IBIT Newsletter September 2014

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Liebe Newsletterabonnenten,

in diesem Monatsbrief haben wir wieder Neuigkeiten zu unserer Fachtagung „Aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, zukünftige Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit“ bereitgestellt, zu der auf unserer Website ab sofort das vollständige Programm eingesehen werden kann. Dazu können wir ein Kooperationsangebot mit der Deutschen Bahn vermelden, wodurch Konferenzteilnehmer für € 99,- entspannt, komfortabel und nachhaltig in der 1. Klasse zur Fachtagung an- und abreisen können.

Eine noch interessantere Kooperation möchten wir ebenfalls unseren Abonnenten nicht vorenthalten. Ab sofort arbeiten die PTV Group und die IBIT GmbH in den Bereichen Forschung, Beratung und Bildung eng zusammen, wodurch wir Dr. Tobias Kretz und Andreas Schomburg von der PTV AG auch als Sprecher für unsere Fachtagung gewinnen konnten.

Auf dieser werden wir, abseits der zahlreichen Diskussionsrunden und Vorträge, unser vollständig überarbeitetes Kursprogramm für das Jahr 2015 vorstellen. Neben neuen Terminen für das Professional Certificate in Event Safety & Security Management werden dort auch neue Vertiefungskurse sowie ein neu erstelltes Bildungsangebot in Kooperation mit der Hochschule der populären Künste Berlin präsentiert. Alle.

Informationen zur Fachtagung finden sich auf unserer Website.

Wir würden uns freuen, viele unserer Newsletter-Abonnenten vor Ort begrüßen zu können,

das IBIT Team.


Gemeinsam für mehr Sicherheit bei Veranstaltungen

IBIT GmbH und PTV Group kooperieren

Karlsruhe / Bonn, September 2014: Die IBIT GmbH (Bonn) und die PTV Group (Karlsruhe) wollen künftig in den Bereichen Forschung, Beratung, Ausbildung und Schulung eng kooperieren. IBIT hat sich die Professionalisierung und Standardisierung von Publikums- und Veranstaltungssicherheit zum Ziel gesetzt. Dazu passen die Softwarelösungen der PTV, die bereits vielfach bei Großevents zur Besuchsstromanalyse und -lenkung sowie zur Fluchtwegesimulation eingesetzt wurden, ideal.

„Uns geht es darum, den Kenntnisstand aller Personen, die an Veranstaltungen beteiligt sind, zu optimieren, um damit ein sicheres und verantwortungsbewusstes Handeln als Teil der Veranstaltungsplanung zu etablieren“, erläutert Sabine Funk, Geschäftsführerin der IBIT. Die Seminare, Trainings und Workshops der IBIT wenden sich an Vertreter von Genehmigungsbehörden ebenso wie an private Sicherheits- und Ordnungsdienste, Veranstalter, Veranstaltungsbetreiber, Agenturen und Betreiber. Das Unternehmen engagiert sich außerdem in der Forschung. Hier ergab sich auch der Kontakt zu PTV, da beide Unternehmen im Forschungsprojekt BaSiGo (Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen) aktiv sind. „Durch die Kooperation erweitern wir unser Spektrum um das Thema Simulation. Wir möchten künftig gemeinsam Schulungen zu Fluchtwegesimulation anbieten und in die Notfallplanung, das Business Continuity Management und die Einlass-, Auslass- und Barrikadenplanung integrieren“, so Funk weiter.

Andreas Schomborg, zuständiger Projektleiter bei der Transport Consult GmbH, einem Unternehmen der PTV Group: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unserem neuen Kooperationspartner das Thema Sicherheit stärker ins Bewusstsein der verschiedenen Verantwortlichen rund um Veranstaltungen zu bringen und gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit durchzuführen.“ Eine der ersten Möglichkeiten zur aktiven Kooperation ist die von IBIT veranstaltete „1. Fachtagung Veranstaltungssicherheit“ am 26. und 27.11. in Bonn. Die PTV Group hält dort Präsentationen und Workshops zu den Themen Simulation und Verkehrsplanung für Großveranstaltungen.

