Verfahren gegen den gewerblichen Sicherheits- und Ordnungsdienst des 1. FC Köln endgültig eingestellt.

In Köln wurde ein wichtiger Schritt zum Thema Abgrenzung von Sicherheits- & Ordnungsdiensten im Fußball” erstritten. Schon häufiger hatten Ordnungsamt und Presse eine andere Meinung zum Thema “34a Positionen” als der FC – nun wurde zumindest für eine Position Klarheit geschaffen.
“Mit Beschluss vom 29. Oktober 2020 wurde das Verfahren gegen den gewerblichen Sicherheits- und Ordnungsdienst des 1. FC Köln wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen die Bewachungsverordnung in der Spielbegegnung gegen SV Darmstadt 98 am 26.04.2019 endgültig eingestellt.”
Das Amtsgerichts Köln ist der Rechtsauffassung der auf Veranstaltungs- und Sicherheitsrecht spezialisierten KanzleiLoehr(…) uneingeschränkt gefolgt.
Im Kern ging es (…) um die Beurteilung der Rechtsfrage:
„Ist eine Person die Karten-, Personen-, Taschen-, oder Körperkontrollen im Einlassbereich eines Stadions durchführt eine „Wachperson“ im Sinne von Paragraph 34 Absatz 1a GewO?”
Ob sich das einfach so auf andere Veranstaltungen übertragen lässt, ist fraglich – immerhin ist in der Begründung das Vorliegen der QuaSOD Schulung aufgeführt – Vergleichbar “Standardisiertes” gibt es für den “Event”Bereich noch nicht. Mit dem Forschungsprojekt ProVOD – Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes haben wir verschiedene Curricula erstellt für eine vergleichbare Qualifizierung der Basiskräfte, der Supervisoren und der Einsatzleiter im “Eventbereich” – bisher werden diese aber nur im Rahmen organisationsinterner Schulungen umgesetzt.

On Dezember 8th, 2020, posted in: News by