Das ist passiert: “If Crisis or War comes”


Wir suchen nicht nur nach Kalendersprüchen, sondern beobachten insgesamt sehr genau, was “in der Welt da draußen” passiert – finden wir doch hier regelmäßig interessante Denkanstöße, die sich auch auf unser eigentliches Kerngebiet übertragen lassen. Dass ein zu enger Tunnelblick auf die eigene Arbeit nicht förderlich ist, sehen wir regelmäßig insbesondere im Rahmen unserer Beratungstätigkeiten. Das beginnt mit der Verweigerung einer notwendigen Entwicklung (“haben wir schon immer so gemacht”) und endet mit dem verpassen einer Chance, rechtzeitig notwendige Widerstandsfähigkeit aufzubauen. Eklatant deutlich wurde dies letztlich bei einer Anfrage, ein “Merkblatt zum Umgang mit terroristischen Gefährdungen bei Veranstaltungen” zu erstellen – welches dann als “zu angstmachend” abgelehnt wurde. In diesem Merkblatt stand zum Beispiel, wie sich eine Tourcrew vorbereiten kann – zum Beispiel durch die Definition von sicheren Plätzen im Venue. Das war dann aber eben zu angstmachend (“Wir dachten eher so was wie ‘auf Fluchtwege achten’ … ‘sichere Plätze’ ist ja was für den Extremfall”). Natürlich sind auch die Fluchtwege wichtig – nicht umsonst ist die Kernaussage des Merkblatts, wie wichtig die “Basisaufgaben” (Fluchtwege kennen / freihalten, Ordnung halten etc.) sind – aber das bedeutet ja nicht, dass man den Rest – das tatsächlich “Neue” – deswegen ignorieren sollte … da kann man was von den Schweden lernen
Quelle: http://m.spiegel.de/politik/ausland/schweden-broschuere-gibt-anleitungen-fuer-den-fall-von-krieg-und-krisen-a-1208838.html

On Mai 22nd, 2018, posted in: News by