Aktuell unterstützt die PTV Group wieder mit zwei Videos im Bereich Crowd Management und Fluchtwegeanimation DAS FEST in Karlsruhe, einer der größten Open Air Festivals Deutschlands. Das Unternehmen berät die Organisatoren schon seit 2008 bei der Analyse von Besucherströmen und der daraus resultierenden Besucherlenkung. Für die Videos nutzt PTV ihre Verkehrssimulationssoftware PTV Vissim sowie PTV Viswalk, eine Software speziell für die Fußgängersimulation.

Bild: Simulationssoftware der PTV für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen

  • Weiterführende Links

Mehr zum Projekt BaSiGo unter www.basigo.de
Mehr zu PTV Vissim unter vision-traffic.ptvgroup.com/de/produkte/ptv-vissim
Mehr zu PTV Viswalk unter vision-traffic.ptvgroup.com/de/produkte/ptv-viswalk

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Fachtagung “Aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse, zukünftige Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit“

In diesem Newsletter können wir das vollständige Programm der Tagung präsentieren. Unter www.ibit.eu/fachtagung/programm findet sich eine Beschreibung zu jedem der einzelnen Programmpunkte

Mittwoch, 26.11.2014

08.00 Uhr – Registrierung [details]

Raum: Foyer

Der Counter zur Registrierung ist den gesamten Tag geöffnet.

09.00 Uhr – Eröffnung [details]

Raum: K1/K2
Grußwort: Sabine Funk (IBIT GmbH)

Das Thema Veranstaltungssicherheit ist im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses angekommen. Der öffentliche Druck sichere Veranstaltungen durchzuführen ist relativ hoch. Umso erstaunlicher ist es, dass es in vielen Belangen nach wie vor große Herausforderungen aufgrund von mangelnden Standards gibt oder Unsicherheiten in Bezug auf Verantwortlichkeiten und Handlungsabläufe vorhanden sind. Als Internationales Bildungs- und Trainingszentrum für Veranstaltungssicherheit (IBIT) arbeiten wir eng mit führenden Akteuren aus Praxis und Wissenschaft zusammen. Die Probleme und Herausforderungen im Arbeits- und Betriebsalltag sind uns sehr vertraut. Als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis wollen wir nun eine Tagungsreihe ins Leben rufen, die nicht nur die Standardthemen wiederholt, sondern auf Basis der aktualisierten Wissensbestände aus der Praxis heraus Themen generiert. Themen, die für alle Verantwortlichen der Genehmigungsbehörden, privaten Sicherheits- und Ordnungsdiensten, Veranstaltern, Veranstaltungsplanern, Agenturen und Betreibern von Versammlungsstätten von hoher Bedeutsamkeit sind. Wir wollen mit der Fachtagung ein Forum generieren, das konstruktiv, kritisch und offen wichtige Fragen, Probleme und Herausforderungen anspricht. Es sollen für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen interdisziplinäre und interorganisationale Lösungen diskutiert werden. Mit der Tagung wollen wir ein Gestaltungspotenzial für die Zukunft sicherer Veranstaltungen aufzeigen.

10.00 Uhr – Verkehrsplanung für Großveranstaltungen (Vortrag) [details]

Raum: K1
Sprecher: tba (tba)

Veranstaltungsverkehre bedürfen aufgrund ihrer Komplexität und durch Beteiligung von Dritten einer sorgfältigen Planung und geschickten Umsetzung. Die Verkehrsplanung rund um Großveranstaltungen ist dadurch zu einem neuen Thema geworden. Es ist somit notwendig bei verantwortlichen Akteuren spezifisches Planungswissen und –kompetenzen aufzubauen. Zudem gibt es ebenso noch Herausforderungen, da beispielsweise die Umsetzung des verkehrlichen Managements oft an Zuständigkeitsfragen scheitert. Unser Referent wird die theoretischen Grundlagen vorstellen sowie konkrete Handlungsempfehlungen geben.

10.00 Uhr – Crowd Dynamics (Vortrag, engl.) [details]

Raum: K2
Sprecher 1: Prof. Keith Still (still.com)

Wie lange dauert es, bis sich Zuschauerbereiche füllen und entleeren? Wovon ist das Bewegungsverhalten der Anwesenden abhängig? Was passiert, wenn die Menge stockt? In welchem Zusammenhang stehen das bauliche Design und die Bewegungsdynamiken der Besucher? Unser Referent ist auf dem Feld der Berechnung, Erfassung und des Managements von großen Menschen-Ansammlung ein international bekannter und anerkannter Experte. Er wird in seinem Vortrag die Grundlagen von „Crowd Dynamics“, d.h. die Parameter menschlichen Bewegungsverhaltens anschaulich machen. An den Vortrag angeschlossen wird ein Workshop indem das Gehört anhand praktischer Beispiele diskutiert wird. Beide Sessions werden in Englisch gehalten.

