Programm Proto

Foto der IBIT Fachtagung
Dienstag, den 20. November 2018

Themenschwerpunkt

In der Best Practice Session berichten Praktiker von ihren Erfahrungen. Wir bemühen uns, die best practice session so werbefrei wie möglich zu halten – das hat in den Vorjahren nicht immer gut geklappt, deshalb gibt es nun zwei getrennte Stränge: die Best Practice Session, in der insbesondere Erfahrungen, Lösungen und Fragestellungen gesteilt werden und die Industry Best Practice Session, in der Lösungen unter Einbindung bestimmter Produkte / Systeme präsentiert werden.

11.30 Uhr Die Sache mit den Zahlen: Besucherzählung & -monitoring am Beispiel der Amtseinführung Donald Trumps

Raumfarbe:
Referent: Marcel Altenburg (Manchester Metropolitan University)
Inhalt: Der Vortrag wird den Weg von der Vermutung zur belastbaren Zahl aufzeigen und erklären, welche Bedeutung die „erwartete Besucherzahl“ hat, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob es nun eher ‚voll‘ oder eher ‚leer‘ ist. Gerade Letzteres ist besonders in Bezug auf notwendige Handlungen, wie z. B. Sperren, eine wichtige Feststellung, wurde doch die allzu leichtfertige allgemeine Festlegung „bei mehr als 2 Personen/qm wird die Fläche gesperrt“ schon zu oft einer realitätsangepassten Vor-Ort-Bewertung geopfert.

13.30 Uhr Die Christopher Street Day-Parade in Köln – Versammlung vs. Veranstaltung

Raumfarbe:
Referent: Jörg Kalitowitsch
Inhalt: TEXT

14.30 Uhr Das Sommernachtskonzert im Schlosspark Schönbrunn: Sicherstellung eines geordneten Zu- und Abstrom einer öffentlichen Veranstaltung

Raumfarbe:
Referent: Matthias Brezina (Se2 Solutions Service & Security GmbH)
Inhalt: Das Sommernachtskonzert im Schlosspark Schönbrunn in Wien ist eine der größten Klassikveranstaltungen weltweit. Der historische Schlosspark und die Organisation als kostenloses Konzert stellen die Veranstalter und die Sicherheitsplaner vor besondere Herausforderungen. Neben einer speziellen Wegführung durch den Park, die eine geordnete Befüllung der verschiedenen Besucherbereiche ermöglicht, spielt auch die Zählung der Besucher eine große Rolle, um eine Überschreitung der Maximalkapazität zu verhindern. Ein komplexes Zählsystem wird seit Jahren angewendet, um jederzeit auf den aktuellen Befüllungsgrad schließen zu können. Zusätzlich werden mehrere Maßnahmen vorbereitet, wodurch eine direkte Kommunikation mit den anreisenden Besuchern ermöglicht wird.
Der Vortrag geht speziell auf die Maßnahmen aus den Jahren 2017 und 2018 ein. Es werden die Maßnahmen, sowie ihre Weiterentwicklungen und Auswirkungen erklärt. Hierbei geht es besonders um die Befüllung der unterschiedlichen Bereiche, den Auslass nach Konzertende und das Arbeiten mit dem Zählsystem.


16.00 Uhr 35.000 Volunteers and a new barrier system: Experiences from Roskilde 2018

Raumfarbe:
Referent: SPRECHER (FIRMA)
Inhalt:TEXT

 

Ein Themenstrang, der ja zuerst misstrauisch beäugt wurde, der sich inzwischen aber auch mit gutem Zuspruch durchgesetzt hat – ist inzwischen doch jedem klar geworden, was die Konsequenzen eines fehlenden Splintes in einem Fahrgeschäft oder einer nicht fachmännisch gelagerten Gasflasche sind….

