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Programm

  • 08.00 – 09.30 Uhr Registrierung / Kaffee
  • 09.30 – 10.00 Uhr Eröffnung & Key-Note
    Raum: K1
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH), Herbert Grönemeyer
  • 10.15 – 12.00 Uhr Eine Frage der Verantwortung: Wann ist es Zeit, „Stopp!“ zu sagen?
    Raum: K1
    Referent: RA Thomas Waetke (EVENTFAQ)
    Inhalt: Diese Frage hat sich jeder schon einmal gestellt, wenn etwas bei der Planung oder Durchführung einer Veranstaltung nicht so läuft, wie es sollte. Einfache Antworten existieren nicht, jede erste Antwort wirft eine Reihe weiterer Fragestellungen auf.
    Während der Planung einer Veranstaltung gibt es manchmal Momente, in denen man – je nach Position – die Reißleine ziehen oder einfach alles hinschmeißen müsste; doch in den meisten Fällen geschieht dies aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht. Die Fragen, die solchen Überlegungen zu Grunde liegen, sind dabei immer wieder vergleichbar:
    - Was ist, wenn eine Veranstaltung nicht stattfinden sollte, aber stattfinden muss (z.B. weil jemand entsprechenden Druck ausübt)
    - Was bedeutet es für mich, wenn ich etwas plane(n muss), von dem ich nicht überzeugt bin?
    - Was ist, wenn die Auflagen immer mehr, immer höher werden?
    - Was, wenn „das Einvernehmen“ als Druckmittel genutzt wird?
    - Was, wenn „der Andere“ einfach nicht verstehen will?
    - Was, wenn ich mich als Dienstleister zurückziehe – bekomme ich dann jemals noch mal einen Job von diesem Auftraggeber?
    - Kann ich es mir überhaupt leisten, den Job zu quittieren?Auch während der Veranstaltung kann es Momente geben, in denen über eine frühzeitige Beendigung der Veranstaltung entschieden werden muss – immer mit Blick auf die daraus resultierenden Konsequenzen:
    - Wann ist der richtige Zeitpunkt, abzubrechen? Was ist, wenn ich zu früh oder grundlos abbreche? Was ist, wenn es zu spät ist?
    - Was, wenn die Meinungen auseinandergehen?
    - Und was machen meine Besucher, wenn ich die Veranstaltung jetzt abbreche? Was sind die Konsequenzen für Dritte?
    Diese und weitere Fragen werden in einem Vortrag aufgeworfen und im Rahmen einer Podiums- und Plenumsdiskussion aus unterschiedlichen Sichtweisen debattiert.
  • 12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
  • 13.00 – 13.50 Uhr Drohnen auf Veranstaltungen und im öffentlichen Raum
    Raum: S4
    Referent: Stephan Leukert (VON ZUR MÜHLEN’SCHE GMBH)
    Inhalt: Das Thema „Drohnen“ schwebt zurzeit im wahrsten Sinne des Wortes durch alle Medien. Diese sog. „Unmanned Aerial Vehicles“ sind in unserem Alltag angekommen und für wenig Geld überall zu kaufen. Auch auf Veranstaltungen sind sie zunehmend zu sehen. Bilder von Drohnen, die bei Veranstaltungen über die Bühne fliegen oder sogar unmittelbar vor der Bundeskanzlerin landen, haben für Ängste vor dem möglichen Bedrohungspotential dieser „Unmanned Aerial Vehicles“ gesorgt. Sind diese Befürchtungen gerechtfertigt? Welcher Schaden könnte einer Veranstaltung überhaupt drohen? Gibt es gesetzliche Vorgaben oder darf jeder ein UAV einfach ohne weiteres fliegen? Welche Möglichkeiten habe ich als Veranstalter, das Mitbringen oder den Einsatz dieser Fluggeräte durch Besucher zu unterbinden? Aber auch anders herum: kann der Veranstalter Drohnen für sich nutzen? Welche sinnvollen Einsatzmöglichkeiten bieten sich? Diesen Fragen soll im Rahmen des Vortrags mit anschließender Diskussion auf den Grund gegangen werden.
