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Programm

Das Fachtagungsprogramm als PDF-Datei: Download

Dienstag, den 22. November 2016

  • 08.00 Uhr Registrierung & Empfang
    Raum: Foyer
  • 09.30 Uhr Eröffnung & Key-Note

    Raum: 12. Mann
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH), Roland Meier (VDS GmbH)
    Inhalt: tba

  • 10.00 Uhr Eröffnungsvortrag: Veranstaltungen in Zeiten wie diesen

    Raum: 12. Mann
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH)
    Inhalt: Die Veranstaltungsbranche blickt auf ein unruhiges Jahr zurück. Nicht ganz eine Woche nach dem Ende der letzten Fachtagung wurde eine der diskutierten “Herausforderungen 2016″ Wirklichkeit: Der Terror hatte die Veranstaltungswelt erreicht. Bis zuletzt hat uns das Thema in vielen Facetten begleitet: ob Räumung eines Festivals aufgrund eines Amoklaufs in einem benachbarten Einkaufszentrum oder Anschlagsversuch auf ein kleines Marktfest in einem Ort, von dem vermutlich die wenigsten schon einmal gehört haben (Ansbach) – das Thema ist in der Veranstaltungswelt angekommen.
    Aber auch das Wetter war ein ständiger Begleiter, meist in direkter Verbindung mit der Frage, wann es Zeit ist “Stopp” zu sagen. Zuletzt haben uns einige interessante Urteile beschäftigt: wie verhält es sich denn eigentlich mit der Eigenverantwortung des Besuchers? Ist er für sein Handeln womöglich sogar verantwortlich? Der Einführungsvortrag gibt einen Überblick über das abgelaufene Veranstaltungsjahr und stellt die – daraus resultierenden – Themen der Tagung vor.

  • 11.00 Uhr Kaffeepause
    Raum: Ausstellerbereich / 12. Mann
  • 11.15 – 16.45 Uhr Themenstrang 1:
    Dienstleister, Infrastruktur, Sicherheitskultur – Herausforderungen & Möglichkeiten
Spricht man über „Veranstaltungssicherheit“, ergeben sich häufig zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen: eine technische mit Fokus auf strukturelle Sicherheit und dem Schutz der Mitarbeitenden und eine mit Fokus auf die Lenkung der Besucher und das Notfallmanagement. Idealerweise muss dies aber natürlich eng miteinander verknüpft werden. Nicht nur, weil strukturelle Sicherheit natürlich auch eng mit der Sicherheit der Besucher verknüpft ist, sondern weil die beteiligten Dienstleister eine wesentliche Rolle im Rahmen der Notfallplanung haben (sollten).
Dieser Themenstrang beschäftigt sich aus diesem Grund mit Fragen, die beide Aspekte betreffen und soll dazu dienen, das Thema „Produktion“ mehr als bisher aus der technischen Ecke herauszuholen und als wesentlichen Bestandteil einer ganzheitlichen Veranstaltungssicherheit zu integrieren. Der Produktionsstrang richtet sich explizit auch an Dienstleister aus dem Bereich Infrastruktur und Technik, an Produktionsleiter, Technische Leiter etc., genauso aber auch an Genehmigungsbehörden, Veranstalter und Agenturen.

11.15 Uhr Einführungsvortrag: Dienstleister, Infrastruktur, Sicherheitskultur – Herausforderungen & Möglichkeiten

Raum: 12. Mann
Referent: Falco Zanini (Event Safety)
Inhalt: Der Einführungsvortrag beschäftigt sich mit der Position der Infrastruktur und der Dienstleister im Rahmen der Sicherheitsarchitektur von Veranstaltungen. Dies betrifft die infrastrukturelle Sicherheit genauso wie die Einbindung der Dienstleister in die Notfallplanung der Veranstaltung: Ob Gastronomiepersonal oder Site-Crew – neben den Besuchern gibt es eine Vielzahl von Personen auf dem Veranstaltungsgelände, für die die Notfallplanung der Veranstaltung in gleichem Maße relevant ist – die aber nicht alle in gleichem Maße eingebunden werden.