  • 11.30 Uhr Ausschreiben – wie bekomme ich den Dienstleister, der wirklich zu mir und meiner Veranstaltung passt?
    Raumfarbe:
    Referent: Stephan Leukert (von zur Mühlen’sche GmbH)
    Inhalt: (Fast) jeder hat schon einmal Bekanntschaft mit Ausschreibungen gemacht: entweder auf Seiten des Ausschreibenden oder des Bieters. Und genauso hat sich auch fast jeder schon einmal gewundert: wie „ausgerechnet dieser“ Dienstleister hat gewinnen können oder wie man eine Leistung kalkulieren soll, deren Umfang noch gar nicht abzusehen ist.
    Nun ist „Vergaberecht“ nicht das schönste aller Themen – aber dennoch müssen sich insbesondere öffentliche Auftraggeber mit der Frage beschäftigen: Wie kann ich so ausschreiben, dass am Ende eben nicht „der Billigste“ gewinnt und alles andere egal ist? Auf der anderen Seite geht es aber natürlich auch um Fragen wie: Was kann und darf ich in einer Ausschreibung fordern, ohne Anbieter von Anfang (unberechtigt) auszugrenzen? Was muss ich als Bieter bei der Erstellung von Angeboten unbedingt beachten? Ist das Vorhandensein „intensiver Ortskunde“ ausgrenzend oder eine sinnvolle Forderung? Was tun, wenn die Ausschreibungsunterlagen Lücken haben?
    Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der Vortrag von Stephan Leukert, der sich als Sicherheitsberater bei der Von zur Mühlen’sche GmbH auf das Thema „personelle Sicherheitsdienstleistungen“ spezialisiert hat. Er hat selbst jahrelang sowohl auf Dienstleister- als auch Nachfragerseite gearbeitet und berät seit 2011 Behörden und Wirtschaftsunternehmen bei der Ausschreibung und Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen.
    Am Beispiel der Ausschreibung von Sicherheitsdienstleistungen zeigt er auf, wie man Angebote vergleichbar macht und Ausschreibungen mit einem wasserdichten Leistungsverzeichnis so optimiert, dass man den leistungs- und qualitätsorientiertesten Dienstleister unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sicher identifizieren kann. „Dabei habe ich mir es bei meiner Arbeit zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse sowohl der Auftraggeber als auch der Auftragnehmer zu berücksichtigen“, sagt Stephan Leukert.


  • 13.30 Uhr Der Geist in der (Gas)Flasche – Basics der Veranstaltungssicherheit
    Raumfarbe:
    Referent: Falco Zanini (Falco Zanini Event Safety)
    Inhalt: Sicherheit findet für viele Planer, Veranstalter und Gäste oft vor den Kulissen statt. Security, Absperrungen, Fluchtwege sind oft das materialgewordene Synonym für eine ordentliche Planung und entspanntes Erleben. Dabei finden sich hinter den Kulissen und vor allem hinter den bunten Fassaden von Ständen, Buden, Ausschankwagen und Foodtrucks oft die eigentlichen Sorgenkinder. Falco Zanini spricht über die neuen und eigentlich ganz alten Gefährdungen auf Veranstaltungen, deren Grundlagen und möglichen Handlungsszenarien

  • 14.30 Uhr tba
    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

  • 16.00 Uhr Innovationsforum
    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt:TEXT

  •  

    Auch dies ein Dauerbrenner: was passiert in der Welt der Forschung? Was kann man (schon) in der Praxis nutzen? Wie geht Forschung?

    11.30 Uhr ProVOD – Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes

    Raumfarbe:
    Referent: Sprecher (Firma)
    Inhalt: Text

    13.30 Uhr Drängeln oder Schlange stehen: Wie Absperrungen und Motivation das Verhalten in Einlasssituationen beeinflussen können

    Raumfarbe:
    Referent: Juliane Adrian (Forschungszentrum Jülich GmbH)
    Inhalt: Ein- und Ausgänge zu Stadien, Events oder Großveranstaltungen stellen üblicherweise ein Nadelöhr dar. Dort kann es zu Stauungen und langen Wartezeiten kommen, und bei genügend hoher Motivation zu Gedränge führen. Letzteres kann für die Besucher zu unangenehmen Situationen führen und stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
    Verhalten sich anstehende Besucher wie in einer Warteschlange, folgen sie einer gewissen sozialen Norm. Kommt es zu einem Gedränge, bricht diese soziale Norm.
    Aufbauend auf einer vorherigen Studie haben wir in einem weiteren Experiment untersucht wie sich das Verhalten der Besucher durch räumliche Strukturen von Absperrungen vor dem eigentlichen Eingang beeinflussen lässt. Dabei wurde die Korridorbreite vor einer Eingangsschleuse und die Motivation der Probanden variiert. Personendichte und Wartezeiten geben Aufschluss über das Verhalten der Probanden.


