mit „vordefinierten“ Schadensfällen umgegangen werden kann, welche Risiken auf welche Art und Weise in den Risikotransfer gehen können und warum Risikotransfer, wenn es drauf ankommt, auch echte Entscheidungsfreiheit in der Sache bedeuten kann.

14.15 Uhr Rechtliche Fragestellungen: Sie fragen, wir versuchen zu antworten

Raumfarbe:
Referenten: RA Daniel Schlatter (Schlatter & Zahl), Christian Raith (erpam), RA Martin Reitmaier (REITMAIER RECHTSANWÄLTE)
Inhalt: Die Experten stellen sich auf dem Podium den Fragen des Plenums. Antworten werden gegeben. RICHTIG und FALSCH bleiben allerdings oft auch hier eine Illusion der Beteiligten… Diskutieren Sie mit.


 

„Besucherstromlenkung“, „Personenstromanalyse“ sind Schlagworte, die heutzutage selbstverständlichen Eingang in die Terminologie der Sicherheitsplanung gefunden haben. Sowohl in der Planung von Veranstaltungen als auch im Monitoring der anwesenden Besucher ist es wichtig, das Bewegungsverhalten der Besucher als Grundlage für die Planung heranzuziehen. Der Themenschwerpunkt möchte verschiedene Möglichkeiten aufzeigen – beginnend mit Bleistift und Taschenrechner, über die Nutzung und Auswertung von Daten mittels Apps und Anwendungen, bis hin zur Verwendung der Erkenntnisse im Rahmen der Notfall- & Szenarienplanung.

10.15 Uhr “Ein bisschen Mathematik” – Handrechenverfahren versus Ingenieurmethoden

Raumfarbe:
Referent: Natalie Waldau Drexler (Ingenieurbüro WALDAU)
Inhalt: Bei den Schlagworten „Besucherstromlenkung“ oder „Personenstromanalyse“ denken viele sofort an aufwändige Simulationen – und ignorieren dabei vollkommen, dass man viele der notwendigen Erkenntnisse auch mittels einfacher Handrechenverfahren gewinnen kann. Durch das Wissen einfacher Grundgrößen, wie z.B. Weglängen, -breiten, Wegbeschaffenheiten, Laufgeschwindigkeiten, Durchflusskapazitäten, Reaktionsdauern, usw. kann man grundlegende Erkenntnisse über das Bewegungsverhalten von Besuchern erlangen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Einflussfaktoren und die Möglichkeiten und Grenzen von einfachen Handrechenverfahren sowie Simulationsverfahren für die Planung des Veranstaltungsgeländes.

11.15 Uhr Personenströme messen, überwachen, lenken: Intelligente Lösungen und neue

Raumfarbe:
Referent: Prof. Dr. Paul Lukowicz (DFKI)
Inhalt: Neben der Planung ist auch die Überwachung, das Monitoring und die Steuerung der Besucherströme ein wichtiger Teil der Sicherheitsplanung für Veranstaltungen. Zum einen gilt es zu erkennen, ob die getroffenen Annahmen tatsächlich auch so zutreffen, sprich, ob die Besucher sich so bewegen, wie es der Planung zu Grunde gelegt wurde, zum anderen gilt es natürlich auch, Abweichungen oder kritische Entwicklungen zu entdecken. Die fast universelle Verbreitung von persönlichen Geräten wie Smartphones und Smartwatches eröffnet hier ganz neue Möglichkeiten. Solche Geräte erlauben ein genaues Echtzeit-Tracking der Menschenmenge. Dies kann mithilfe von partizipativen Lösungen (z.B. durch Apps, die mit Benutzerzustimmung anonymisierte Sensordaten senden) oder durch passives Scannen aktiver WLAN und Bluetooth Geräte erfolgen. Gleichzeitig können die persönlichen Geräte zur Beeinflussung und Lenkung der Menschenmenge benutzt werden. So kann im Prinzip jederzeit, jedem Besucher ein persönlicher, an seine momentane Situation angepasster Hinweis geschickt werden.

13.15 Uhr Sicherheit durch Handlungssicherheit: Planspiele & Übungen

Raumfarbe:
Referent: Georg Geczek (Competence Center Event Safety Management)
Inhalt: Neben der Planung und der Nutzung der Zur-Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten ist Üben ein bedeutender Faktor für die Sicherheit von Veranstaltungen. Außerhalb der „privaten“ Bereiche ist dies seit langem Konsens – man könnte auch sagen: alle üben – nur die Privaten nicht.
Obwohl – so ganz stimmt das nicht, denn auch das interorganisationale Üben ist bei Veranstaltungen eher selten. Gründe hierfür sind vielfältig: keine Zeit, keine Ressourcen, Sorge, dass in der Übung Themen oder Fragen zur Sprache kommen, die nicht beantwortet werden können.
Dass dieses Denken unberechtigt und falsch ist, erklärt sich von selbst, da Lücken, die in der Übung erkannt werden, natürlich deutlich besser geschlossen werden können, als wenn sie erst im Laufe des Ereignisses auftauchen – und dennoch stößt man immer wieder auf Ablehnung einer die Veranstaltung oder den (Notfall-)Betrieb einer Versammlungsstätte vorbereitenden Übung.
Dabei kann Üben so einfach sein. Es muss nicht immer die Vollübung mit 1.000 Statisten sein, auch das Zusammensitzen über einem Szenario und das Abgleichen der jeweils gemeinsamen und individuellen Handlungen der Beteiligten ist ein erster wichtiger Schritt. Ob Table-Top, Szenarienübung oder Großübung – Übungen helfen, ein gemeinsames Denken zu entwickeln, Ziele abzugleichen und sicherzustellen, dass in einer Ereignissituation alle Beteiligten nicht nur auf gelernte Prozedere innerhalb der eigenen Organisation zurückgreifen, sondern auf ein gemeinsames Denkmodell („gemeinsames mentales Modell“) in Bezug auf die konkrete Veranstaltung zurückgreifen können. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Übungsmöglichkeiten und gibt Tipps zu deren Umsetzung.