12.15 Uhr Mittagspause

Raum: Bistro Nordtribüne

13.15 Uhr Personenzählsysteme

Raum: 12. Mann
Referent: Norbert Labudda (fulfil engineering)
Inhalt: Möglichkeiten der Personenzählung gibt es viele – aber welche macht in welchem Umfeld Sinn? Eine Schranke? Eine App? Ein Handklicker? Und macht Zählen eigentlich überhaupt immer Sinn? Der Vortrag stellt die verschiedenen Möglichkeiten mit ihren jeweiligen Vor- & Nachteilen vor und lädt ein zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.

14.15 Uhr Hören im Stress

Raum: 12. Mann
Referent: Eckhard Beste (hearsafe)
Inhalt: Jeder kennt die Situation: man wird angefunkt (wenn man Glück hat und schlau genug ist, alles andere abzuwehren, nur auf einem Funkgerät), das Mobiltelefon klingelt, kurz danach das Festnetztelefon im Bürocontainer. Gleichzeitig reden alle durcheinander und irgendjemand versucht auch noch, eine natürlich dringende Information persönlich abzufragen. Man geht nach draußen, um etwas Ruhe zu haben und in dem Moment beginnt die Band …wie viel bleibt in solchen Situationen tatsächlich hängen und was kann man tun, um das Hören – und damit das Kommunizieren – besser zu organisieren?

15.15 Uhr Kaffeepause

Raum: Ausstellerbereich / 12. Mann

15.45 Uhr Fliegen(gehen)de Bauten

Raum: 12. Mann
Referent: Matthias Moeller (Prolyte Group)
Inhalt: Das Thema „Wind“ und „Material“ bleibt scheinbar ein Ewiges. Dabei geht es nicht nur um die Fragen der Standsicherheit kleinerer Aufbauten, sondern auch um die Frage von Wind, Windböen, Windspitzen und natürlich einer Vorhersage, die insbesondere durch „bis zu“ Angaben geprägt ist. Nach einem kurzen Überblick über geltende Gesetze und Regularien, zeigt der Vortrag an Beispielen aus der Praxis aber auch die alltäglichen Herausforderungen und den unterschiedlichen Umgang damit auf.

Der Themenstrang „Forschung“ ist ein direktes Ergebnis der letztjährigen Konferenz. Aufgrund des großen Interesses aber auch der genauso großen Wissenslücken widmen wir dem Thema dieses Mal einen ganzen Tag. Angefangen mit allgemeinen Fragen zur Forschung („wie funktionieren Forschungsprojekte?“ „Wie wird man Teil eines Projektes?“) über die Vorstellung ganz konkreter Ergebnisse aktueller oder gerade beendeter Projekte, wollen wir Forschende, Endanwender und Interessierte zusammenbringen. Der Forschungsstrang richtet sich an alle, die im Rahmen der Veranstaltungsplanung aktiv sind und nach neuen Lösungen suchen, die sich über neue Ansätze informieren möchten und natürlich auch an die, die mit dem Gedanken spielen, in Forschungsprojekten selbst aktiv sein zu wollen.

12.15 Uhr Mittagspause

Raum: Bistro Nordtribüne

13.15 Uhr Über das Zusammenwirken von sozialen Normen und räumlichen Strukturen in Personenleitsystemen

Raum: S2
Referent: Prof. Armin Seyfried (Forschungszentrum Jülich), Dr.Anne Sieben (Ruhr-Universität Bochum)
Inhalt: An Flughäfen und bei Konzerten kommen sie häufig zum Einsatz:
Personenleitsysteme, die die wartende Menschenmenge durch einen abgesperrten Korridor führen. Reduzieren diese Maßnahmen tatsächlich die Dichte in der Menschenmenge und machen sie das Warten angenehmer? Und welche physikalischen sowie sozialpsychologischen Mechanismen sind für die positiven Effekte von Personenleitsystemen verantwortlich?

14.15 Uhr ORPHEUS – Veranstaltungen im Kontext städtischer Infrastruktur

Raum: S2
Referent: Simon van Rennings (IBIT GmbH)
Inhalt: Was haben Veranstaltungen mit U-Bahnen zu tun? Eine ganze Menge, und zwar nicht nur, weil sich hier wie da große Menschenmengen aufhalten. Häufig finden städtische Veranstaltungen im direkten Umfeld von U-Bahn Stationen statt – was aber nicht bedeutet, dass dies auch in der Planung berücksichtigt wird. Nötig wäre dies aber in die eine Richtung (Beeinflussung des U-Bahn Betriebs durch die Veranstaltung bzw. damit einhergehende Einflüsse – z.B. plötzliche Besucherströme bei einsetzendem Starkregen) als auch in die andere: was passiert bei einem Schadenereignis in der U-Bahn Station? Das Einsatzkonzept vieler Feuerwehren sieht vor, dass in einem solchen Falle nicht der der Ereignisbahnhof angefahren wird, sondern auch die Nebenbahnhöfe – da braucht es nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, was dies für den Ablauf einer Veranstaltung bedeutet.