11.00 Uhr – Kaffeepause [details]

Raum: Foyer

11.30 Uhr – Verkehrsplanung für Großveranstaltungen (Praxisbeispiel) [details]

Raum: K1
Sprecher 1: Andreas Schomborg (PTV AG)
Sprecher 2: Ralf Zimme

Anhand einer Fallstudie werden unsere Referenten die Herausforderungen erfolgreichen Verkehrsmanagements aufzeigen. Der Workshop wird ganz praktisch die verschiedenen Maßnahmen und Möglichkeiten sowohl in der Planungs- als auch Umsetzungsphase behandeln.

11.30 Uhr – Crowd Dynamics (Workshop, engl. / deutsch) [details]

Raum: K2
Sprecher 1: Prof. Keith Still (still.com)
Sprecher 2: Sabine Funk (IBIT GmbH)

Wie lange dauert es, bis sich Zuschauerbereiche füllen und entleeren? Wovon ist das Bewegungsverhalten der Anwesenden abhängig? Was passiert, wenn die Menge stockt? In welchem Zusammenhang stehen das bauliche Design und die Bewegungsdynamiken der Besucher? Unser Referent ist auf dem Feld der Berechnung, Erfassung und des Managements von großen Menschen-Ansammlung ein international bekannter und anerkannter Experte. Er wird in seinem Vortrag die Grundlagen von „Crowd Dynamics“, d.h. die Parameter menschlichen Bewegungsverhaltens anschaulich machen. An den Vortrag angeschlossen wird ein Workshop indem das Gehört anhand praktischer Beispiele diskutiert wird. Beide Sessions werden in Englisch gehalten.

12.30 Uhr – Mittagspause [details]

Cafeteria

13.30 Uhr – Verkehrsplanung für Großveranstaltungen – Wer regelt was? (Diskussion) [details]

Raum: K1
Moderation: Simon Runkel (IBIT GmbH)

Die Abwicklung und das Management von Verkehrsflüssen rund um Großveranstaltungen erfordert eine interorganisationale Zusammenarbeit und Abstimmung. Viele Aspekte sind allerdings nicht formal geregelt oder vorgeschrieben, sodass die Kommunikation zwischen den Akteuren sehr entscheidend ist. Aus verschiedenen Organisationen wird sich eine Diskussionsrunde mit den drängenden Fragen rund um das Thema Verkehrsmanagement bei Großveranstaltungen widmen.

13.30 Uhr – Crowd Dynamics – Psychologische Aspekte – Mythen der Entfluchtung [details]

Raum: K2
Sprecher: Dr. Gesine Hofinger (Team HF)

Die Sicherheitsplanung von Veranstaltungen erfordert die soziologische als auch sozialpsychologische Auseinandersetzung mit den Besuchern. Wer kommt zu den Veranstaltungen, welche Verhalten lassen sich erwarten und welche Auswirkungen haben Gruppendynamiken? Unsere Referentin beschäftigt sich mit den Mythen der Entfluchtung.

15.00 Uhr – Kaffeepause [details]

Foyer

15.30 Uhr – Verkehrsplanung für Großveranstaltungen – Best practice Beispiele [details]

Raum: K1
Sprecher1: Daniel Schlatter (ivvm)
Sprecher 2: Martijn Hulshof (MovendiuM)

Das Management von Veranstaltungsverkehren erfordert kreative Lösung und spezielle Dienstleistungen. In den letzten Jahren sind dabei sehr gute Ansätze und Kompetenzen entwickelt worden, von denen viele Veranstaltungen profitieren können. Unsere Referenten stellen aktuelle Entwicklungen gelingenden Verkehrsmanagements vor.

