Sprecher

Eckhard Beste (Hearsafe)
Dipl.-Psych. Daniel Brunsch (Universität zu Köln, Institut für Medien- und Kommunikationspsychologie)
Sabine Funk (IBIT GmbH)
Georg Geczek (Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Wien)
Herbert Grönemeyer
Jens Groskopf (GROSKOPF Rescue Engineering Consulting)
Frank Hilbricht (Fachschule für öffentliche Verwaltung NRW)
Martin Houbé (Special Security Services Deutschland SSSD GmbH)
Dr. Angelika Kneidl (accu:rate GbR)
Dipl.-Psych. Laura Künzer (Team HF)
Stefan Leitmannslehner (zaehlwert solutions)
Stephan Leukert (VON ZUR MÜHLEN’SCHE GMBH)
RA Volker Löhr
Roland Meier (RGM – Agentur für Sicherheit)
Lars Rottenburger (Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Nordrhein)
Andreas Schomborg (PTV Transport Consult)
Fabian Schulte-Terboven (IBIT GmbH)
Prof. Dr. Armin Seyfried (Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich Supercomputing Centre)
Wim van Oorschot (Polizeiakademie der Niederländischen Nationalpolizei)
RA Thomas Waetke (EVENTFAQ)
Markus Wiersch (KEG Karlsruhe Event GmbH)
Adrian Zemp (Stadtpolizei Zürich, Fachstelle Crowd Management)
Ralf Zimme (Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH)

Diskutanten

Es war schon bei der ersten Konferenz unser Ansatz, nicht nur einzelne Sprecher vortragen zu lassen, sondern Themen in einer breiten Vielfalt zu diskutieren. Aus diesem Grund gibt es auch bei der diesjährigen Tagung wieder 3 „große“ Themen mit Podiums- und Plenumsdiskussionen:

  • Eine Frage der Verantwortung: Wann ist es Zeit, „Stopp!“ zu sagen?
    Raum: K1
    Referent: RA Thomas Waetke (EVENTFAQ)
    Inhalt: Diese Frage hat sich jeder schon einmal gestellt, wenn etwas bei der Planung oder Durchführung einer Veranstaltung nicht so läuft, wie es sollte. Einfache Antworten existieren nicht, jede erste Antwort wirft eine Reihe weiterer Fragestellungen auf.
    Während der Planung einer Veranstaltung gibt es manchmal Momente, in denen man – je nach Position – die Reißleine ziehen oder einfach alles hinschmeißen müsste; doch in den meisten Fällen geschieht dies aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht. Die Fragen, die solchen Überlegungen zu Grunde liegen, sind dabei immer wieder vergleichbar:
    – Was ist, wenn eine Veranstaltung nicht stattfinden sollte, aber stattfinden muss (z.B. weil jemand entsprechenden Druck ausübt)
    – Was bedeutet es für mich, wenn ich etwas plane(n muss), von dem ich nicht überzeugt bin?
    – Was ist, wenn die Auflagen immer mehr, immer höher werden?
    – Was, wenn „das Einvernehmen“ als Druckmittel genutzt wird?
    – Was, wenn „der Andere“ einfach nicht verstehen will?
    – Was, wenn ich mich als Dienstleister zurückziehe – bekomme ich dann jemals noch mal einen Job von diesem Auftraggeber?
    – Kann ich es mir überhaupt leisten, den Job zu quittieren?Auch während der Veranstaltung kann es Momente geben, in denen über eine frühzeitige Beendigung der Veranstaltung entschieden werden muss – immer mit Blick auf die daraus resultierenden Konsequenzen:
    – Wann ist der richtige Zeitpunkt, abzubrechen? Was ist, wenn ich zu früh oder grundlos abbreche? Was ist, wenn es zu spät ist?
    – Was, wenn die Meinungen auseinandergehen?
    – Und was machen meine Besucher, wenn ich die Veranstaltung jetzt abbreche? Was sind die Konsequenzen für Dritte?
    Diese und weitere Fragen werden in einem Vortrag aufgeworfen und im Rahmen einer Podiums- und Plenumsdiskussion aus unterschiedlichen Sichtweisen debattiert.
  • Herausforderungen 2016 – von Bedrohungsszenarien und Feierstimmung. Warum Veranstaltungen auch in schwierigen Zeiten stattfinden (müssen)
    Raum: tba
    Referent: tba
    Inhalt: Angst, Überforderung, Materialknappheit, „Super El-Nino“– mit einem Blick auf die aktuellen Schlagzeilen stellt man sich zwangsläufig die Frage, wie die kommende Veranstaltungssaison 2016 aussehen wird. Die Flüchtlingskrise fordert materielle und personelle Ressourcen, Meteorologen kündigen für nächstes Jahr einen „Super-El Niño“ an und angesichts der derzeitigen weltpolitischen Lage steigt die Angst vor Terroranschlägen auch bei Veranstaltungen. Potenzielle Anschläge scheinen dabei überall möglich: die Absage des Karnevalumzugs in Braunschweig Anfang des Jahres, die Bombendrohung bei Germany’s Next Top Model in Sinsheim oder auch beim Remscheider City-Lauf.