14.45 Uhr MultikOSi – Sicherheitskonzepte für städtische Großveranstaltungen

Raum: S2
Referent: Roland Meier (BVVS)
Inhalt: Das im Förderprogramm “Forschung für die Zivile Sicherheit II” durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung mit ca. 3,3 Millionen € geförderte Verbundforschjungsprojekt neigt sich seinem Ende zu.
Unter der Leitung der VDS GmbH – Veranstaltung | Dienstleistung | Sicherheit haben Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München, der Hochschule München, der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Koblenz in den vergangenen drei Jahren zusammen mit Software- und Netzwerkexperten der IMS Gesellschaft für Informations- und Managementsysteme mbH sowie dem Strategischen Innovationszentrum (SIZ) im Bayerischen Landeskriminalamt als assoziiertem Partner an Unterstützungssystemen für die Planung und Durchführung von städtischen Großveranstaltungen geforscht und gearbeitet.
Roland G. Meier, Geschäftsführer des VDS GmbH – Veranstaltung | Dienstleistung | Sicherheit aus München, der das Projekt seit dem Start im September 2013 koordiniert hat, präsentiert das Vorhaben, die Partner mit ihren Schwerpunkten und natürlich die Ergebnisse sowie die künftigen Verwertungsabsichten.
Weitere Informationen zu MultikOSi erhalten Sie unter: www.vds-veranstaltung.de/forschung-multikosi sowie unter www.multikosi.de.

15.15 Uhr Kaffeepause

Raum: Ausstellerbereich / 12. Mann

15.45 Uhr Sicherheit durch Apps

Raum: S2
Referent: Markus Mölter (MoSeven)
Inhalt: Glaubt man den Schlagzeilen, könnte man glauben, dass „Apps“ alle Probleme lösen – von der Vermeidung hoher Personendichten bis hin zu störungsfreier Kommunikation usw. Am Beispiel ausgewählter Apps sollen auch hier die jeweiligen Grenzen und Möglichkeiten aufgezeigt werden.

Im Rahmen der aktuellen Sicherheitsplanung für Veranstaltungen kommt man leider am Thema „Bedrohungsszenarien“ nicht mehr vorbei. Das bisherige Standardszenario „Bombendrohung“ muss um weitere Bedrohungslagen und ggf. tatsächliche Maßnahmen zur Minimierung des Risikos ausgeweitet werden. Welche Maßnahmen aber sinnvoll sind und was der Veranstalter tun kann bzw. welche Rolle die Polizei hierbei spielt, sind Inhalte des Themenstrangs „Bedrohungslagen“.
Die Diskussion kann aber nicht geführt werden, ohne gleichzeitig über die Rolle der beteiligten Personen zu sprechen – im Veranstaltungskontext sind dies vor allem die Kräfte der Sicherheitsdienste bzw. der Veranstaltungsordnungsdienste (VOD). Hier ist ein Umdenken gefragt und auch bereits im Gange, das sowohl aus Sicht der Dienstleister als auch potentieller Auftraggeber beleuchtet wird.

11.15 Uhr Einführungsvortrag: Panzersperren, Rucksackverbot und Polizeipräsenz – Welche (sinnvollen) Möglichkeiten haben Veranstalter?

Raum: S3
Referent: Hans-Joachim Kensbock-Rieso
Inhalt: Die aktuellen Medien sind gefüllt mit Berichten über “zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen” – Aber welche dieser Maßnahmen machen überhaupt Sinn? Welche sind schön auf Fotos anzuschauen, führen aber eigentlich nicht zum gewünschten Ergebnis oder – viel schlimmer – haben sogar noch negative Konsequenzen? Und was ist besser – Rucksackverbot oder Einfahrtssperren? Besser ausgebildetes Personal oder einfach mehr Kräfte? Mehr Polizei? Mehr technische Sperren? Im Vortrag werden aktuelle Beispiele zur Diskussion gestellt und das Für und Wider momentan häufig umgesetzter Maßnahmen aufgezeigt.