  • 14.00 – 14.45 Uhr Gehörschutz im Musik- und Eventbereich
    Raum: S4
    Referent: Eckhard Beste (Hearsafe)
    Inhalt: Die Prävention von Hörschäden und die Sicherstellung der Kommunikation in lauten Umgebungen sind zentrale Anstrengung im praktischen Arbeitsschutz und bei der Gefährdungsanalyse im Rahmen der Durchführung von Veranstaltungen. Es gibt gesetzliche Vorschriften und technische Normen, die im Vortrag vorgestellt werden. Obwohl es viele Gründe für das Entstehen von Hörschäden gibt, wird Lärm nämlich zu häufig als alleinige Ursache angenommen. Die technischen Details und Ausführungsformen von Gehörschutzmitteln, In-Ear-Systemen und Kommunikationshilfen sowie ihre praktische Verwendbarkeit werden daher diskutiert. Die Erfüllung künstlerischer, medizinischer, polizeilicher, organisatorischer Anforderungen steht häufig im Zielkonflikt mit Präventionserfordernissen, so dass der Bedarf an Signalwahrnehmung, Eigensicherung, Ansprechbarkeit, Interkombedarf – insbesondere in schwierigen akustischen Umgebungsbedingungen – häufig nur mit individualisierten Konzepten gesichert werden kann. Mit dem Einsatz von In-Ears sind z.B. die Ohren von Herbert Grönemeyer „sicher“ und für die Beschallung des Publikums gelten Vorschriften – im Fanblock dagegen greift keine DIN 15005-5 zum Schutz des Publikums. In seinem Vortrag gibt Referent Eckard Beste zudem einen Überblick, wann man vertretbar auf Gehörschutz verzichten kann, wann medizinisch begründet Sonderlösungen entwickelt werden sollten in wie prozessorientiert Lösungen für verschiedene Ziele gefunden werden können. Denn Hören macht Spaß!
  • 13.00 – 14.45 Uhr Herausforderungen im öffentlichen Raum – Wie räume ich eigentlich den Marktplatz?
    Raum: K1
    Referenten: Jens Groskopf (GROSKOPF Rescue Engineering Consulting), RA Volker Löhr
    Inhalt: Sie umfasst bei weitem nicht jeden Aspekt und ist noch lange nicht perfekt – dennoch existiert mit der Musterversammlungsstättenverordnung eine Verordnung, die sich mit dem Schutz von Besuchern bei Veranstaltungen (in Versammlungsstätten) beschäftigt. Für Veranstaltungen im öffentlichen Raum existiert eine solche Vorgabe nicht – mit dem Ergebnis, dass die Anforderungen der MVStättVO auch an Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte, Konzerte auf grünen Wiesen und Marktplätzen gestellt werden. Aber kann das wirklich so umgesetzt werden? Während es unbestritten ist, dass das Schutzziel der Verordnung für Veranstaltung jeder Art gilt, sind die Vorgaben im öffentlichen Raum teilweise nur schwer oder mit einem im Kontext zum Beispiel einer eintägigen Veranstaltung nicht mehr angemessenem Aufwand umzusetzen. Das gilt besonders im Rahmen der Notfallplanung: Auf welcher Basis werden die Flucht- und Rettungswege geplant, wie werden sie freigehalten? Wie sieht ein Räumungskonzept für einen Marktplatz aus? Kann ein öffentlicher Platz überhaupt geräumt werden? Der Vortrag mit anschließender Diskussion beschäftigt sich mit den verschiedenen Perspektiven aller Beteiligten einer Veranstaltung im öffentlichen Raum und den sich dort ergebenden, oftmals unübersichtlichen Zuständigkeits- und Verantwortungsbereichen.
  • 14.45 – 15.15 Uhr Pause
  • 15.15 – 17.00 Uhr Kompetenzzentren – Vernetzung fördern, Zusammenarbeit stärken
    Raum: K1
    Referenten: Georg Geczek (Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Wien), Lars Rottenburger (Deutsches Rotes Kreuz, Landesverband Nordrhein), Adrian Zemp (Stadtpolizei Zürich, Fachstelle Crowd Management)
    Inhalt: Während die einen noch darüber reden, dass man mal „was machen müsste“, haben andere es bereits vorgemacht: Vertreter von Kompetenzzentren aus Deutschland (Kompetenzzentrum Großveranstaltungen des DRK Landesverbandes Nordrhein), Österreich (Competence Center Event Safety Management des Wiener Roten Kreuzes) und der Schweiz (Fachstelle Crowd Management der Stadtpolizei Zürich) berichten über ihre Ansätze und Ideen, aber auch die Hürden und die Widerstände, die den jeweiligen Initiativen entgegenstanden oder -stehen.