    Das kommende Jahr hält von Ressourcenmangel bis Weltuntergangsszenarien einiges für uns bereit, aber was bedeutet das für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen? Kann man sich überhaupt auf das vollkommen Unbekannte vorbereiten? Und wie werden in diesem Zusammenhang eigentlich Informationen gesteuert? Welche Rolle spielen die Medien durch ihre – nicht immer objektive – Berichterstattung? Müssen wir nun in Angst leben oder sollten wir nicht eher besonders in diesen Zeiten eine Kultur der Freude aufrechterhalten?
    Da das Thema alle Beteiligten betrifft, soll es im Plenum mit allen Beteiligten diskutiert werden. Hier sind vor allem Meinungen und der Austausch über den Umgang mit diesen realen oder gefürchteten Bedrohungen von Bedeutung.
  • Fehlerkultur: Wie wir aus Fehlern lernen können – und was uns davon abhält
    Raum: K1
    Referent: Wim van Oorschot (Polizeiakademie der Niederländischen Nationalpolizei)
    Inhalt: „Mit dem Finger auf andere zeigen“ ist leider eine gängige Praxis in der Veranstaltungswelt – Fehler einzugestehen und daraus zu lernen ist dagegen deutlich weniger entwickelt. Auch die Berichterstattung durch die Medien, die geprägt ist von schlagzeilenmachenden Schuldzuweisungen und unhinterfragten Behauptungen schafft eine Atmosphäre, die das öffentliche Eingestehen von Fehlern nicht fördert. Aber kann man das überhaupt ändern? Häufig macht eine strikte Hierarchie interne Kritik und Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit den eigenen Fehlern schwierig – über Fehler zu sprechen und diese gar mit anderen zu teilen wird schlichtweg untersagt. In den Niederlanden ist es seit einigen Jahren Praxis, sich in sogenannten „Peer Reviews“ kollegial beratend Rückmeldungen zum eigenen Tun zu holen und zu geben – ganz im Sinne von „ich sehe mir Deine Veranstaltung an, du siehst dir meine Veranstaltung an“. Im Mittelpunkt steht gegenseitiges Lernen, kritische Punkte genauso wie gute Beispiele. Auch in Deutschland raten Handreichungen und Orientierungsrahmen dazu, sich mit den Kollegen auszutauschen – aber was ist, wenn die Kollegen nur das Gute berichten und die verbesserungswürdigen Aspekte außen vor lassen? Was ist überhaupt ein „Fehler“? Muss dafür jemand zu Schaden gekommen sein oder sind auch die sog. „near misses“, die Beinaheunfälle relevant?
    Turner, Toft, Reynolds plädieren in ihrem Buch „Learning from Disasters“ für eine offene Fehlerkultur zur Vermeidung von Wiederholungen der gleichen oder ähnlicher Fehler – ein Ansatz der jedoch nur funktionieren kann, wenn die relevanten Fakten auch bekannt sind.

Es diskutieren u.a.:
Dirk Boda (EPS Holding GmbH)
Sabine Funk (IBIT GmbH)
Dipl.-Ing. Paul Jacobs
Hans-Joachim Kensbock-Rieso
RA Volker Löhr
Birgit Lösche (Stadt Gelsenkirchen)
Jörg Mokry (Löwen Sicherheit)
Dr. Simon Runkel (Universität Heidelberg, geographisches Institut)
RA Daniel Schlatter (IVVM Schlatter)
Björn Uhr (Feuerwehr Düsseldorf)

Sprecher und Diskutanten im Detail

Eckhard Beste (Hearsafe)
Eckhard Beste ist seit 1997 Geschäftsführer von Hearsafe Technologies. Nach einer Ausbildung als Hörgeschädigtenpädagoge und langjähriger Tätigkeit in der Hörgeräteakustik entwickelte er im Rahmen seines Unternehmens diverse Gehörschutzprodukte, In-Ear-Hörer und Headsets für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Er ist als Dozent im Bereich der Ausbildung von Technikern, Veranstaltungsmeistern und Orchestermusikern tätig. Darüber hinaus engagiert er sich im Bund Deutscher Musikschulen, der Dt. Ges. Für Musikermedizin und Musikerphysiologie, ist Mitglied im Verein Deutscher Tonmeister und in der Fachgruppe elektronischer Gehörschutz der Berufsgenossenschaften am IFA.
Aktuell widmet er sich u.a. den Forschungsthemen „Lärmbelastungsdosimetrie für Jedermann“, „Neufassung von DIN-Normen“ und „Befreiung von Gehörschutztragepflichten durch individualisierte Risikobewertungen“.
Dirk Boda (EPS Holding GmbH)
Dirk Boda ist Meister für Veranstaltungstechnik und seit 25 Jahren in der Eventbranche tätig.