12.15 Uhr Mittagspause

Raum: Bistro Nordtribüne

13.15 Uhr RUN-HIDE-TELL: Umgang mit dem Thema Bedrohungsszenarien in Großbritannien

Raum: S3
Referent: Chris Kemp (Mind over Matter Consulting)
Inhalt: Das UK NacTso (National Counter Terrorism Security Office) empfiehlt eine neue Methode, um in großen Menschenansammlungen so viele Leben wie möglich zu retten. Es nennt sich RUN-HIDE-TELL. Die Strategie wurde von Anti-Terror-Organisationen eingeführt und soll vor allem dazu dienen, gefährlichen Situationen zu entkommen. Da Terroristen auch zur „Sicherheit“ auf bereits leblose Körper schießen, ist das „Sich-tot-stellen“ längst keine Option (Vermeidungsstrategie) mehr. Und vor dem Hintergrund, dass Terroristen mittlerweile immer öfter wartende Personengruppen vor Geschäften, Veranstaltungshallen oder Festivals ins Visier nehmen, ist es wichtig die Wirksamkeit des Run-Hide-Tell-Prinzips zu untersuchen.
Diese Session konzentriert sich auf die Methode, die sich hinter dem Konzept verbirgt und testet diese in verschiedenen Szenarien. Durch Miteinbeziehung stellen die Teilnehmer fest, welche Aspekte für die eigene Veranstaltung umsetzbar sind und nehmen praxisbezogene Aspekte mit, die sie in ihre Planung einbeziehen können.

14.15 Uhr Predictive Profiling

Raum: S3
Referent: Gerad van Duykeren (Crowd Care)
Inhalt: Können wir erkennen, ob jemand Böses im Schilde führt? Das Konzept des Predictive Profiling will uns die Anhaltspunkte hierzu geben: Worauf muss ich achten? Welches Verhalten ist “auffällig”, welches “normal”? Gerard van Duykeren stellt Möglichkeiten und Grenzen vor und erklärt, was es braucht, um Sicherheitspersonal in diesem Thema zu schulen.

15.15 Uhr Kaffeepause

Raum: Ausstellerbereich/ 12. Mann

15.45 Uhr Umdenken in der Veranstaltungsbranche – Der VOD als Teil der Sicherheitsarchitektur

Raum: S3
Referent: Stephan Leukert (VON ZUR MÜHLEN’SCHE GmbH)
Inhalt: Das Thema „Sicherheit bei Veranstaltungen“ beinhaltet zu einem nicht geringen Anteil die Frage nach qualifizierten Sicherheitsdienstleistern und –personal. Dabei entstehen in Deutschland in diesem Bereich mehrere Probleme, z.B.:

  • Geringe rechtliche Anforderungen an das Sicherheitspersonal und den Unternehmer
  • Niedriges formales Ausbildungsniveau
  • Extrem heterogener Markt (ca. 4.000 Dienstleister)
  • Enormer Preiskampf, der sich direkt auf die Qualität und Entlohnung der Mitarbeiter
    sowie der Dienstleistung auswirkt
  • Starker Preisdruck auch durch Veranstalter selbst

Eine mangelhafte Beschreibung der Anforderungen sowie das Vergabekriterium Preis seitens der Veranstalter hat regelmäßig zur Folge, dass unqualifiziertes Sicherheitspersonal zum Einsatz kommt und rechtliche Vorgaben, z.B. hinsichtlich der Arbeitszeit, Pausenregelung oder Pflicht zur Erstellung einer Dienstanweisung, nicht beachtet werden.
Andererseits tragen die Dienstleister selbst nicht viel zur Verbesserung dieser Situation bei. Der stark zerklüftete Markt und die geringen Gewinnspannen haben zur Folge, dass auf Qualität des Personals oft wenig Wert gelegt wird. Aus- und Weiterbildungen finden nur selten statt, das Personal wird häufig völlig unzureichend auf die Aufgaben vorbereitet und ausgestattet.
Es ist nicht zu erwarten, dass der Gesetzgeber an dieser Situation in naher Zukunft etwas ändern wird. Daher müssen die Auftraggeber selbst aktiv werden und bei der Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen genaue Vorgaben machen, was sie von einem Sicherheitsdienstleister erwarten, um denjenigen zu identifizieren, der zu ihren eigenen Ansprüchen passt.