    14.30 Uhr Anwendungsorientierte Forschung im Bereich von Großveranstaltungen –
    Verwertung von Erkenntnissen am Beispiel des BMBF-Projekts SiKomFan

    Raumfarbe:
    Referent: Thomas Kubera (Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen)
    Inhalt: Der Beitrag stellt beispielhaft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Mehr Sicherheit im Fußball – Verbesserung der Kommunikationsstrukturen und Optimieren des Fandialogs (SiKomFan)“ dar. Aus dem anwendungsorientierten Forschungsansatz werden im Vortrag insbesondere die Befunde zur interorganisationalen und externen Kommunikation reflektiert, die auch auf andere Großveranstaltungen übertragbar sind. Im Zuge der Verwertung der Forschungserkenntnisse entstanden verschiedene Publikationen, so z.B. ein Praxishandbuch für Akteure im Netzwerk der Sicherheitsgewährleistung. Darüber hinaus nutzte der Deutsche Fußball Bund e.V. (DFB) die Befunde, um sie in eine Optimierung des Sicherheitsmanagements in den deutschen Profiligen zu implementieren. In einer DFB-Projektgruppe wurde ein „Leitfaden für die Arbeit und Übung mit Koordinierungsgruppen (DFB LüKo)“ und zur Vorbereitung auf Länderspiele der Nationalmannschaft Krisenmanagementtrainings an den Spielorten etabliert. Der Beitrag geht detailliert auf diese Verwertungsformen ein.

    16.00 Uhr tba

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt:TEXT

     

    Es gibt so Themen, die wichtig und interessant sind, sich aber nicht in einen Schwerpunkt einordnen lassen. Dies sind Themen, die für „die Großen“ genauso relevant sind wie für „die Kleinen“ (Clubs etc). Wir sprechen dabei von „Sexuellen Übergriffen“ genau wie von Standardfragen z.B. nach Räumungskonzepten

    11.30 Uhr Räumungskonzepte

    Raumfarbe:
    Referent: Ralf Zimme (IBIT GmbH)
    Inhalt: Mit der MVStättVO 2014 wurde den Betreibern von Versammlungsstätten die Aufgabe übertragen, Räumungskonzepte für ihre Gebäude zu erstellen. Da es keine Muster oder Vorlagen zu solchen Konzepten gibt wird geschrieben was sinnvoll erscheint. In den meisten Fällen reduziert sich das „Konzept“ auf schiere Handlungsanweisungen – das Denken (und möglicherweise auch das Niederschreiben) muss jedoch deutlich früher beginnen. Grundlage für das Notfallmanagement, zu dem das Räumungskonzept gehört, ist eine Gefährdungsanalyse zu veranstaltungs-, gebäude- und umfeldspezifischen Gefährdungen. Hierzu gehören regelmäßig mindestens Brand- und Explosionsgefahren, der Austritt von Gefahrstoffen, gefährliche Vorkommnisse im Straßen-, Schienen- oder Wasserverkehr oder der Zusammenbruch von Gebäuden, bzw. Auf- und Einbauten sowie Bedrohungslagen wie Bombendrohungen, das Auffinden nicht zuzuordnender Gegenstände oder Wetterlagen. Die Umsetzung solcher Konzepte scheitert häufig an unterschiedlichen Gründen: zu allgemein, zu konkret, zu umfangreich, nicht bekannt, wieder vergessen – so dass die Herausforderung nicht nur darin besteht, die grundsätzlichen Gefährdungen und damit Auslöser für eine Räumung zu identifizieren, sondern vor allem, ein Konzept zu erstellen, das auch gelebt wird. Um ein Räumungskonzept zu einem nützlichen Dokument zu machen und notwendige Entscheidungen und Maßnahmen unverzüglich treffen, beziehungsweise umsetzen zu können, braucht es mehr als ein Blatt Papier: es braucht ein grundsätzliches Durchdenken möglicher Abläufe und vor allem auch der vorhandenen und notwendigen Ressourcen. Alarmierung, handelnde Personen und deren Training sowie Auslöse- und Aufhebungskriterien sind dabei nur einige der Aspekte, die ein solches Konzept behandeln muss. Auch die Räumung an sich muss spezifiziert werden: Handelt es sich um eine Gesamträumung, eine Teilräumung oder eine gerichtete Räumung?
    Ein Räumungskonzept ist keine „zwangsläufig nun auch noch“ umzusetzende Auflage aus der Musterversammlungsstättenverordnung, „aber, ein gut funktionierendes, etabliertes, gelerntes Räumungskonzept ist ein wichtiges Handwerkszeug für das zeit-schnelle Reagieren im Ereignisfall“, so Ralf Zimme, “und dabei ein wichtiger Baustein für die Gewährleistung der Sicherheit von Menschen in Versammlungsstätten“.