15.30 Uhr – Simulation, Visualisierung, Modellierung – Möglichkeiten & Grenzen [details]

Raum: K2
Sprecher: Dr. Tobias Kretz (PTV AG)

Simulationen gelten als neue „Wunderwaffe“ für die sichere Planung und Umsetzung von Veranstaltungen. Aber wie können Simulationen sinnvoll in Entscheidungsprozesse einbezogen werden? Was zeigen Simulationen überhaupt und worin liegt der Unterschied zur bloßen Visualisierung von Ereignissen? Die Möglichkeiten und Grenzen von Simulationen für Fußgängerdynamiken auf Großveranstaltungen werden anhand von konkreten Beispielen dargestellt. Inwieweit auch kleinere Veranstaltungen von diesem Wissen und den technischen Möglichkeiten profitieren können wird im Anschluss eines anschaulichen Impulsvortrags eines international anerkannten Experten diskutiert.

 

Donnerstag, 27.11.2014

08.00 Uhr – Registrierung [details]

Raum: Foyer

Der Counter zur Registrierung ist den gesamten Tag geöffnet.

09.00 Uhr – Offenes Thema – Diskussion: Trends und Herausforderungen [details]

Raum: K1/K2
Moderation 1: Sabine Funk (tba)
Moderation 2: Ralf Zimme (Düsseldorf Sport & Event GmbH)

Der zweite Konferenztag beginnt mit einer Diskussionsrunde, die unter das Leitmotiv „Trends und Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit“ gestellt ist. Die offene Ausrichtung des Themas ermöglicht die Einbindung der Konferenzteilnehmer in die Programmgestaltung. So haben alle Besucher die Möglichkeit, am ersten Tag der Konferenz konkrete Themenvorschläge oder Problemstellungen aus dem Arbeitsalltag bei den Moderatoren einzureichen. Erst mit der Auswahl des Diskussionsthemas aus den eingereichten Vorschlägen werden auch die Podiumsplätze an entsprechende Experten vergeben. Zusätzlich werden dem Plenum im Rahmen des offenen Themas Redebeiträge eingeräumt, so dass wirklich jeder Tagungsbesucher aktiv in die Diskussion eingreifen kann. Wir freuen uns schon jetzt auf eine spannende und offene Diskussion, kreative Vorschläge und redegewandte Gesprächsteilnehmer.

10.00 Uhr – Notfallplanung (Case Study) [details]

Raum: K1
Sprecher: Prof. Marcel Kuhlmey (HWR Berlin)

Obwohl die Notwendigkeit von robuster Notfallplanung gegeben ist, zeigt sich oft eine Diskrepanz zwischen Konzept und Praxis. Dies liegt zum einen daran, dass handelnde Akteure nicht genügend Informationen haben, Kommunikationssysteme zusammenbrechen, geplante Szenarien nicht greifen oder Mitarbeiter nicht optimal geschult sind. Anhand von Beispielen soll aus unterschiedlichen organisationalen Perspektiven offen der Nutzen und Optimierungsbedarf in den Bereichen der Notfall- und Szenarienplanung für Veranstaltungen diskutiert werden.

10.00 Uhr – Last Mile (Vortrag) – Olympische Spiele 2012[details]

Raum: K2
Sprecher: tba (tba)

Für die Besucher sind Beginn und Ende eines Veranstaltungserlebnisses dort, wo sie sich wieder in einem gewohnten Umfeld befinden. Die Wege der Besucher kreuzen dabei oft Zuständigkeitsgrenzen, die seitens der beteiligten Akteure und Organisatoren gerne an Gelände- und Gebäudegrenzen festgemacht werden. Es ist unstrittig, dass Besuchersicherheit keine räumlichen Grenzen kennen darf. In der praktischen Realität hingegen scheitert das ganzheitliche Management an misslungener Kommunikation zwischen den jeweiligen Verantwortlichen oder am fehlenden Überblick mancher Akteure auf mögliche Auswirkungen von Maßnahmen der Verkehrssteuerung außerhalb ihres direkten Zuständigkeitsbereichs.

Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2012 wurden hierfür der Begriff und das Konzept der „Last Mile“ geprägt. Die „Last Mile“ beschreibt das letzte Wegstück der Veranstaltungsbesucher zwischen beispielsweise der Haltestelle des öffentlichen Personenverkehrs und dem Veranstaltungsgelände. Diese Strecke wurde bisher oft vernachlässigt und soll anhand eines Fallbeispiels von eben den Olympischen Sommerspielen in London dargestellt werden. Daran wird sich eine Podiumsdiskussion mit Rechtsexperten, Veranstalter, Polizei und Verkehrsexperten anschließen, die der Frage nachgeht, welche Rahmenbedingungen auf Veranstaltungen in Deutschland für das interorganisationale Sicherheitsmanagement auf dieser Strecke gelten.

10.00 Uhr – Verantwortlichkeiten vs. “Titel” (Vortrag) [details]

Raum: S12
Sprecher: RA Thomas Waetke (eventfaq)

Nach wie vor besteht auf Seiten der Akteure Unsicherheit über die verschiedenen Rollen und Verantwortlichkeiten im Management von Großveranstaltungen. Einen großen Anteil an der Verwirrung haben dabei die verschiedenen in den letzten Jahren auf den Markt geströmten getretenen Titel, Zertifikate und Bescheinigungen, die oftmals wenig Aussage über die tatsächliche Kompetenz der betreffenden Person. Unser Referent wird die verschiedenen Bezeichnungen und „Titel“ der Handelnden mit ihren Eigenlogiken, Zielen und Aufgaben darstellen.

11.00 Uhr – Kaffeepause [details]

Raum: Foyer

11.30 Uhr – Notfallplanung: Szenarienplanung [details]

Raum: K1
Sprecher: Polizeidirektor Klaus-Dieter Tietz (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)
Moderation: tba (tba)

Wie plant man ein Szenario? – Unser Referent geht dieser Frage sowohl in theoretischer Tiefe als auch in praktischer Anwendung nach. Im Vortrag wird dargestellt, was ein gutes Szenario ausmacht und in welcher Weise dies für eine präventive Sicherheitsplanung von Nutzen sein kann.

11.30 Uhr – Last Mile – ein Konzept auch für Deutschland? (Diskussion) [details]

Raum: K2
Moderation: Martin Houbé (Special Security Services)

Für die Besucher sind Beginn und Ende eines Veranstaltungserlebnisses dort, wo sie sich wieder in einem gewohnten Umfeld befinden. Die Wege der Besucher kreuzen dabei oft Zuständigkeitsgrenzen, die seitens der beteiligten Akteure und Organisatoren gerne an Gelände- und Gebäudegrenzen festgemacht werden. Es ist unstrittig, dass Besuchersicherheit keine räumlichen Grenzen kennen darf. In der praktischen Realität hingegen scheitert das ganzheitliche Management an misslungener Kommunikation zwischen den jeweiligen Verantwortlichen oder am fehlenden Überblick mancher Akteure auf mögliche Auswirkungen von Maßnahmen der Verkehrssteuerung außerhalb ihres direkten Zuständigkeitsbereichs.

Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2012 wurden hierfür der Begriff und das Konzept der „Last Mile“ geprägt. Die „Last Mile“ beschreibt das letzte Wegstück der Veranstaltungsbesucher zwischen beispielsweise der Haltestelle des öffentlichen Personenverkehrs und dem Veranstaltungsgelände. Diese Strecke wurde bisher oft vernachlässigt und soll anhand eines Fallbeispiels von eben den Olympischen Sommerspielen in London dargestellt werden. Daran wird sich eine Podiumsdiskussion mit Rechtsexperten, Veranstalter, Polizei und Verkehrsexperten anschließen, die der Frage nachgeht, welche Rahmenbedingungen auf Veranstaltungen in Deutschland für das interorganisationale Sicherheitsmanagement auf dieser Strecke gelten.

11.30 Uhr – Wetter (Vortrag) [details]

Raum: S12
Sprecher: Thomas Kox (FU Berlin)

Extreme Wetterlagen sind eine nach wie vor unterschätze Gefährdung für Open-Air-Veranstaltungen. Unser Referent wird aus einem aktuellen Forschungsprojekt über die Möglichkeiten und Chancen der Frühwarnung für (urbane) Großveranstaltungsereignisse berichten und den Handlungsbedarf für Verantwortliche aufzeigen.