  • 16.45 Uhr Neue Lösungen, Möglichkeiten, Forschungsbedarf (Podiumsdiskussion)

    Raum: 12. Mann
    Moderator: Ralf Zimme (IBIT GmbH)
    Diskutanten: Michael Grupe (ELP GmbH)
    Dr. Wolf Engelbach (Fraunhofer IAO / Uni Stuttgart IAT)
    Inhalt: Die Diskussion bringt die Themenstränge 1, 2 & 3 zusammen und soll dazu dienen Anwender, Entwickler, Forscher, Anbieter und Nutzer miteinander in Kontakt zu bringen. Es sollen nicht nur Bedarfe aufgezeigt werden, sondern auch ein Abgleich erfolgen, welche Lösungen möglicherweise bereits existent (und wenn auch nur als “Demonstrator” eines Forschungsprojektes), dem danach Suchenden aber unbekannt sind. Beginnend mit dem mobilen, bis 10kN anprallsicheren Absperrgitter bis hin zum Licht machenden, W-LAN sendenden, Personen zählenden und Durchsagen machenden Multitool – es geht nicht nur um das Wissen, welche Lösungen bereits vorhanden oder machbar sind, sondern auch um die (durchaus auch sinnvoll nutzbare) Erkenntnis (und die notwendigen Argumente), dass einiges wohl für immer ein Wunsch bleibt

18.00 Uhr Pitchpräsentation eps Innovations-Forum

Raum: ZBV-Loge
Referent: tba
Inhalt: Die Zusammenarbeit mit „Anbietern“ als Referenten birgt immer eine durchaus verständliche Zurückhaltung in Bezug auf die präsentierten Lösungen: Will da jemand nur seinen eigenen Weg „promoten“, ohne darauf einzugehen, was die anderen machen? Dieser Herausforderung müssen und wollen wir uns stellen: die vorhandenen Expertisen sind einfach zu groß, als dass wir sie ignorieren wollen würden. Daher gibt es aber einen klaren Deal: Präsentation ist Präsentation. Zum Thema und nicht zum Produkt. Anders sieht es in dieser Session aus. Hier haben Anbieter die Möglichkeit, Ihre Produkte 10 Min lang vorzustellen – ob als Vortrag, Vorführung, Diskussion etc. ist uns dabei eigentlich egal. Hier kann Werbung gemacht und Überzeugungsarbeit geleistet werden – kein Problem. Die Pitch Präsentation ist der definierte „Werbeblock“ der Fachtagung: definiert, transparent und auf absolut freiwilliger Besuchsbasis.

18.00 Uhr Sekt- und Cocktailempfang

Raum: Loge Ost

18.00 Uhr Technische Stadionführung

Raum: Außenbereich Empfang

19.00 Uhr Networkingabend

Raum: Logenbereich OST
Inhalt: Mit der Tagung möchten wir auch eine Plattform für den Austausch, für Diskussionen und für’s Netzwerken bieten. “Über den Tellerrand gucken” wird dabei im wahrsten Sinne des Wortes umsetzbar: Der Netzwerkabend ist in diesem Jahr in der Tagungspauschale enthalten und steht damit allen Teilnehmern der Tagung offen. Am ersten Abend der Tagung laden wir Sie daher zum entspannten Netzwerken ein. Lernen sie in angenehmer Atmosphäre bei Essen und Getränken Ihre Branchenkollegen besser kennen und tauschen sie interessante Informationen und Eindrücke vom ersten Veranstaltungstag und Ihrem Berufsalltag aus. Mit freundlicher Unterstützung der Agentur Ahrens begleitet DJ Jürgen Zimmermann Sie durch den Abend



Mittwoch, den 23. November 2016

  • 09.00Uhr Registrierung / Networking

    Raum: Foyer

  • 09.30Uhr Begrüßung, Zusammenfassung Tag 1 und Impulsvortrag

    Raum: 12. Mann
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH), Christoph Kuckelkorn (Gemeinnützige Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH)

  • 10.00Uhr Einführungsvortrag – Wie würden Sie entscheiden?