    Diskutiert wird unter anderem die Fragestellung, welche Verantwortung aus der jeweiligen Rolle entsteht und welche Ansprüche von außen an die Angebote herangetragen werden.
  • 15.15 – 17.00 Uhr Vom Elfenbeinturm auf die Straße: Forschung und ihre praktische Umsetzung – Beispiele aus der Forschungspraxis
    Raum: K2
    Referenten: Martin Houbé (Special Security Services Deutschland SSSD GmbH), Roland Meier (VDS GmbH), Prof. Armin Seyfried (Forschungszentrum Jülich)
    Inhalt: Forschung und Praxis beschäftigen sich oftmals mit derselben Sache, kommen dabei aber nicht unbedingt zusammen. Beide Seiten können aber nur dann zielführende Ergebnisse entwickeln, wenn die Sichtweisen miteinander vernetzt werden und die Beteiligten bereit sind, voneinander und miteinander zu lernen – bzw. auch die Chance dazu haben, von der gemeinsamen Arbeit zu profitieren.
    Das ist jedoch nicht immer Realität: Forscher forschen ohne Kontakt zur Praxis (“das ist ja nicht wissenschaftlich, was die da machen”), Praktiker vorverurteilen die Ergebnisse als „zu theoretisch“ – oder aber erfahren schlichtweg gar nicht von Projekten, Ideen oder auch bereits existierenden Ergebnissen.
    Anhand verschiedener Forschungsprojekte soll die notwendige Vernetzung zwischen Forschern und Praktikern aufgezeigt und Wege für ein zukünftig zielführendes Miteinander aufgezeigt werden.
  • 15.15 – 16.05 Uhr Ja, wo laufen sie denn? Die Wegewahl von Personen
    Raum: S4
    Referentin: Dr. Angelika Kneidl (accu:rate)
    Inhalt: Ein wichtiger Aspekt, um menschliches Verhalten zu verstehen, ist die Wegewahl von Menschen. Wie navigieren Menschen zu einem Ziel, das von ihrer Position aus nicht einsehbar ist? Die Wegewahl hat nicht nur großen Einfluss auf Räumungszeiten und Fluchtwegeführung im Ernstfall, sondern schon beim Design und Neubau von Gebäuden können Wege so geplant werden, dass sich Menschen gut darin zurechtfinden. Am Lehrstuhl Computergestützte Modellierung und Simulation der TU München führte Dr. Angelika Kneidl dazu im Rahmen ihrer Dissertation Experimente durch, die computergestützt nachsimuliert und verglichen wurden. Kneidl berichtet in ihrem Vortrag von den Ergebnissen, erläutert Erkenntnisse des Experiments und zeigt mögliche Schlüsse für den Alltag im Umgang mit Räumung- und Fluchtwegeplanung auf.
  • 16.10 – 17.00 Uhr Besucherzahl = Anzahl der Beine/2 – Grenzen und Möglichkeiten der Besucherzählung
    Raum: S4
    Referent: Stefan Leitmannslehner (zaehlwert solutions)
    Inhalt: Bei Veranstaltungen im In- und Outdoor-Bereich werden zur Gewährleistung der Sicherheit der Besucher qualitativ hochwertige Besucherzahlen in Echtzeit benötigt. Besonders bei Veranstaltungen, die eintrittsfrei sind, auf öffentlichen Verkehrswegen stattfinden oder sich über mehrere Tage oder Räume erstrecken, fällt es den Verantwortlichen meist schwer, festzuhalten, wie viele Personen sich gerade wo aufhalten.
    Die Zählung ist insbesondere dann wichtig, wenn genehmigte Kapazitäten einzuhalten sind.
    Über die rein quantitative Zählung geht es aber auch um Verteilung und zeitliche Abläufe: wann sind wie viele Menschen wo?