12.30 Uhr – Mittagspause [details]

Cafeteria

13.30 Uhr – Notfallplanung: Die Verantwortung der Beteiligten (Diskussion) [details]

Raum: K1
Moderation: tba (tba)

Notfallplanung, so wird gemeinhin betont und gefordert, ist sinnvoll, wichtig und nützlich. Doch wie sieht die Realität auf Veranstaltungen aus? Was passiert, wenn zwar im Vorfeld viel geschrieben wurde, doch niemand diese Papiere kennt geschweige denn was damit anfangen kann. Unsere Diskussionsrunde ist mit verschiedenen Veranstaltern besetzt, die sich mit der praktischen Umsetzung von Notfallplanung beschäftigen werden.

13.30 Uhr – Kommunikation und Medien (Impuls-Workshop) [details]

Raum: K2
Sprecher: Ulrich Wünsch (Hochschule der populären Künste)
Moderation: tba (tba)

tba

13.30 Uhr – Versicherung (Vortrag) [details]

Raum: S12
Sprecher: Christian Raith (erpam)

Der Zusammenhang zwischen Großveranstaltungen und Versicherungswesen ist in den letzten Jahren für die Veranstalter als auch Behörden wichtiger geworden. Versicherer übernehmen oftmals eine beratende Rolle, etwa, wenn es um die Frage eines Veranstaltungsabbruchs geht. Der Abbruch oder die Absage einer Veranstaltung kann immensen finanziellen Schaden verursachen. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob dieser Schaden von einer Versicherung getragen wird. Unser Referent beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Versicherbarkeit von Veranstaltungen.

15.00 Uhr – Kaffeepause [details]

Raum: Foyer

15.30 Uhr – Abschlussdiskussion, Feedback, Transfer, Ende [details]

 

Details:

  • Termin: 26.11. – 27.11.2014
  • Ort: Wissenschaftszentrum, Bonn
  • Dauer: zweitägig, jeweils 9:00-17:00 Uhr (incl. Pausen)
  • Preis:(Frühbucherrabatt von 10% bis zum 31.08.2014)
    • 495,00 € zzgl. MwSt. (Vertreter der Wirtschaft)
    • 295,00 € zzgl. MwSt. (Vertreter der Behörden)
    • 195,00 € zzgl. MwSt. (Studenten, Partner)
  • Infos und Buchung: www.ibit.eu/fachtagung

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Das ist passiert

Auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen und kommentieren wir lageabhängig aktuelle Ereignisse die für unser Tätigkeitsfeld von Interesse sind. Für Newsletter-Abonnenten, die noch nicht „Fan“ unserer Seite sind, fassen wir diese Ereignisse noch einmal zusammen, laden aber auch gerne ein, unsere Seite zu „liken“.

Fußball


Bremen: DFL soll Polizeieinsätze zahlen

Die rot-grüne Landesregierung Bremens sieht eine Änderung des Gebührenrechts noch in diesem Jahr vor, demnach Veranstalter von gewinnorientierten Veranstaltungen mit über 3.000 Besuchern zukünftig selbst für Polizeieinsätze aufkommen müssen, wenn die entsprechende Veranstaltung im Vorhinein von den Behörden als gefährlich beurteilt wird. Die Änderung beträfe in diesem Fall besonders den DFL als Ausrichter von Bundesligaspielen. Dieser hat wiederum bereits angekündigt, rechtlich gegen das Gesetz vorzugehen.

www.radiobremen.de/politik/nachrichten/kosten-polizeieinsaetze-dfl100.html

Konzerte

3 Tote bei einem Konzert in Mexico

Am 6. Juli starben bei einem Konzert der Gruppen Arrolladora Banda el Limon und Lupillo Rivera in Mexico-City 3 Menschen als Folge eines Streits innerhalb des Publikums. Besucher versuchten, das Konzert über eine Mauer zu verlassen, die kollabierte und die Opfer unter sich begrub.

www.billboard.com/biz/articles/news/global/6150336/three-dead-and-15-injured-following-show-by-arrolladora-banda-el

Massiver Alkoholmissbrauch bei Country Music Konzert

Das Konzert des Country-Sängers Keith Urban vom 26. Juli in Mansfield machte gleich aus mehreren Gründen Schlagzeilen: über 40 Gäste mussten wegen Alkohol-Vergiftung behandelt werden, 50 wurden in Polizeigewahrsam genommen und ein 18-jähriger Besucher vergewaltigte ein 17-jähriges Mädchen auf dem Konzertgelände.