    Raum: 12. Mann
    Referent: RA Volker Löhr
    Inhalt: Jeder mag sich die Frage schon mal gestellt haben: “Was mache ich denn jetzt? Abbrechen oder nicht?” Oder: “Was hätte ich in einer solchen Situation gemacht?” Dabei gilt es, Situationen nicht nur mit dem gesunden Menschenverstand “richtig” zu beurteilen, sondern auch in Bezug auf eine rechtliche Betrachtung. Der Rechtsanwalt Volker Löhr hat einige dieser Entscheidungssituationen zusammengestellt und wird diese auch erläutern – allerdings nicht, bevor das Publikum entschieden hat. Unter dem Motto “Wie würden sie entscheiden” werden die Besucher der Fachtagung aufgefordert, Position zu ergreifen.

  • 11.00 – 15.00 Uhr Themenstrang 4:
    Crowd Management & Personenlenkung

11.00 Uhr DIN 18009-2 – Neuerungen bei Räumung und Evakuierung

Raum: 12. Mann
Referent: Dr. Rainer Könnecke (IST GmbH)
Inhalt: Gewährleistung der Sicherheit durch objekt- bzw. veranstaltungsbezogene Nachweise auf der Grundlage von Ingenieurmethoden des Brandschutzes –
Schutzzielorientiertes Vorgehen gegenüber bauordnungsrechtlichen Detailvorgaben

  • die Sicherheit von komplexen Gebäuden/Veranstaltungsgelände lässt sich nicht allein durch Längen- und Breitenvorgaben von Fluren/Wegen und Türen/Durchgangsbreiten festlegen
  • das Zusammenwirken von baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Maßnahmen ist ganzheitlich zu bewerten
  • die Notwendigkeit einer sicheren Räumung für alle Nutzer und die Gewährleistung von Fremdrettung geben den Rahmen für die zu erfüllenden Schutzziele vor

Welche Wege eröffnet der zweite Teil der Normenreihe DIN 18009 (Brandschutzingenieurwesen) für die Nachweisführung der Personensicherheit in Gebäuden und bei Veranstaltungen?

11.45 Uhr Räumung in großen oder komplexen Veranstaltungsorten

Raum: 12. Mann
Referent: Dr. Angelika Kneidl (accu:rate)
Inhalt: Um die Sicherheit von Veranstaltungen zu gewährleisten, gibt es Verordnungen wie die MBO für Sonderbauten sowie die MVStättVo und deren Implementierungen in den einzelnen Bundesländern. Diese Verordnungen stellen eine wichtige Basis für die Sicherheit dar, sind aber nicht immer ausreichend. Gerade beim Thema Räumung in großen oder komplexen Veranstaltungsorten ist es schwierig, mit deskriptiven Verfahren die Dynamik von Personen und deren Interaktion abzubilden. Im Vortrag möchte Dr. Kneidl einige Praxisbeispiele zeigen, in denen anhand von Simulationen überraschende Ergebnisse herausgekommen sind: Beispielsweise führen Fluchtwege, die unglücklich platziert sind, teilweise zu erheblich längeren Entfluchtungszeiten, obwohl vermeintlich mehr Fluchtwegsbreite zur Verfügung steht. So geschehen bei der Fluchtwegsplanung der HanseSail in Rostock. Hier wurden zusätzliche Fluchtwege geplant, die Simulation zeigte jedoch auf, dass die zusätzlichen Fluchtweg zu immensen Staus an der einen Stelle führten, so dass die Gesamtentfluchtungszeit stieg. Ein weiteres Beispiel beschreibt die Entfluchtung eines Eisstadions: Hier konnte mithilfe von Simulationen belegt werden, dass die vorhandenen Fluchtwege kapazitär gar nicht ausgenutzt werden können, da die Personen bereits auf den Tribünen so stark abgebremst werden, dass der Abfluss gar nicht erreicht werden konnte. Ziel ist es, für die komplexen Zusammenhänge der Dynamik von Menschen und die zeitlich-räumlichen Zusammenhänge aufzuzeigen und dafür zu sensibilisieren, dass deskriptive Verfahren alleine nicht immer ausreichend sind.