Berufliche Erfahrungen sammelte er auf zahlreichen internationalen Konzerttourneen sowie auf großen Festivalveranstaltungen.
Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet er für die eps GmbH als Projektleiter und erlangte hier seine Kompetenzen im infrastrukturellen Bereich rund um Großveranstaltungen.
Seit 3 Jahren leitet er die Entwicklungsabteilung der eps holding GmbH, einer der größten weltweit agierenden Infrastruktur Dienstleister in der Event Industrie. Durch seine Position intensivierte er seine Fachkenntnisse und bekam eine andere Perspektive auf die Aufgabenstellungen im infrastrukturellen und sicherheitstechnischen Bereich.
Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich aktuell mit der Entwicklung und Konstruktion von technischen Einrichtungen, die zwingend für Großveranstaltungen benötigt werden, aber derartig nicht so am Markt existieren.
Dipl.-Psych. Daniel Brunsch (Universität zu Köln, Institut für Medien- und Kommunikationspsychologie)
Dipl.-Psych. Daniel Brunsch ist ein Spezialist für Kommunikationsprozesse. Er entwickelte ein Kommunikationstraining für die Landespolizei Rheinland-Pfalz und internationale Kommunikationsrichtlinien für die Polizei in Europa (EU-Projekt: GODIAC). In dieser Funktion hielt Herr Brunsch bereits Vorträge an der Polizeihochschule Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Als Doktorand am Institut für Kommunikationspsychologie der Universität zu Köln forscht er aktuell im Bereich dyadisch-nonverbaler Kommunikation. Überdies lehrt Herr Brunsch die Themen Coaching sowie Körpersprache und Kultur an der Universität und der Fresenius Hochschule in Köln.
Sabine Funk (IBIT GmbH)
Sabine Funk ist Geschäftsführerin der IBIT GmbH und Leiterin der Fachbereiche Bildung und Forschung. Sie hat in England „Crowd and Safety Management, BA (Hons)” studiert und zählt zu den führenden Fachleuten für Veranstaltungssicherheit und Crowd Management in Deutschland. Frau Funk ist Content Board Member der YOUROPE Event Safety (YES) Group, stellvertretende Vorsitzende der International Safety Training Association (ISTA) und Geschäftsführerin des Verbandes für Sicherheitsplanung und Crowd Management (VSCM).

Im Rahmen der Auftaktdiskussion spricht sie darüber, warum sie nach 29. Festivaljahren und 12 Jahren als Produktionsleiterin “Stopp” zur RhEINKULTUR, einem der größten eintrittsfreien Festivals in Deutschland, das zum letzten mal in 2011 stattfand, gesagt hat.

Georg Geczek (Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Wien)
Georg Geczek begann 2007 beim Katastrophenhilfsdienst des Wiener Roten Kreuzes, wo er während der Vorbereitungen zur Fußball-EM 2008 für das interne Projektmanagement verantwortlich war. Ende 2008 trat er als Senior Consultant in die Beratungsschiene des Wiener Roten Kreuzes im Bereich des betrieblichen Krisen- und Notfallmanagements ein. Im Oktober 2010 hat er die Leitung der Abteilung Sanitätsdienste/Veranstaltungssicherheit des Wiener Roten Kreuzes übernommen. Neben der sanitätsdienstlichen Betreuung von Veranstaltungen interessierte ihn generell das Thema Veranstaltungssicherheit. Daher absolvierte Geczek etliche Aus- und Fortbildungen in Deutschland – zuletzt das Professional Certificate in Event Safety and Securitymanagement des IBIT in Bonn. Stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen hat Geczek Anfang Oktober 2014 das Competence Center Event Safety Management des Wiener Roten Kreuzes mitgegründet. In seiner neuen Rolle ist er nun für die Entwicklung und Durchführung von, in Österreich derzeit einzigartigen, Aus- und Fortbildungen im Bereich Veranstaltungssicherheit verantwortlich.
Herbert Grönemeyer
Es dreht sich alles um die Künstler und ihr Publikum – für sie bauen wir Auftrittsflächen, Publikumsbereiche und Einlässe, wir organisieren Warteschlangen und stellen Personal, das sich kümmert. Auch hat kaum jemand hat einen solchen Einfluss auf das Publikum wie der Künstler selbst. Was liegt also näher, als einen der populärsten deutschsprachigen Musiker unserer Zeit einzuladen und ihn um eine Key Note zu bitten. Sänger, Produzent und Schauspieler Herbert Grönemeyer (59) bespielt seit 1974 als Musiker die kleinen und viel häufiger die ganz großen Bühnen Deutschlands und blickt auf über vierzig Jahre Erfahrung zurück. Was hat sich geändert? Inwiefern nimmt der Künstler Einfluss auf die Sicherheitsplanung? Was sind wichtige Faktoren, damit der Künstler ein gutes Gefühl beim Auftritt hat? Welche Aspekte unser Key Note Sprecher auch immer aufgreifen wird, sind wir sicher, dass ein Künstler mit seiner Erfahrung die Impulse zum Auftakt der Tagung geben wird.