www.rawstory.com/rs/2014/07/30/man-rapes-17-year-old-at-keith-urban-concert-as-country-music-fans-record-on-video-ma-police

33 Tote bei einem Rap Festival in Guinea

Mindestens 33 Menschen starben am 30. Juli bei einem Rap Festival zum Abschluss des Ramadans in Guinea. Nach Konzertende strömte das gesamte Publikum durch einen kleinen Ausgang, wodurch zahlreiche Besucher umgerannt und verletzt wurden.

news.yahoo.com/hospital-33-dead-guinea-concert-stampede-100930391.htm

Konzertbesucher wegen Körperverletzung verhaftet

Ein Besucher des gemeinsamen Konzerts von Beyoncé und Jay-Z am 4. August in Pasadena wurde verhaftet, nachdem er in einem Streit mit einem anderen Besucher um dessen Freundin diesem eine Fingerspitze abbiss.

www.latimes.com/local/lanow/la-me-ln-finger-bitten-off-beyonce-jay-z-concert-20140804-story.html

Sonstiges

Aufregung über das „White Dinner“ in München

Besucher beschweren sich über die mangelhafte Organisation des Münchener „White Dinners“. Der Veranstalter plant dennoch ein zweites Dinner für 2015.

www.sueddeutsche.de/muenchen/gaeste-unzufrieden-shitstorm-gegen-white-dinner-veranstalter-1.2076435

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Terminübersicht

Hier finden Sie eine Übersicht der letzten Kurse in diesem Jahr, für die noch Restplätze zur Buchung auf unserer Website verfügbar sind. Mit dem nächsten Newsletter werden wir das gesamte Kursprogram 2014/15 vorstellen.

 

 

  • 29.09. – 30.09.2014

Veranstaltungsleitung

5 – 15 Teilnehmer, 495,00 EUR zzgl. MwSt. (incl. Verpflegung)

 

  • 06.10. – 07.10.2014

Crowd Management Vertiefung

5 – 15 Teilnehmer, 495,00 EUR zzgl. MwSt. (incl. Verpflegung)

 

  • 08.10. – 09.10.2014

Crowd Dynamics Vertiefung

5 – 15 Teilnehmer, 495,00 EUR zzgl. MwSt. (incl. Verpflegung)

 

  • 03.11. – 04.11.2014

5. Green Events Europe Konferenz

  • Ort: Wissenschaftszentrum, Bonn
  • Dauer: zweitägig, jeweils 9:00-17:00 Uhr (incl. Pausen)
  • Programm: Vorläufiges Programm

      Infos und Buchung: www.green-events-germany.eu

 

  • 26.11. – 27.11.2014

IBIT Fachtagung: “Aktuelle Entwicklungen, neue Erkenntnisse,

zukünftige Herausforderungen der Veranstaltungssicherheit“

  • 495,00 EUR Euro zzgl. MwSt (Vertreter der Wirtschaft)
  • 295,00 EUR zzgl. MwSt (Vertreter der Behörden)
  • 195,00 EUR zzgl. MwSt (Studenten, Partner)

 

  • 26.01. – 31.01.2015

Prof. Certificate in Events Safety & Security Management (Kompakt, 6 Module)

5 – 15 Teilnehmer, FRÜHBUCHERPREIS (bis 15.10.2014) 1.100,00 EUR zzgl. MwSt. (incl. Verpflegung) Gesamtpaket / 195,00 EUR zzgl. Mwst (incl. Verpflegung) je Modul

 

*Alle Preise zzgl. MwSt. – Kursbeschreibungen, Dozenten, AGBs und Buchung über www.ibit.eu/bildung/angebot

 

 

 

 

Dieser Newsletter erscheint in Kooperation mit „wissenswerk“, Auguststr. 18, 53229 Bonn

IBIT GmbH

Internationales Bildungs- & Trainingszentrum für Veranstaltungssicherheit

Auguststraße 18

53229 Bonn

www.ibit.eu

kontakt@ibit.eu

Schreiben Sie uns eine E-Mail, um sich vom Newsletter abzumelden.

 


  • Newsletter vom: 18.09.2014

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