    Aber welcher ist der effektivste, genaueste und vielleicht auch (personell) günstigste Weg, Personen und Personenströme zu messen und zu analysieren? Der Vortrag beschäftigt sich mit den Grenzen und Möglichkeiten automatischer und manueller Zählsysteme sowie deren Vor- und Nachteile.
  • 19.30 Uhr Konferenzdinner

    Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages findet unser Konferenzdinner statt. Die Buchung des mehrgängigen Dinners (auch in vegetarischer oder veganer Variante) inklusive eines Begrüßungsgetränkes und antialkoholischer Getränke kostet Sie einen Einheitspreis von 39,00 €, weitere alkoholische Getränke exklusive.

    Déjà Vu
    Vorgebirgsstr. 50
    53119 Bonn – Nordstadt

    Straßenbahnen Linie 16, 18, 63 und 68 (Haltestelle Bonn West)
    Buslinien 604 und 605 (Haltestelle Frankenbad/Kunstverein)

  • 08.00 – 09.00 Uhr Registrierung / Kaffee
  • 09.00 – 10.00 Uhr Herausforderungen 2016 – von Bedrohungsszenarien und Feierstimmung. Warum Veranstaltungen auch in schwierigen Zeiten stattfinden (müssen)
    Raum: K1
    Referent: Sabine Funk (IBIT GmbH)
    Inhalt: Angst, Überforderung, Materialknappheit, „Super El-Nino“– mit einem Blick auf die aktuellen Schlagzeilen stellt man sich zwangsläufig die Frage, wie die kommende Veranstaltungssaison 2016 aussehen wird. Die Flüchtlingskrise fordert materielle und personelle Ressourcen, Meteorologen kündigen für nächstes Jahr einen „Super-El Niño“ an und angesichts der derzeitigen weltpolitischen Lage steigt die Angst vor Terroranschlägen auch bei Veranstaltungen. Potenzielle Anschläge scheinen dabei überall möglich: die Absage des Karnevalumzugs in Braunschweig Anfang des Jahres, die Bombendrohung bei Germany’s Next Top Model in Sinsheim oder auch beim Remscheider City-Lauf.
    Das kommende Jahr hält von Ressourcenmangel bis Weltuntergangsszenarien einiges für uns bereit, aber was bedeutet das für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen? Kann man sich überhaupt auf das vollkommen Unbekannte vorbereiten? Und wie werden in diesem Zusammenhang eigentlich Informationen gesteuert? Welche Rolle spielen die Medien durch ihre – nicht immer objektive – Berichterstattung? Müssen wir nun in Angst leben oder sollten wir nicht eher besonders in diesen Zeiten eine Kultur der Freude aufrechterhalten?
    Da das Thema alle Beteiligten betrifft, soll es im Plenum mit allen Beteiligten diskutiert werden. Hier sind vor allem Meinungen und der Austausch über den Umgang mit diesen realen oder gefürchteten Bedrohungen von Bedeutung.
  • 10.00 – 10.15 Uhr Pause
  • 10.15 – 12.00 Uhr “Ein bisschen Frieden” durch Schlagermusik? – Möglichkeiten der Intervention in Risikosituationen
    Raum: K1
    Referent: Dipl.-Psych. Daniel Brunsch (Universität zu Köln, Institut für Medien- und Kommunikationspsychologie)
    Inhalt: Angespannte Stimmung am Eingang, es herrscht Sorge, dass die Stimmung eskalieren könnte – plötzlich schallt lautstark Schlagermusik aus den Boxen: alle wundern sich, horchen auf – und plötzlich ist die Stimmung nicht mehr so explosiv, wie noch Sekunden zuvor – eine Ansprache ist nun möglich. Klingt komisch? Funktioniert aber. Um das Konfliktpotenzial zu minimieren und gezielte Verhaltensänderungen und -steuerungsmöglichkeiten zu erreichen, werden vermehrt alternative, meist kommunikative Interventionstechniken eingesetzt. Bei ihrem Einsatz spielen sowohl technische Möglichkeiten (Erreichbarkeit, Zugang) als auch die Stufe der Eskalation eine Rolle. Kann man im frühen Stadium noch relativ „einfach“ intervenieren, werden die Möglichkeiten mit zunehmendem Risiko komplexer. Der Vortrag beschäftigt sich mit Fragen, was die handelnden Personen über das Verhalten von Menschenmengen wissen müssen, welche Techniken in welcher Situation eingesetzt werden können, unter welchen Umständen Verhalten beeinflusst werden kann, wie man Streitführer gezielt anspricht, und wie man ein Übergreifen der Stimmung auf die gesamte Menge vermeidet. Besondere Erkenntnisse versprechen hierbei neue Konzepte der taktischen Kommunikation von deutschen und europäischen Polizeiorganisationen.