    13.30 Uhr Akkreditierung vs. Datenschutz

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

    14.30 Uhr Unbeliebte Themen: Sexuelle Belästigung, Drogenkonsum bei Veranstaltungen, Klaubanden

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

    16.00 Uhr Grundfragen der Sicherheitsplanung Q&A

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt:TEXT

     

    • Themenverbindende Abschlussdiskussion ⇓
      17.00 Uhr
    • Raumfarbe:
      Referent: (), (), (), ()
      Inhalt: Abgerundet werden die Tage durch themenverbindende Abschlussdiskussionen, in denen vor allem das Fachpublikum zu Wort kommen soll. Gemeinsam diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, zukünftige Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit.
       

    Stetig haben wir seit 2014 das Rahmenprogramm zur Tagung erweitert und mit Formaten wie der allbuyone Konferenzparty, dem Professionals Meeting für Absolventen unserer beliebtesten Kursreihe oder dem eps Innovationsforum für die deutschsprachige Branche einzigartige Plattformen geschaffen, aufcr denen man vor, zwischen und nach den Fachvorträgen das eigene Netzwerk pflegen und erweitern kann. Klar, dass all diese Formate auch 2017 wieder stattfinden werden. Die technische Stadionführung werden wir nach dem Erfolg des letzten Jahres mehrfach anbieten und so hoffentlich die Warteliste aus dem letzten Jahr erfolgreich abarbeiten. Mit einer neuen “Coffee-Lounge” schaffen wir für alle, die zwischen den Vorträgen doch mal arbeiten müssen ein professionelles aber bequemes Umfeld und ermöglichen hier unseren Teilnehmern, Termine untereinander vereinbaren und durchführen zu können.

    18.00 Uhr Arenaführung

    Treffpunkt: Foyer // nur mit vorheriger Anmeldung
    Referent: (Barclaycard Arena)
    Inhalt: Die technische Arenaführung gewährt einen Blick hinter die Kulissen einer Veranstaltungsstätte für knapp 16.000 Personen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Führung auf dem Aspekt der Sicherheit sowie dem infrastrukturellen Umgang bei Veranstaltungen in diesen Größenordnungen.

    18.00 Uhr Training mit tragbaren Feuerlöschern und Wandhydranten

    Treffpunkt:
    Referent: Herr Jörg Reimers (Vorbeugender Brandschutz und Brandschutzberatungen)
    Inhalt: Die Berufsgenossenschaften und der Gesetzgeber schreiben eine Ausbildung Ihrer Mitarbeiter an Feuerlöschgeräten vor. Dieses ist in den einschlägigen Vorschriften fixiert, wie der ASR A 2.2

    „Der Arbeitgeber hat die Beschäftigten…mindestens einmal jährlich zu unterweisen.“ „Der Unternehmer hat eine ausreichende Anzahl von Versicherten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.”

    Diese Vorschriften gelten natürlich auch für die Mitarbeiter bei Veranstaltungen jeglicher Art. Eine zentrale Frage ist hier, wie bekomme ich die Mitarbeiter bedarfsgerecht geschult, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, ohne die Mitarbeiter mit längeren Abwesenheitszeiten zu Schulungsorten zu schicken. Dieses kann durch professionelle Dozenten mit mobilen Löschtrainern am Veranstaltungsort sichergestellt werden. Hierdurch werden die Kosten sowie der Zeitansatz minimiert.
    In Veranstaltungsstätten mit Wandhydranten als Selbsthilfeeinrichtungen müssen die Mitarbeiter nicht nur an tragbaren Feuerlöscher ausgebildet werden, sondern auch an den Wandhydranten.