 

Dass wir uns mit „Bedrohungslagen“ auseinandersetzen müssen, ist heutzutage sicherlich Konsens – gefragt ist dabei ein Ansatz, der fern von Aktionismus und Hysterie Maßnahmen definiert, die nicht nur zielführend, sondern auch nachhaltig sind. Die Zusammenarbeit und der Wissenstransfer zwischen den Beteiligten ist dabei genauso wichtig wie das Überdenken bereits bestehender Prozedere oder die Implementierung und Übung neuer Prozesse.
Ein wichtiger Faktor hierbei ist das geschulte Personal, das nicht nur diese Prozesse umsetzen muss, sondern das vor allem auch eine wichtige Rolle in Bezug auf das Erkennen und das Alarmieren spielen muss.

10.15 Uhr What happens when your venue becomes involved in a terrorist threat?

Raumfarbe:
Referent: Coralie Berael (Forest National)
Inhalt: One week after the mass shooting attack at the “bataclan theatre” in Paris, Brussels went to the highest level of terrorist threat which led to a venue lockdown whilst a rudimental concert was taking place. Security measures were adapted following continuous exchange with the police. The experience has proven that building strong relationships and communication is key to dealing with crisis situations with no precedent nor standard guidelines.


11.15 Uhr Recent UK experience of terrorism and the impact on event planning

Raumfarbe:
Referent: Sean Williams (Blue Owl Events Ltd.)
Inhalt: The United Kingdom has faced several terrorist threats this year and especially the attack at the Manchester arena had quite an impact on the event industry. For example anti-terrorism guidelines for festivals had to be changed on short notice. Sean Williams will take a closer look at contemporary terrorist activities and talk about the challenge of balancing proportionality, risk and public reassurance in the event planning. Lock-down-scenarios at your venue and the role of security teams in them will be discussed. Other topics that will be covered in his speech include government threat levels, mitigation of the impact of hostile vehicles or suspicious package management.


13.15 Uhr Neuen Herausforderungen begegnen – aber wie?

Raumfarbe:
Referent: Martin Houbé (Special Security Service)
Inhalt: „Wir müssen auf die neuen Herausforderungen reagieren“ ist eine häufig gehörte Forderung zur Zeit.
Zu den wichtigen Protagonisten hierbei gehören die privaten Sicherheits- & Ordnungsdienste, die – vorsichtig formuliert – jedoch nur unzureichend hierauf vorbereitet sind. Während die einen über „awareness“ sprechen, über Prozedere und Notfallmanagement, fragen sich die anderen, wie sie die Kräfte dazu bringen können, wenigstens die Taschenkarten für ihre Position zu lesen. Die Frage, was eine gute Kraft, ein guter Mitarbeiter oder eine gute Mitarbeiterin ausmacht, ist bisher nur bedingt beantwortet. Genauso wie die Frage, was jemand, der für die Sicherheit einer Veranstaltung verantwortlich und möglicherweise der erste Kontakt auch mit einem mutmaßlichen Attentäter ist, eigentlich verdienen müsste.
Das Diskussionspanel möchte über die möglichen, wenn auch unbequemen Antworten diskutieren, Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen und einen Blick auf notwendige zukünftige Entwicklungen werfen.

 



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Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Platzbestätigung, die Rechnung und Informationen zur Anfahrt. Rücktritt: Bis vier Wochen vor Leistungsbeginn oder Beginn der Leistungserbringung ist ein schriftlicher Rücktritt kostenfrei möglich. Der Rücktritt bleibt bis Lehrgangsbeginn kostenfrei, falls ein Ersatzteilnehmer gestellt wird oder der Platz über die Warteliste des IBIT nachbesetzt wird. Ist dies nicht der Fall, werden ab 4 Wochen vor Lehrgangsbeginn 50% der Lehrgangsgebühren (zzgl. 19% USt.), ab 2 Wochen vor Lehrgangsbeginn 100% der Lehrgangsgebühren (zzgl. 19% USt.) fällig. Maßgebend ist der Zeitpunkt des schriftlichen Eingangs des Rücktritts. Bei kurzfristigen Anmeldungen verändern sich die Fristen gemäß gesonderter schriftlicher Vereinbarung. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung kann der Platz durch Interessierte der Warteliste besetzt werden.

Die gesamten Geschäftsbedingungen können Sie hier einsehen.

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Von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen anerkannt als Fortbildung für Mitglieder der AKNW in den Fachrichtungen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie Stadtplanung mit 8 Unterrichtsstunden.

Förderung: Für die Fachtagung kann sowohl der Bildungsscheck NRW als auch die Bildungsprämie beantragt werden.