2. Jahrestag des Anschlags in Manchester

Der Anschlag auf das Ariana Grande Konzert in Manchester jährt sich heute zum zweiten Mal.

Erstaunlich dabei ist, dass sich zwar alle “an Manchester” erinnern und sich auch gerne mal darauf beziehen, dass die tatsächlichen Konsequenzen aber eher verhalten sind.

Während die Ereignisse im Bataclan/Paris (www.de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris) nahezu sofort das Thema Taschenverbote (www.koenig-pilsener-arena.de/koenig-pilsener-arena-fuehrt-taschenverbot-ein/ ) und die Ereignisse in Nizza (www.zeit.de/thema/anschlag-in-nizza) oder allerspätestens Berlin (www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-attentat-gedenken-an-die-opfer-zwei-jahre-nach-der-tat-a-1244528.html) das Thema “Zufahrtsperren” (www.berliner-zeitung.de/neue-zufahrtssperren-auf-mehreren-weihnachtsmaerkten-25348834) auf den Plan gebracht haben, war der Anschlag von Manchester, der eigentlich so eindrücklich die Anfälligkeit von Auslasssituationen aufgezeigt hat, eher folgenlos. Natürlich gibt es viele Maßnahmen, die nicht so plakativ sind wie Taschenverbote oder Zufahrtsperren und natürlich werden auch nicht alle internen Maßnahmen veröffentlicht – schon klar. Und dennoch bleibt das Gefühl, dass die Chance, die sich hier ergeben hat, wichtige Dinge zu lernen und ggf. zu verbessern, eher selten ergriffen wurde. Dabei macht es einem der veröffentlichte Kerslake Report (www.jesip.org.uk/uploads/media/Documents%20Products/Kerslake_Report_Manchester_Are.pdf) eigentlich wirklich einfach, zeigt er doch detailliert die Abläufe auf und bietet zahlreiche Möglichkeiten, auch eigene Abläufe zu hinterfragen – insbesondere Fragen der Invakuierung und der Lockdown Prozedere. Wir empfehlen aus diesem Grund daher noch mal die wirklich spannende Lektüre des Buches “Learning Form Disasters” von Turner, Toft & Reynolds (https://books.google.de/books/about/Learning_from_Disasters.html?id=yEu_DAAAQBAJ&redir_esc=y)

On Mai 22nd, 2019, posted in: News by Tags: , , , ,