Jens Groskopf (GROSKOPF Rescue Engineering Consulting)
Jens Groskopf ist Geschäftsführer des Ingenieurbüros GROSKOPF Rescue Engineering Consulting, welches sich seit 2009 im Bereich der Veranstaltungssicherheit etabliert hat und mittlerweile mit Sitz in Berlin und Köln tätig ist.
Der gebürtige Mainzer war ab 1996 im aktiven Rettungsdienst und im Rettungsdienst-Management tätig, 2006 schloss er erfolgreich sein Studium des Rettungsingenieurwesens an der FH Köln ab. Schon im Studium galt sein besonderes Interesse (Groß-) Veranstaltungen und ihren sicherheitstechnischen Anforderungen, insbesondere an die Kommunikationstechnik. Daraus entwickelte sich die Grundlage für die heutige Beratungstätigkeit. Neben anderen Zusatzqualifikationen ist die operativ-taktische Stabsausbildung (OPT 2) für die »Mobile Führungsunterstützung (MoFüSt) Rheinland« an der Akademie für Krisenmanagement (AKNZ) und ein Seminar »Räumungssimulation- und Bewertung der Personensicherheit« an der FH Köln zu erwähnen.
Die Liste der betreuten Veranstaltungen reicht von Laufveranstaltungen, ein- und mehrtägigen Festivals, Stadtfesten, Public Viewings, Konzerten und v.a. Dabei werden Veranstalter umfassend im Bereich der umfassenden Sicherheitskonzeption, des sicherheitsrelevanten Location-Scoutings, eines zielführenden Genehmigungsverfahrens, der konzeptkonformen Aufbau-Koordination sowie der Veranstaltungskoordination und –leitung begleitet.
Frank Hilbricht (Fachschule für öffentliche Verwaltung NRW)
Frank Hilbricht ist Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen und gehört seit 2005 dem höheren Dienst an. In verschiedenen Funktionen hat er umfängliche Erfahrungen mit der Planung, Durchführung, Leitung und Nachbereitung von polizeilichen Einsätzen anlässlich von Großveranstaltungen und Versammlungen gemacht. Dabei war er u.a. regelmäßig auch als Verantwortlicher für die Polizei in das Verfahren rund um die Entwicklung und Genehmigung der notwendigen Sicherheitskonzepte eingebunden. In seine Zuständigkeit fiel zudem die Entwicklung von organisationsübergreifenden Einsatzkonzeptionen zur Gewährleistung der Sicherheit in stark kriminalitätsbelasteten Bereichen in der Kölner Innenstadt.
Er hat als polizeilicher Experte an dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ teilgenommen und referiert wiederkehrend zu dieser Thematik an der Deutschen Hochschule der Polizei.
Aktuell ist er als Dozent im Bereich der Polizeiwissenschaften an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung tätig.
Martin Houbé (Special Security Services Deutschland SSSD GmbH)
Martin Houbé ist Geschäftsführer von Special Security Services, einem seit 25 Jahren weltweit agierenden Sicherheitsunternehmen. das auf Veranstaltungssicherheit und Crowd Management spezialisierte Unternehmen gehört zu den Marktführern in diesem Segment.Er ist seit 20 Jahren im nationalen und internationalen Tourneegeschäft zu Hause und koordiniert dort die Sicherheitsdienstleistungen der Welt- und Europatourneen zahlreicher Künstler wie Luciano Pavarotti, The Rolling Stones, Madonna oder U2.Martin Houbé konzipiert seit Jahren Schulungen und Trainings für Sicherheitskräfte und führt diese durch. Er setzt sich in verschiedenen Gremien für die Verbesserung der Qualifizierung und die Einführung von nationalen und internationalen Standards in der Ausbildung von Sicherheitspersonal bei Veranstaltungen ein.
Hans-Joachim Kensbock-Rieso
Hans-Joachim Kensbock Rieso war 45 Jahre Polizeibeamter in Nordrhein Westfalen. Davon 36 in leitenden Funktionen. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Spezialeinheiten und beteiligte sich als Ausbildungsleiter und Berater des Afghanischen Innenministers zwei Jahre am Polizeiaufbau in Afghanistan. Später leitete er große Polizeiinspektionen in Düsseldorf. Er war zuständig für die Polizeiführung bei Entführungen, Erpressungen und Geiselnahmen sowie die Planung und Durchführung von Großeinsätzen wie dem Rosenmontagsumzug und der Düsseldorfer Rheinkirmes. Zuletzt leitete er 6 Jahre lang die Polizeieinsätze anlässlich der Bundesligaspiele von Fortuna Düsseldorf.