  • 10.15 – 11.05 Uhr Crowd Management beim Zürifäscht
    Raum: K2
    Referent: Adrian Zemp (Stadtpolizei Zürich, Fachstelle Crowd Management)
    Inhalt: Bei Großveranstaltungen im öffentlichen Raum kommt es aufgrund fehlender Kapazitätsbeschränkungen oft zu hohen, manchmal auch kritischen Besucherdichten. Einer der Gründe für Stau oder Gedränge ist dabei die Tatsache, dass vor allem bei traditionellen Anlässen in den Städten die vorgegebenen topografischen und städtebaulichen Verhältnisse kaum verändert werden können. Dies war auch eins der Probleme beim „Züri Fäscht“ 2013. Zwar sind Veranstalter, beauftragt von der Stadt Zürich, und die Behörden schon seit Jahren bestrebt, die Sicherheit zu verbessern, dennoch kam es 2013 teilweise zu kritischen Situationen, die medial großes Aufsehen erregten. Für die Fachstelle Crowd Management der Stadtpolizei Zürich erfolgte deshalb der Auftrag, die Situation und die Risiken von 2013 zu analysieren und geeignete Maßnahmen für die Planung 2016 zu erarbeiten. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Veranstaltung, deren Probleme und Risiken und zeigt mögliche Ansätze in der Analyse sowie die daraus resultierenden Maßnahmen, Handlungsgrundsätze und Konzepte.
  • 11.10 – 12.00 Uhr Crowd Management bei AC/DC
    Raum: K2
    Referenten: Andreas Schomborg (PTV Transport Consult), Fabian Schulte-Terboven (IBIT GmbH)
    Inhalt: Konzerte der Hard-Rock-Band AC/DC sind schon aufgrund ihrer oft immensen Besucherzahlen eine Herausforderung für Veranstalter und Veranstaltungsplaner. Auch für Behörden sind Veranstaltungen mit 80.000 oder mehr Besuchern eine große Herausforderung in Bewertung und Bearbeitung. So auch dieses Jahr auf der Kölner Jahnwiese: Dem grundsätzlich gut angebundenen Gelände, auf dem seit 2006 keine Großveranstaltung ähnlichen Ausmaßes mehr stattgefunden hatte,  fehlte es unter anderem an technischer Infrastruktur sowie im direkten Umfeld an großzügig dimensionierten öffentliche Verkehrsflächen für den Fall einer notwendigen Räumung. Der Best-Practice-Vortrag soll demonstrieren, wie sich durch durchdachtes Crowd Management unter Zuhilfenahme einer Räumungssimulation eine Veranstaltung dieser Dimension erfolgreich bewältigen lässt.
  • 10.15 – 11.05 Uhr Interorganisationale Zusammenarbeit – Der Interorga-Raum der ESPRIT-Arena
    Raum: S4
    Referent: Ralf Zimme (Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH)
    Inhalt: Kommunikation ist der Dreh- und Angelpunkt interorganisationaler Zusammenarbeit, kommt aber in der Hektik einer Veranstaltung meist auf allen Seiten viel zu kurz: Informationen werden aufgrund individueller Entscheidungen nicht weitergeleitet, einzelne Fehler gehen unbemerkt unter und kein Beteiligter hat die gesamte Veranstaltung im Blick. Verschiedene Perspektiven, Anliegen und Bewertungen aller Beteiligten zusammenzuführen ist die Aufgabe eines gemeinsam besetzten InterOrga-Raums. Polizei, Feuerwehr, Rettungs-, Sanitäts- und Veranstaltungsordnungsdienst, Veranstalter und Betreiber haben die Möglichkeit, getrennt voneinander zu operieren, aber durch einen Vertreter im InterOrga-Raum den Kontakt zueinander aufrecht zu erhalten und auf Basis einheitlicher Information zusammen Entscheidungen zu treffen. Ralf Zimme, Leiter Sicherheitsmanagement bei Düsseldorf Congress Sport & Event, stellt in seinem Best Practice-Vortrag das Konzept des InterOrga-Raumes der ESPRIT Arena Düsseldorf, dessen Ausstattung und Möglichkeiten für Regel- und Notfälle vor.