12.30 Uhr Mittagspause

Raum: Bistro Nordtribüne

13.30 Uhr Leistungsfähigkeit von Kreuzungen für den Fußverkehr

Raum: 12. Mann
Referent: Stefan Holl (Forschungszentrum Jülich GmbH)
Inhalt: In den vergangenen 100 Jahren wurden zahlreiche Studien durchgeführt mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit von Fußverkehrsanlagen wissenschaftlich fundiert zu beschreiben. Die heute geltenden Regelwerke zur Dimensionierung der Anlagen basieren in der Regel auf Untersuchungen, die bereits ein halbes Jahrhundert alt sind. Mit den damals zur Verfügung stehenden Messwerkzeugen konnte jedoch nur der uni- und bidirektionale Verkehr analysiert werden. Für Kreuzungsverkehre mit multidirektionalen Verkehrsströmen, wie sie bei Großveranstaltungen und an jedem großstädtischen Bahnhof regelmäßig vorkommen, gab es bislang keine zuverlässigen Daten.
In dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ konnten im Jahr 2013 Laborexperimente mit bis zu etwa 1.000 Probanden durchgeführt werden. Unter anderem wurden Kreuzungsverkehre mit einer Verkehrsdichte von bis zu sechs Personen pro Quadratmeter untersucht. Dabei wurden die Laufwege jeder einzelnen Person in hoher Genauigkeit erfasst. Die gewonnenen Daten erlauben erstmals, Regeln für die Bemessung der Leistungsfähigkeit von Kreuzungsverkehren herzuleiten.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die Ergebnisse der Untersuchungen.

14.15 Uhr Erfassung von Besucherverhalten auf Großveranstaltung mit Apps

Raum: 12. Mann
Referent: Ulf Blanke (ETH Zürich)
Inhalt: Mit einer Fülle an Sensorik (GPS, Beschleunigung, Gyroskop und noch viele mehr), einer enormen Rechenkapazität liefert das heutige Smartphone eine ideale Sensorplatform, um die Aktivität seines Trägers zu erfassen. Der prominenteste Fall ist sicherlich die Schritterkennung für Fitness-Anwendungen. Doch weitaus mehr ist möglich.
In diesem Vortrag wird gezeigt, wie man mit einem heutigen Smartphone das Verhalten eines Benutzers erfassen kann.
Insbesondere wird anhand des Züri Fäschts gezeigt, wie diese Technologie dem Crowd Management und Festorganisatoren
hilft ein Fest mit hunderttausenden Besuchern noch sicherer zu machen.

11.00 Uhr Von Pokémon Go bis zu den Video Days: Neue Trends und ihre Auswirkung auf die Veranstaltungsplanung

Raum: S2/3
Referent: Martin Houbè (Special Security Services)
Inhalt: Die Welt in der wir leben und damit auch die Welt, in der wir veranstalten, dreht sich ständig. Neue Phänomene tauchen auf und wir müssen damit umgehen – auch wenn wir wissen, dass im nächsten Jahr vielleicht schon niemand mehr davon spricht. Ob ‘Pokémon Go‘, der Aufstieg der Videoblogger oder neue Ausstellungs- und Messekonzepte – der Umgang mit den Veranstaltungen und ihren Besuchern erfordert neue Handlungskonzepte und Denkansätze. Bis heute erleben wir regelmäßig, dass diesem Phänomenen keine Rechnung getragen wird: eskalierende Autogrammstunden sind dabei nur eins der Beispiele. Martin Houbè wird in seinem Vortrag einige der neue Phänomene und die daraus resultierenden Erfahrungen sowie neue Planungsansätze vorstellen.

11.45 Uhr Krisen- & Massenkommunikation bei Großveranstaltungen: Von Schutzengeln und anderen Praxisentwicklungen

Raum: S2/3
Referent: Daniel Brunsch (Universität zu Köln)
Inhalt: Terrordrohungen, Unwetter und andere Risikolagen haben die Sicherheitskonzepte von Großveranstaltungen 2016 besonders auf die Probe gestellt. Vor allem starre Kommunikationskonzepte stießen in diesem Jahr wiederholt an ihre Grenzen. Einen möglichen Fortschritt bieten integrative Ansätze, welche die Ziele und Bedürfnisse der VeranstalterInnen mit denen der BesucherInnen in Einklang bringen. Dabei wird der persönlichen Ansprache eine exponierte Rolle zugeschrieben, da sie eine dynamische, unmittelbare und effektive Reaktion auf spontane Ereignisse ermöglicht. Zur Professionalisierung der in Veranstaltungskreisen erst wenig bekannten Kommunikationstechniken, findet erstmals auch der erfolgreiche europäische Massenkommunikationsansatz der Polizei (UNIVERSAL) Verwendung. Ein erster Praxisbericht zur Nutzung der neuen Konzepte bei Rock im Park sowie die Vorstellung und Diskussion weiterer (miss-)erfolgsversprechender Krisenkommunikationsformen bieten Raum, um den akuten Herausforderungen der Branche möglichst schnell und effizient zu begegnen.