    Interessierte Teilnehmer*innen erhalten hier Einblick in beide Löschsysteme und erhalten die Möglichkeit, einen tragbaren Feuerlöscher sowie einen Wandhydranten zum Löschen eines Feuers einzusetzen. Weiterhin werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Löscheinrichtungen erläutert.


    19.30 Uhr allbuyone Konferenzparty

    Raum: Innenraum
    Inhalt: Mit der Tagung möchten wir auch eine Plattform für den Austausch, für Diskussionen und fürs Netzwerken bieten. Die Konferenzparty ist wie im letzten Jahr in der Tagungspauschale enthalten und steht damit allen Teilnehmern der Tagung offen. Am ersten Abend der Tagung laden wir Sie gemeinsam mit unserem Partner allbuyone zum entspannten Austausch in die Business Loge OST im RheinEnergieSTADION ein. Lernen Sie bei Fingerfood, einem Kölsch an der Theke oder Longdrinks an der Cocktailbar in angenehmer Atmosphäre Ihre Branchenkollegen besser kennen und tauschen Sie interessante Informationen und Eindrücke vom ersten Veranstaltungstag und Ihrem Berufsalltag aus.

     

     
    Mittwoch, den 21. November 2018

    Hierbei handelt es sich um einen Themenstrang, in dem wir uns von der reinen Veranstaltungswelt entfernen und auf öffentliche Plätze, Bahnhöfe etc. schauen oder einen Blick auf Konzerne und ihr Verständnis von Sicherheit werfen.

    10.15 Uhr Entscheiden in kritischen Situationen

    Raumfarbe:
    Referent: Sprecher (Firma)
    Inhalt: Text

    11.15 Uhr Mythen der Entfluchtung

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

    13.15 Uhr Audience Empowerment: wir bringe ich mein Publikum dazu, das zu tun, was es soll?

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

    14.15 Uhr • Cognitive, behavioural and emotional reactions to situations of crowding

    Raumfarbe:
    Referent: John Drury (University of Sussex)
    Inhalt:MASSENPANIK! Das Schreckgespenst der Sicherheitsplanung sollte (eigentlich) schon lange der Vergangenheit angehören, hat doch inzwischen jeder mal irgendwo gelesen oder gehört, dass es sie nicht gibt. Und dennoch hört man es immer wieder: „um eine Massenpanik zu verhindern“, „aus Furcht vor einer Massenpanik“ etc. etc. Dahinter stecken regelmäßig zwei Fehleinschätzungen. Die eine betrifft die Gründe: nicht das „Verhalten“ von Menschen ist Auslöser einer gestörten Flucht (denn nichts anderes ist die „Massenpanik“), sondern es sind unsere Planungsfehler wie beispielsweise zu wenig Platz, verschlossene Türen, Fehler in der Kommunikation oder in der Organisation. Die andere betrifft das Verhalten der Menschen an sich: Menschen, die ihre Großmütter niedertrampeln, eine unaufhaltbare, alles ignorierende Masse. Wohl kaum jemand hat sich so intensiv mit der Frage beschäftigt, warum sich Menschen in Mengen wie verhalten, wie der britische Psychologe John Drury – und wohl kaum jemand tritt so vehement gegen die genannten Fehleinschätzungen an. Sei es in Bezug auf das Verhalten von Menschen in Notlagen (z. B. nach den sogenannten „London Bombings“) oder die Herausbildung von Verhaltensweise in Gruppen (z. B. im Kontext von „riots“). Als Sozialpsychologe beschäftigt sich John Drury mit dem Menschen – insbesondere mit dem Menschen in Menschenmengen und den Fragen, wie positives Verhalten gefördert werden kann oder was es braucht, negatives Verhalten zu minimieren. Er zeigt Gründe auf, warum Menschen „so“ reagieren und was die Sicherheitsplanung daraus lernen kann und muss. Ohne ein ganz grundlegendes Verständnis vom Menschen lässt sich Sicherheit nicht planen – das ist eine der Kernaussagen des Vortrags genauso wie der Aufruf, nicht von Anfang an ein negatives Menschenbild („Die verhalten sich panisch“) als Grundlage der Planung anzusetzen. Denn dieses schafft vollkommen falsche Voraussetzungen und es werden möglicherweise Prozedere implementiert (z.B. eine zu späte Information „um keinen Panik auszulösen“), die Situationen eher verschlechtern als verbessern.

     

    Wenn wir nicht wissen, wie „unser Besucher“ funktioniert, wird es schwierig, für seine Sicherheit zu planen Warum also macht der Mensch, was er macht? Wie können wir ihn beeinflussen und welchem Fehlglauben sitzen wir regelmäßig auf?

    10.15 Uhr Managing & supervising crowded spaces

    Raumfarbe:
    Referent: Chris Kemp (Mind over Matter Consultancy)
    Inhalt: Ob der Bahnhof zur Rush Hour, die Kirmes kurz vor dem Feuerwerk oder die Fuẞgängerzone im Advent: Das Management von Menschenmengen bzw. von Flächen für die Nutzung durch (große) Menschenmengen ist ein komplexes Unterfangen, das jedoch sowohl in Theorie als auch in Praxis auf simplen Prinzipien beruht. Versteht man diese Prinzipien, ist man in der Lage, die Fläche tatsächlich zu managen statt nur eine Menschenmenge zu kontrollieren.
    Häufig wird die Arbeit in und mit Menschenmengen dabei zusätzlich bestimmt durch eine hohe Geräuschkulisse oder ein mehr oder weniger (anti-)soziales Verhalten. Neben grundsätzlichen Fragen der Flächenplanung und der räumlich (mathematischen) Zuordnung bedarf es also auch des Wissens um die psychologischen Hintergründe des Verhaltens und der Interaktion sowie geeigneter Strategien der Kommunikation und der Aufmerksamskeitsgewinnung. Erst durch die Kombination physikalischer, mathematischer, psychologischer und soziologischer Faktoren lässt sich die Menge managen, steuern und lenken – das wie ist dabei genauso wichtig wie das warum.
    Ob Topophobie oder Topophilie, Proxemik, Newtons Gesetze oder die Spieltheorie: alles wird betrachtet, zu Rate gezogen, zu Handwerkszeug verarbeitet. Prof. Chris Kemp, der schon mehrfach auf der Tagung zu Gast war, versteht es dabei wie kaum ein anderer, theoretische Fakten mit praktischer Anwendung zu untermauern und den Zuhörern das Gefühl zu vermitteln, dass das Management von großen Menschenmengen zwar eine ernste Sache ist, der Vermittlung des dafür notwendigen Wissens jedoch eine Portion Spaß nicht schadet.

    11.15 Uhr • Möglichkeiten der Steuerung großer Menschenmengen

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

    13.15 Uhr Panel Diskussion: Sicherheit 2020 – was wird sich ändern?

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

     

    Diesen Themenstrang muss man wohl nicht mehr kommentieren, hat er sich doch zum Dauerbrenner seit der ersten Konferenz entwickelt. Betrachtet (und diskutiert!) werden rechtliche Fragestellungen, die sich im Laufe des Jahres aufgetan haben, Entwicklungen und Ereignisse.

    10.15 Uhr Delegation vs. Verantwortlichkeiten

    Raumfarbe:
    Referent: RA Volker Löhr ((kanzleiLöhr)
    Inhalt: Die Frage nach der eigenen Verantwortlichkeit wird genauso regelmäßig gestellt wie sie mit „kommt darauf an“ beantwortet wird. Und tatsächlich kommt es genau „darauf“ an: was wurde übertragen? Welche Rechte, welche Pflichten? War die Übertragung überhaupt möglich und / oder formal richtig? Kann man „für die Sicherheit“ verantwortlich sein? Das Thema ist weder neu noch innovativ – aber ein Dauerbrenner der „rechtlichen Fragestellungen. In der Praxis eröffnet sich hier ein weites Feld potentieller Fallgruben: schlechte bis unwirksame Übertragungen, nicht-geeignete Übertragungsempfänger, falsche Vorstellungen, fehlendes Bewusstsein und vieles mehr. Und selbst wenn formal alles korrekt ist: was bedeutet das in Bezug auf den Übergang von Verantwortlichkeiten? Was bedeutet „die Verantwortung des Betreibers bleibt unberührt“ und – fast noch interessanter: was bedeutet „Aufsichtspflicht“? Reicht es, wenn durch entsprechend fachkundige Zuarbeit der ordnungsgemäße Zustand bestätigt wird oder braucht es die eigene Kontrolle? Besonders interessant sind diese Fragen rund um die nicht wirklich ausreichend definierte Funktion der Veranstaltungsleitung – handelt es sich hier um eine(-n) Alleskönner*in, der/die jede Information noch einmal selbst prüfen und bewerten kann (oder sogar muss?) Oder ist es eher eine Art Kontrollzentrum, in dem Wissen zusammengetragen wird? Es bleibt spannend, welche der Fragen tatsächlich „definitiv“ zu klären sind und bei welchen es „darauf ankommt“…
    RA Volker Löhr betreut mit seiner Bonner Kanzlei über 200 Veranstaltungszentren, die größten deutschen Messegesellschaften und Kongresszentren, den Deutschen Fußballbund – DFB, die Deutsche Fußballliga – DFL und zahlreiche Fußballstadien. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die organisatorische und sicherheitsrechtliche Begleitung von Großveranstaltungen, die Implementierung von Sicherheitskonzepten und das Vertragsmanagement rund um die Veranstaltung.


    11.15 Uhr Ein Überblick: Der Loveparade-Prozess – was bisher geschah

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

    13.15 Uhr Es kommt ganz drauf an: Sie fragen, wir versuchen zu Antworten

    Raumfarbe:
    Referent: SPRECHER (FIRMA)
    Inhalt: TEXT

     

    • Themenverbindende Abschlussdiskussion ⇓
      15.30 Uhr
    • Raumfarbe:
      Referent: (), (), (), ()
      Inhalt: Abgerundet werden die Tage durch themenverbindende Abschlussdiskussionen, in denen vor allem das Fachpublikum zu Wort kommen soll. Gemeinsam diskutieren wir aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, zukünftige Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit.
       

    Vorträge

    Übersicht

    • 35.000 Volunteers and a new barrier system: Experiences from Roskilde 2018
    • Das Sommernachtskonzert in Schloss Schönbrunn: Sicherstellung einer geordneten Befüllung einer öffentlichen Veranstaltung
    • Besucherzählung & -monitoring : warum „Beine zählen und durch zwei teilen“ nicht der einzige Weg ist, Personenzahlen zu erheben
    • Entscheiden in kritischen Situationen
    • Mythen der Entfluchtung
    • Audience Empowerment: wir bringe ich mein Publikum dazu, das zu tun, was es soll?
    • „Rechtsquellenhopping“ – suchen, biegen und beugen bis es passt …
    • Ein Überblick: Der Loveparade-Prozess – was bisher geschah
    • Sicherheitsplanung aus Konzernsicht
    • „Es kommt drauf an“: Sie fragen, wir versuchen zu antworten (Q&A Session)
    • Cognitive, behavioural and emotional reactions to situations of crowding
    • Delegation vs. Verantwortlichkeiten
    • Die Christopher Street Day-Parade in Köln – Versammlung vs. Veranstaltung
    • Managing & supervising crowded spaces
    • Fußgängerexperimente: wie & warum?
    • Kongresse – besondere Anforderungen an die Sicherheit
    • Ausschreibungen richtig formulieren
    • Akkreditierung vs. Datenschutz
    • Drogenkonsum bei Veranstaltungen: wo sind die Grenzen?
    • Vom großen Effekt der kleinen Schraube: warum wir nicht nur auf die großen Dinge schauen müssen
    • Räumungskonzepte
    • Mythen der Sicherheitsplanung (Q&A Session)
    • Sexuelle Belästigung bei Veranstaltungen
    • Die Zukunft der „Sicherheit“ – wo wollen / sollen / können wir hin? (Diskussionsrunde)