Dr. Angelika Kneidl (accu:rate GbR)
Nach ihrem Informatikstudium an der TU München arbeitete Dr. rer. nat. Angelika Kneidl als ITConsultant in der Finanzdienstleistungsbranche. 2009 kehrte sie an die Technische Universität München zurück und promovierte zum Thema Personenstromsimulation. 2014 gründete sie das Unternehmen accu:rate, ein Spin-Off der Technischen Universität München. Seit 6 Jahren erforscht sie das Verhalten von Personen in Bezug auf Wegefindung und Modellierung von Personen am Computer, seit zwei Jahren arbeitet sie eng mit Sicherheitsplanern von Veranstaltungen zusammen. Dabei liegt ihr Schwerpunkt darin, gemeinsam mit Sicherheitsexperten unter Einsatz von Simulationen die Planung von Veranstaltungen zu verbessern und damit deren Sicherheit zu erhöhen.
Dipl.-Psych. Laura Künzer (Team HF)
Laura Künzer (Diplom-Psychologin) arbeitet zu Themen rund um „Mensch und Sicherheit“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Human Factors Psychologie, Psychologie in der Stabsarbeit und im Bevölkerungsschutz, Human Factors in Evakuierungen und Räumungen sowie Sicherheit bei Großveranstaltungen aus psychologischer Sicht. Laura Künzer promoviert im Forschungsbereich Warnungen und Alarme zum Thema „Farben im Kontext von Gefahr und Sicherheit“. Des Weiteren arbeiten sie in Forschungsprojekten und führt Seminare und Workshops durch. Sie arbeitet seit 2009 im Team HF, in dem sie 2014 Partnerin der Team HF PartG wurde. Seit 2009 arbeitet Laura Künzer außerdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle interkulturelle und komplexe Arbeitswelten der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.
Stefan Leitmannslehner (zaehlwert solutions)
Mag. Stefan Leitmannslehner studierte Nachrichtentechnik & Elektronik und danach Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien. Er war beim Austrian Institute of Technology (AIT) in der Mobilitätsforschung tätig und spezialisierte sich dabei auf automatische Personenzählsysteme sowie auf agentenbasierte Personenstromsimulationsprogramme für Entfluchtungsanalysen. Stefan Leitmannslehner entwickelte das Qounts® System, ein Smartphone & Cloud basiertes mobiles Zählsystem zur Erfassung von Besucherzahlen von Veranstaltungen in Echtzeit. Gemeinsam mit Ko-Gründer Benjamin Erhart gründete er im Jahr 2011 das Unternehmen zaehlwert solutions KG mit Sitz in Wien sowie Zweigstellen in Salzburg und München.
Stephan Leukert (VON ZUR MÜHLEN’SCHE GMBH)
Stephan Leukert war nach seiner Dienstzeit als Offizier des Heeres in verschiedenen Bereichen der privaten und betrieblichen Sicherheit beschäftigt. Seit 2011 ist der Diplom-Staatswissenschaftler und Sicherheitsfachwirt (FH) als Sicherheitsberater bei der Von Zur Mühlen’sche GmbH in Bonn tätig. Dort ist er u.a. verantwortlich für die Aufgabenbereiche „personelle Sicherheitsdienstleistungen“, „Notfall- und Krisenmanagement“ sowie „Luftsicherheit“. Zu letzterem Bereich gehört natürlich auch das Thema „Drohnen“, das in letzter Zeit für viel ( vielleicht unnötige?) Aufregung sorgt und über das Herr Leukert referiert.
RA Volker Löhr
RA Volker Löhr, 1959 in Dortmund geboren, studierte Rechtswissenschaften in Freiburg i.Br. Seit 25 Jahren ist er als Rechtsanwalt im In- und Ausland tätig. Mit seiner Bonner Kanzlei betreut er über 200 Veranstaltungszentren, die größten deutschen Messegesellschaften und Kongresszentren, den Deutschen Fußballbund – DFB, die Deutsche Fußballliga – DFL und zahlreiche Fußballstadien. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die organisatorische und sicherheitsrechtliche Begleitung von Großveranstaltungen, die Implementierung von Sicherheitskonzepten und das Vertragsmanagement rund um die Veranstaltung.Löhr ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema Veranstaltungsrecht und Autor des BB-Rechtskommentars „Löhr/Gröger Bau und Betrieb von Versammlungsstätten“.
Birgit Lösche (Stadt Gelsenkirchen)
Diplom Verwaltungswirtin Birgit Lösche ist als Leiterin des Koordinierungsgremiums für Großveranstaltungen bei der Stadtverwaltung Gelsenkirchen beschäftigt und zuständig für verschiedene Großveranstaltungen, z.B. „VivaWest Marathon“ und „Rock im Revier“. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 setzte sie sich erstmalig 2004 mit dem Thema (Groß-)veranstaltungen auseinander. Im Rahmen dieser Projektarbeit betreute sie Public Viewing-Veranstaltungen und war als Veranstaltungsleiterin des Fan Festes tätig. Im Anschluss daran beteiligte sie sich an der Umsetzung weiterer Veranstaltungen wie bspw. „Schachtzeichen“, „Still-Leben A40“, „!SING – Day of song“ und „Kulturkanal“. Nach den Geschehnissen der Love Parade 2010 engagierte sich Frau Lösche in der Projektgruppe „Sicherheit bei Großveranstaltungen im Freien“.
Roland Meier (VDS GmbH)
Geboren 1971, seit 1989 in den verschiedensten Bereichen der Veranstaltungs- und Sicherheitsbranche tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählt seit 2001 die Beratung, Erstellung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten für verschiedenste Veranstaltungsarten und -größen. Er ist Fachreferent für Security im Lehrgang für „Sicherheitsfachpersonen für Versammlungsstätten“ sowie Mitglied des Prüfungsausschusses der TÜV Saarland-Gruppe. Er berät Unternehmen, Behörden, Betreiber und Veranstalter und erstellt Gutachten als Freier Sachverständiger für Veranstaltungssicherheit. Er hat erfolgreich die VDE-Prüfung als „Qualifizierte Person für Blitzschutz bei Veranstaltungen im Freien und Zelten“ absolviert und ist Geschäftsführer der VDS GmbH – Veranstaltung | Dienstleistung | Sicherheit in München. Roland G. Meier leitet seit 2013 als Verbundkoordinator das BMBF-Forschungsprojekt “MultikOSi” zur Sicherheit von Großveranstaltungen und ist seit Gründung des Bundesverbandes Veranstaltungssicherheit dessen Erster Vorsitzender.
Jörg Mokry (Löwen Sicherheit)
Jörg Mokry ist seit 1990 als Inhaber der Löwen Sicherheit im professionellen Veranstaltungsordnungsdienst tätig. Seit 2009 arbeitet er als ehrenamtlicher Prüfer für die IHK-Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe. 2014 wurde er Mitglied im Arbeitskreis für den Veranstaltungsordnungsdienst des BDSW. Im Laufe seiner Karriere erstellte er eine Vielzahl von Sicherheitskonzepten, u.a. für das WM Stadion Leipzig 2006 und das Lichtfest 2014 der Stadt Leipzig. Zusätzlich war Mokry auch international tätig, bspw. als Head of Security für den National Day 2014 in Doha, Katar.
Lars Rottenburger (Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Nordrhein)
Lars Rottenburger begann seinen beruflichen Werdegang im DRK als Rettungsassistent. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er viele Großveranstaltungen rettungsdienstlich begleitet. Das Studium an den Universitäten Augsburg, Konstanz und München in Politik-, Verwaltungswissenschaft und Staatsrecht hat er als Diplom-Politologe Univ. abgeschlossen. Parallel engagierte er sich ehrenamtlich u.a. in der sanitätswachdienstlichen Betreuung und in der Einsatzleitung bei Großveranstaltungen. Ergänzend hat Herr Rottenburger die Führungskräftequalifizierung im DRK absolviert. Im Rahmen seiner Tätigkeiten in der Versicherungswirtschaft und bei verschiedenen mittelständischen Unternehmen und Dienstleistern konnte er seinen Erfahrungshorizont in der Organisation von (Groß-)Veranstaltungen kontinuierlich erweitern. Seit 2012 ist er im Rahmen seiner Funktionen im DRK-Generalsekretariat und beim DRK-Landesverband Nordrhein u.a. für das Themenfeld Sanitätswachdienst bei (Groß-)Veranstaltungen zuständig. Seit 2014 leitet er beim DRK-Landesverband Nordrhein die Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums Großveranstaltungen. Herr Rottenburger ist Mitautor von mehreren Fachbüchern.
Dr. Simon Runkel (Universität Heidelberg, geographisches Institut)
Dr. Simon Runkel arbeitet seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Humangeographie am Geographischen Institut der Universität Heidelberg. Er studierte an der Universität Marburg, der University of California in Los Angeles und an der Universität Bonn zuvor Geographie, Friedens- und Konfliktforschung, Psychologie und Kunstgeschichte. Im Jahr 2015 promovierte er an der Universität Bonn mit einer Arbeit zum Thema Crowd Management. Eine sozialgeographische Untersuchung zur räumlichen Organisation der Unfallvermeidung und der Sicherung von Ereignissen mit Menschenmassen.

Seine bisherigen Forschungsinteressen liegen im Bereich der kritischen Humangeographie und fokussieren Themen wie Sicherheit und Risiko, Religion und Moral sowie Ästhetik und Raumwahrnehmung.

RA Daniel Schlatter (IVVM Schlatter)
Daniel Schlatter ist nach dem Studium der Rechtswissenschaften und dem Referendariat beim Landgericht Konstanz seit 2005 in eigener und seit 2007 in der Rechtsanwaltspartnerschaft Schlatter & Zahl in Konstanz als Rechtsanwalt tätig. Die Tätigkeitsschwerpunkte bilden Beratung und Vertretung in gewerberechtlichen und bauordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahren und die veranstaltungsrechtliche Vertragsgestaltung.
Bereits während des Studiums war Daniel Schlatter als Konzerthelfer und Assistent der Veranstaltungsleitung tätig. Ab 1998 konnten eigenverantwortlich als Technischer Leiter oder Veranstaltungsleiter Publikumsveranstaltungen durchgeführt werden. Die Qualifikation zum Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik und zur Fachperson für Blitzschutz bei Veranstaltungen und in Zelten rundet das technische Profil ab.
Sicherheitskonzeptionen und Sicherheitsmanagement für Hallen und viele verschiedene Veranstaltungsformen gehören schon seit 2002 zu seinem Aufgabenalltag – seit 2012 als zertifizierter Event Security & Safety Manager (IBIT/Bucks). Mit der Materie Eventverkehrsplanung und Verkehrsmanagement als Teil einer integrierten Sicherheitskonzeption bei Großveranstaltungen befasst er sich seit 1999.
Inzwischen wird bei über 200 Hallenveranstaltungen und mehr als 25 Open Airs und Stadtfesten auf die Erfahrung und das Kompetenznetzwerk von Daniel Schlatter gesetzt.
Andreas Schomborg (PTV Transport Consult)
Andreas Schomborg studierte an der Universität Osnabrück Geografie. Seit 2001 ist er für die PTV Group als Projektleiter Verkehrstechnik und -planung tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten liegt seit 2008 auf der Planung von Veranstaltungsverkehren.Hier ist es insbesondere die Simulation von Fußgänger- und Fahrzeugströmen, die im Fokus der Projektarbeit liegt. Er konnte seine Erfahrung bereits bei der Planung von Bundesligastadien, Olympischer Spiele, oder Formel 1-Events einbringen. Zuletzt war er zudem im Forschungsprojekt BaSiGo aktiv.
Fabian Schulte-Terboven (IBIT GmbH)
Fabian Schulte-Terboven war Geschäftsführer der deutschen und australischen Niederlassung der eps Gruppe, einem führenden Anbieter von temporären Infrastrukturdienstleistungen für Großveranstaltungen aller Art mit weiteren Niederlassungen in Skandinavien, Polen, der Schweiz, Italien, Brasilien und den USA.In den letzten 20 Jahren hat er in vielen verschiedenen Bereichen der Konzeption und Realisation von Großveranstaltungsprojekten in Europa und Australien mitgewirkt, unter anderem in der Rolle des Produktionsleiters, des Site Coordinators und des Finanzcontrollers.
Prof. Dr. Armin Seyfried (Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich Supercomputing Centre)
Armin Seyfried studierte Theoretische Physik an der Bergischen Universität Wuppertal. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Dynamik von Personenströmen, Brand- und Verkehrssimulationen mit Fokus auf Anwendung in der Sicherheitsforschung. Im Bereich der Fußgängerdynamik beschäftigt er sich mit Experimenten und Modellen zur Bewegung von Fußgängern bei großen Ansammlungen, der Orientierung und Routenwahl sowie Aspekte kollektiven Handelns. Seit 2004 arbeitet er am Jülich Supercomputing Centre des Forschungszentrums Jülich an dem er die Abteilung „Civil Security and Traffic“ aufbaute. Ferner ist Armin Seyfried Professor nach dem Jülicher Modell an der Bergischen Universität Wuppertal und leitet das Lehr- und Forschungsgebiet „Computersimulation für Brandschutz und Fußgängerverkehr“.
Björn Uhr (Feuerwehr Düsseldorf)
Im Jahr 2005 Beginn des Studiums der Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Abschluss “Bachelor of Science” im Jahr 2009. Im Jahr 2009 Beginn der Tätigkeit im gehobenen, feuerwehrtechnischen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Düsseldorf, zunächst im Bereich “Vorbeugender Brandschutz” und im Einsatzdienst als Führungsdienst sowie im Brandsicherheitswachdienst bei Veranstaltungen als Leiter der Brandsicherheitswache und Einsatzleiter. Seit 2014 Mitarbeiter der geschäftsführenden Stelle für Veranstaltungen der Feuerwehr Düsseldorf und damit verantwortlich für die vorbereitende Planung von allen Veranstaltungen (indoor wie outdoor) im Hinblick auf die Anforderungen von Feuerwehr, Rettungs- und Sanitätsdienst sowie Belange des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes.
Wim van Oorschot (Polizeiakademie der Niederländischen Nationalpolizei)
Bereits seit 1986 begleitet Wim van Oorschot in verschiedenen polizeilichen Positionen nationale und internationale Fußballspiele. So war er beispielsweise als Berater an diversen Worldcups beteiligt. Im Rahmen der Europameisterschaft 2000 koordinierte und evaluierte er als Mitglied des National Police Projects 3,5 Jahre lang strategische, organisatorische und operative Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit. Neben seiner Arbeit im Fußball war Wim van Oorschot an weiteren Großveranstaltungen, Festivals und groß angelegten Demonstrationen in den Niederlanden und Europa tätig.
