Die Event Safety Alliance setzt den Startschuss für eine US Version des HSE Event Safety Guides

Ende April beschlossen Mitglieder der Event Safety Alliance eine US-spezifische Adaption des aus Großbritannien bekannten „The Event Safety Guide“ der Health and Safety Executive (HSE) zu erschaffen, um so die Sicherheit auf amerikanischen Großveranstaltungen an oberste Stelle zu setzen.

In enger Zusammenarbeit mit Infrastrukturdienstleistern, Festivals wie dem Lollapalooza oder Glastonbury und dem weltweit größten Konzertpromoter AEG Global hat die Event Safety Alliance festgelegt, dass Sicherheit in er Praxis an oberster Stelle in der Konzert- und Festivalproduktion zu stehen hat. Durch bessere Kommunikation und eine „gemeinsame Sprache“ aller beteiligten Parteien sollen in Zukunft tödliche Unfälle wie der Bühnenzusammenbruch auf dem Indiana State Fair Festival 2011 vermieden werden. Letztendlich war es unter anderem dieser Unfall, der als Motivation für diesen aus unserer Sicht bahnbrechenden „Kick Off“ in der internationalen Eventbranche gesorgt hat.

Das IBIT begrüßt den Schritt, der in den USA hoffentlich zu einem zukünftig flächendeckend professionelleren Umgang mit Großveranstaltungen beitragen wird. Auf die deutsche Eventbranche bezogen muss man sich nun die Frage stellen, warum ein ähnlicher „Best Practice Guide“ in Deutschland bisher noch nicht existiert, besonders, weil sich in der Praxis häufig schon am britischen Original orientiert wird. Mit der Gründung des IBIT haben wir uns seinerzeit selbst das Ziel gesteckt, aktiv an der Professionalisierung und Standardisierung von Publikums- und Veranstaltungssicherheit zu arbeiten. Besonders mit dem Blick auf die praktische Umsetzung veranstaltungsrelevanter Fragestellungen.

Über den HSE Safety Guide

Der Event Safety Guide hat sich als Standardwerk und Anleitung zum Erreichen eines hohen Sicherheitstandards und einen reibungslosen, gesunden Ablauf auf Konzerten und ähnlichen (Groß-) Events in Großbritannien und für weite Teile Europas etabliert. Dadurch zielt der Guide darauf ab, jedem, der Musikevents organisiert, zu helfen und den Event dadurch sicherer zu machen, dass er die Einbeziehung sämtlicher Gruppen wie örtliche Verwaltungen und Rettungsdienste in die Planung und Durchführung vorsieht. Durch enge Zusammenarbeit soll Eventsicherheit stetig verbessert werden.

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On Mai 7th, 2012, posted in: News by