  • 11.10 – 12.00 Uhr Interorganisationale Zusammenarbeit – „Schöne Idee, aber…“
    Raum: S4
    Referent: Frank Hilbricht (Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW)
    Inhalt: Im Grunde sind sich alle einig: eine Veranstaltung lässt sich nur dann erfolgreich planen und durchführen, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, ihre Sichtweisen und Anforderungen teilen und den jeweils anderen verständlich machen. In der Realität gestaltet sich eine solche Kooperation jedoch durch unterschiedliche Vorgehens- und Sichtweisen, grundverschiedene hierarchische Strukturen und gegenseitige Vorurteile als schwierig. Dazu kommen technische, räumliche und / oder organisatorische Schwierigkeiten in der Umsetzung außerhalb von festen Räumlichkeiten: der Bürocontainer ist zu klein, die Klimaanlage nicht vorhanden und ein Teil der Kollegen nicht mehr erreichbar, weil die Show angefangen hat. Der Vortrag und die daran anschließende Diskussion mit dem Plenum sollen die praktischen Probleme bei der gemeinsamen Arbeit an einer Veranstaltung abbilden, sowie funktionierende Lösungsansätze aus der Praxis aufzeigen.
  • 12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
  • 13.00 – 14.45 Uhr Fehlerkultur: Wie wir aus Fehlern lernen können – und was uns davon abhält
    Raum: K1
    Referent: Wim van Oorschot (Polizeiakademie der Niederländischen Nationalpolizei)
    Inhalt: „Mit dem Finger auf andere zeigen“ ist leider eine gängige Praxis in der Veranstaltungswelt – Fehler einzugestehen und daraus zu lernen ist dagegen deutlich weniger entwickelt. Auch die Berichterstattung durch die Medien, die geprägt ist von schlagzeilenmachenden Schuldzuweisungen und unhinterfragten Behauptungen schafft eine Atmosphäre, die das öffentliche Eingestehen von Fehlern nicht fördert. Aber kann man das überhaupt ändern? Häufig macht eine strikte Hierarchie interne Kritik und Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit den eigenen Fehlern schwierig – über Fehler zu sprechen und diese gar mit anderen zu teilen wird schlichtweg untersagt. In den Niederlanden ist es seit einigen Jahren Praxis, sich in sogenannten „Peer Reviews“ kollegial beratend Rückmeldungen zum eigenen Tun zu holen und zu geben – ganz im Sinne von „ich sehe mir Deine Veranstaltung an, du siehst dir meine Veranstaltung an“. Im Mittelpunkt steht gegenseitiges Lernen, kritische Punkte genauso wie gute Beispiele. Auch in Deutschland raten Handreichungen und Orientierungsrahmen dazu, sich mit den Kollegen auszutauschen – aber was ist, wenn die Kollegen nur das Gute berichten und die verbesserungswürdigen Aspekte außen vor lassen? Was ist überhaupt ein „Fehler“? Muss dafür jemand zu Schaden gekommen sein oder sind auch die sog. „near misses“, die Beinaheunfälle relevant?
    Turner, Toft, Reynolds plädieren in ihrem Buch „Learning from Disasters“ für eine offene Fehlerkultur zur Vermeidung von Wiederholungen der gleichen oder ähnlicher Fehler – ein Ansatz der jedoch nur funktionieren kann, wenn die relevanten Fakten auch bekannt sind.
    Im Rahmen von Inputvorträgen, einer Podiums- und abschließenden Plenumsdiskussion werden die Notwendigkeit einer Fehlerkultur und die Hürden, die dieser momentan noch im Weg stehen debattiert.
  • 14.45 – 15.15 Uhr Abschlussdiskussion


Am Folgetag der Konferenz lädt die IBIT GmbH Absolventen des “Professional Certificate in Event Safety & Security Management” zu dem Netzwerktreffen “Professionals Meeting” in ihre Schulungsräumlichkeiten ein. Diese befinden sich in der Beueler Tapetenfabrik und sind über die Auguststr. 10 in 53229 Bonn zugänglich.

  • 09.00 – 10.00 Uhr Registrierung & Empfang
  • 10.00 – 11.30 Uhr Vorstellungs- und Diskussionsrunde: Alltagsprobleme und Austausch
  • 11.30 – 12.15 Uhr Aus der Praxis für die Praxis – Notfallkarten als Praxishilfen für Großveranstaltungen, Vortrag
    Referenten: Dipl.-Psych. Laura Künzer (Team HF), Markus Wiersch (KEG Karlsruhe Event GmbH)
    Inhalt: Jeder Mitarbeiter einer Veranstaltung trägt Verantwortung für die Sicherheit der Besucher. Aufgrund fehlender Zeit und hoher Fluktuation der freiwilligen und temporären Mitarbeiter können bei Veranstaltungen nicht alle Sicherheitsmaßnahmen mit allen Mitarbeitern vertieft werden. Da im Falle eines Ereignisses, z.B. medizinischer Notfall; Unwetter, aber dennoch schnelle und zuverlässige Handlungen notwendig sind, wurden für Mitarbeiter von DAS FEST in Karlsruhe Notfallkarten entwickelt, die als unterstützendes Element im Ereignisfall konzipiert sind. Sie geben Handlungshinweise und vermitteln Handlungssicherheit auch in schwierigen Situationen.
    In einem Workshop wird zunächst das Konzept der Notfallkarten aus Anwenderperspektive vorgestellt. Gemeinsam mit den Workshopteilnehmern werden mögliche Notfallszenarien und Inhalte der Notfallkarten diskutiert. Zusätzlich werden die psychologischen Faktoren für die Nutzer und die gestalterische Aspekte der Informationsdarstellung, Nutzerfreundlichkeit und Informationsverarbeitung der Notfallkarten aus Human Factors Sicht diskutiert.
  • 12.15 – 13.00 Uhr Mittagspause
  • 13.00 – 15.15 Uhr Aus der Praxis für die Praxis – Notfallkarten als Praxishilfen für Großveranstaltungen, Workshop
    Referenten: Dipl.-Psych. Laura Künzer (Team HF), Markus Wiersch (KEG Karlsruhe Event GmbH)
    Inhalt: Jeder Mitarbeiter einer Veranstaltung trägt Verantwortung für die Sicherheit der Besucher. Aufgrund fehlender Zeit und hoher Fluktuation der freiwilligen und temporären Mitarbeiter können bei Veranstaltungen nicht alle Sicherheitsmaßnahmen mit allen Mitarbeitern vertieft werden. Da im Falle eines Ereignisses, z.B. medizinischer Notfall; Unwetter, aber dennoch schnelle und zuverlässige Handlungen notwendig sind, wurden für Mitarbeiter von DAS FEST in Karlsruhe Notfallkarten entwickelt, die als unterstützendes Element im Ereignisfall konzipiert sind. Sie geben Handlungshinweise und vermitteln Handlungssicherheit auch in schwierigen Situationen.
    In einem Workshop wird zunächst das Konzept der Notfallkarten aus Anwenderperspektive vorgestellt. Gemeinsam mit den Workshopteilnehmern werden mögliche Notfallszenarien und Inhalte der Notfallkarten diskutiert. Zusätzlich werden die psychologischen Faktoren für die Nutzer und die gestalterische Aspekte der Informationsdarstellung, Nutzerfreundlichkeit und Informationsverarbeitung der Notfallkarten aus Human Factors Sicht diskutiert.
  • 15.15 – 15.45 Uhr Kaffeepause
  • 15.45 – 16.30 Uhr Diskussionsrunde: Resümee Workshop, Behandlung expliziter Fragen

Es handelt sich um ein vorläufiges Programm. Änderungen sind vorbehalten.