Aktuell ist er als Programm-Manager am Lehrstuhl für öffentliche Ordnung der niederländischen Polizei Akademie beschäftigt. Das dort ansässige internationale Expertenteam hat sich auf polizeiliche Einsätze bei Großveranstaltungen und die Methode der sog. Peer Reviews spezialisiert.
RA Thomas Waetke (EVENTFAQ)
Thomas Waetke ist Rechtsanwalt seit 2003, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht seit 2008 und seit 20 Jahren im Veranstaltungsbereich (Sicherheitsdienst, Veranstalter,Aufbau/Abbau, Planungen) tätig. Er berät u.a. Unternehmen aus der Event-, Film- und Musikbranche rund um das Veranstaltungsrecht, z.B. Veranstalter, Agenturen, Technikvermieter, Dienstleister, Betreiber von Versammlungsstätten, Genehmigungsbehörden u.a. schwerpunktmäßig bei der Vertragsgestaltung und in der Planungsphase. Er ist außerdem Herausgeber und Autor des „Rechtshandbuch der Veranstaltungspraxis“ und Co-Autor in verschiedenen Büchern zum Veranstaltungsmanagement und Veranstaltungstechnik und des Themenportals www.eventfaq.de. Zudem ist der Dozent
und Referent bei verschiedenen Aus- und Fortbildungsinstitutionen und Berufschulen im Veranstaltungsrecht, Medienrecht und Urheberrecht, z.B. an der Europäischen Medien und Event-Akademie Baden-Baden, Media GmbH Stuttgart, ebam, Internationale Event- & Congress-Akademie, International School of Management, medien-praxis, usw.
Markus Wiersch (KEG Karlsruhe Event GmbH)
Markus Wiersch (Karlsruhe Event GmbH) arbeitet seit 1991 im Eventbereich und sammelte Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Musikindustrie.
Im Jahr 2000 spezialisierte er sich auf die Planung und Koordination von Sicherheitsstrukturen und -maßnahmen bei Großveranstaltungen.
Seit 13 Jahren ist er in der Produktionsleitung verantwortlich für die Planung und Durchführung des Sicherheitskonzepts von DAS FEST in Karlsruhe.
Seit 2014 wirkt er als stellvertretender Geschäftsführer bei der Karlsruhe Event GmbH mit den Arbeitsschwerpunkten Projektleitung und Koordinator für Infrastruktur und Sicherheit für Großveranstaltungen der Stadt Karlsruhe.
Markus Wiersch ist seit 2002 Mitglied beim Europäischen Festivalverband YOUROPE und der Yourope Event Safety (YES) Group.
2008 zertifiziert in Festival, Stadia and Venue Safety (Bucks new university)
2013 zertifizierter Event Security & Safety Manager (IBIT / Bucks).
Adrian Zemp (Stadtpolizei Zürich, Fachstelle Crowd Management)
Nach der Berufslehre als diplomierter Automechaniker erfolgte 1990 der Eintritt in die Polizeischule. Nach 9 Jahren im Streifendienst folgten 4,5 Jahre als Detektiv in der Kriminalpolizei. 2003 Mithilfe beim Aufbau der neuen Organisation Analyse, Planung und Einsatzunterstützung. Seit 2010 stellvertretender Leiter des Kommissariats Lagezentrum und Operationen. Ausbildungen und Spezialkenntnisse in den Bereichen Informations- und Einsatzleitsysteme, Führungsunterstützung und Katastrophenmanagement, ist Mitglied des Führungsstabes des Stadt Zürich. 2013/14 absolvierte er am IBIT und AKNZ div. Ausbildungen in Event Safety & Security Mgmt und gründete die Fachstelle Crowd Management. Diese leitet er in einem 50%-Pensum und ist für die Prüfung und Beurteilung von Gesuchen, Plänen und Sicherheitskonzepten von Grossveranstaltungen zuständig. Für das Züri Fäscht 2013 hat er das Sicherheitskonzept erstellt.
Ralf Zimme (Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH)
Ralf Zimme ist seit 1987 in der Veranstaltungsbranche tätig. Seither arbeitete er als Production- und Stagemanager sowohl lokal als auch im Tourneegeschäft. Seit ihrer Inbetriebnahme 2005 war er Leiter für Veranstaltungstechnik und Sicherheitsmangement der ESPRIT arena Düsseldorf und bekleidet seit 2014 die übergeordnete Stabstelle Sicherheitsmanagement für Düsseldorf Congress Sport & Event.Ralf Zimme ist u.a. Content Board Member der YOUROPE Event Safety (YES) Group, einem Zusammenschluss von über 70 europäischen Festival-Veranstaltern zu Veranstaltungssicherheitsfragen.Mit seiner über 25-jährigen Erfahrung in der Livemusik- Branche ist er heute einer der führenden Fachleute für Sicherheits- und Räumungskonzepte für Veranstaltungen.

Im Zuge der Vertiefung der eigenen Qualifizierung hat er nach einer Meisterausbildung 1999, 2013 das Studium „Crowd and Safety Management, BA“ in England abgeschlossen.