12.30 Uhr Mittagspause

Raum: Bistro Nordtribüne

13.30 Uhr Social Media im Krisenmanagement: Verwendungsmöglichkeiten neben der Besucherinformation

Raum: S2/3
Referent: Stefan Martini (Bergische Universität Wuppertal)
Inhalt: Social Media wird zunehmend als Kanal zur Kommunikation mit Teilnehmenden von Veranstaltungen verwendet. Hierbei werden meist einseitig Informationen vor, während und nach einem Event an Teilnehmende versandt. Diese Kommunikation erfolgt auch in Krisenfällen, wie plötzlichen Unwetterereignissen. Im Rahmen der Krisenkommunikation werden Verhaltensanweisungen und weitere wichtige Informationen vermittelt. In diesem Zusammenhang werden die Möglichkeiten der Informations- und Datensammlung zur Entscheidungsunterstützung in Krisen häufig noch nicht vollständig ausgeschöpft. Dieser Vortrag möchte Möglichkeiten aufzeigen, welche Social Media im Krisenmanagement neben einer reinen Warnung noch bieten. Wichtige Aspekte hierbei werden die Informations- und Datensammlung sowie deren Verifikation sein. Hierzu werden Best Practice Beispiele aus den Bereichen information verification und crowdsourcing besprochen.

14.15 Uhr Krisenkommunikation – auf die Vorbereitung kommt es an

Raum: S2/3
Referent: Herbert Abels (Unicepta Communication & Consulting GmbH)
Inhalt: 100-prozentige Sicherheit gibt es bei Großveranstaltungen nicht – Sicherheitskräfte und Feuerwehr sind bestmöglich auf den Ernstfall vorbereitet. Doch nicht nur sie stehen bei einem Unglück vor großen Herausforderungen. Oft werden gerade Personen, die für die Kommunikation mit Besuchern und Medien verantwortlich sind, im Ereignisfall kalt erwischt. Dabei gibt es Systeme mit denen sich auch Kommunikatoren auf kritische Situationen vorbereiten können, die es ihnen erlauben, im Krisenfall die notwendigen Ressourcen abzurufen und auf bereits definierte Schnittstellen etwa mit Feuerwehr und Polizei zuzugreifen. So wie für die Sicherheitsplanung Szenarienarbeit unabdingbar ist, bereiten sich Kommunikationsabteilungen in sensiblen Branchen mit Krisensimulationen auf mögliche Ereignisse vor.

  • 15.00 Uhr Die Rolle der Medien (Podiumsdiskussion)

    Raum: 12. Mann
    Moderatorin: Sabine Funk (IBIT GmbH)
    Diskutanten: Anke Hesse (Fotografie & Fotomarketing)
    Dr. Walter Wehrhan (MM-Musik-Media-Verlag GmbH&Co.KG)
    Inhalt: Die Lage der Medien in Bezug auf die Berichterstattung ist eine schwierige. Zum steten Handlungsdruck – der Konsument muss möglichst schnell mit sensationslüsternen Begrifflichkeiten gepackt werden – kommt fehlende Sach- und Fachkunde über die Thematik. Das führt oftmals zu einer Berichterstattung, die uns die Haare zu Berge stehen lässt, weil sie falsch, einseitig oder konstruiert ist. Diese Art der Berichterstattung erschwert in der Konsequenz aber auch unsere Arbeit noch zusätzlich, da sie eine Stimmung der Angst und Unsicherheit schürt.
    Gemeinsam mit Beteiligten aus der Branche möchten wir auch hier über die Zwänge und Notwendigkeiten, über die Chancen und Möglichkeiten diskutieren.

  • 15.45 Uhr Abschlussdiskussion / Verabschiedung

    Raum: 12.Mann
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH)

 
Konferenzpartner:
 

                         

 
Medienpartner: